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Die erste Mitgliederversammlung in unseren neuen Räumlichkeiten und unter neuem Namen.

Im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung, bei der erfreulich viele der Mitglieder anwesend waren, wurde unter anderm ein neuer Vereinsvorstand gewählt. Hartmut Organiska und

Titelthema

  • Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen 2009 - “Ohne Legalisierung geht es nicht”

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Drogenkurier Nr. 79 (PDF - 4,5 MB)

10:00 - 14:00 Uhr
Mahnwache am Neumarkt

15:00 - 17:00 Uhr
Besinnliches Gedenken im Café von VISION e.V.
(Unser Kontakt-Café bleibt an diesem Tag zu unseren normalen Öffnungszeiten geschlossen.)

Menschenwürde in der Drogenpolitik - ohne Legalisierung geht es nicht!

Das Motto des Gedenktags für verstorbene Drogenabhängige 2009 wird vielen bekannt vorkommen. Nicht ohne Grund, fand es doch bereits 1993 beim Hamburger akzept-Kongress Verwendung. Anlässlich dieses Gedenktags am 21.07.2009 gilt es u.a. eine Bilanz zu ziehen, was sich seither in der Drogenpolitik positiv entwickelt hat - und was sich in Zukunft noch zum Positiven verändern muss.
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Titelthema

  • 20 Jahre JES-Netzwerk - Für ein menschenwürdiges Leben mit Drogen

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Drogenkurier Nr. 78 (PDF - 2,3 MB)

Celia-Bernecker-Preis für VISION e.V.

Für viele Anwesenden völlig überraschend, trat Dirk Schäffer vor die Versammelten und verkündete die Verleihung des Celia-Bernecker-Preises an den Verein “VISION e.V.”, ehemals Junkie Bund Köln. In der Laudatio ging Dirk Schäffer auf die Geschichte und die Entwicklung des Junkie Bund Köln ein und hob die besonderen Verdienste von Bernd Lemke, der am 6. Oktober 2006 verstorbene langjährige Geschäftsführer des JBK hervor.

Bei allen Verdiensten einzelner Personen und Persönlichkeiten in Köln sowie im bundesweiten Netzwerk stellte Dirk Schäffer die besondere Relevanz von funktionierenden Teams heraus. Dieser Teamgedanke bildet die Basis und ist die Grundlage für die Entwicklung des Erfolgs von VISION e.V.

Mit der Auswahl des Preisträgers der Celia-Bernecker-Medaille am Abend des ersten Tages zeigte der JES-Sprecherrat ein überaus gutes Gespür.

Mit VISION e.V. erhielt in der 15-jährigen Geschichte dieses Preises erst zum zweiten Mal eine JES-Gruppe diese höchste Auszeichnung des bundesweiten JES-Netzwerks.

KISS steht für “Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum”. Es handelt sich hierbei um ein neu entwickeltes verhaltenstherapeutisches Selbstmanagementprogramm (”Behavioral Self-Control Training”) zur gezielten Reduktion des Konsums legaler und illegaler Drogen (vlg. Körkel & GK Quest, 2005).

KISS richtet sich an Drogengebrauchende Menschen -auch Substituierte- die nicht oder noch nicht abstinent leben können und/oder wollen sich aber mit ihrem Drogenkonsum nicht mehr wohlfühlen und etwas daran ändern wollen.

KISS verändert den Blick. Drogenkonsumenten erfahren sich nicht mehr als hilflos, defizitär und fremdbestimmt, sondern als selbständig zielsetzende, entscheidende und handelnde Personen. MitarbeiterInnen der Drogenhilfe erleben sich nicht als Druck ausübende ÜberredungskünstlerInnen, sondern als wertschätzende und achtsame GesprächsleiterInnen und BegleiterInnen des Veränderungsprozesses.

Alle Drogengebraucher die an der Teilnahme an diesem Angebot interessiert sind, können sich ab sofort zur Terminvereinbarung mit uns in Verbindung setzen.

KISS Interessierte

KISS Flyer

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Im Juni ist es wieder so weit!

Der Arbeitskreis Kalk lädt zum KalkFest 2009 ein, einer bunten Veranstaltung mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm, vielen attraktiven Mitmachaktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und Informationsständen.

Wie auch in den zurückliegenden Jahren wird VISION e.V. auf dem KalkFest mit einem eigenen Pavillon vertreten sein und neben Informationen zu seiner Arbeit auch einige Kleinigkeiten für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher anbieten. weiterlesen… »

Es ist geschafft! Mit deutlicher Mehrheit hat der deutsche Bundestag gestern einer Änderung des Betäubungsmittelgesetzes zugestimmt.

Die Forderung vom JES Netzwerk, AIDS Hilfen und vielen anderen, der Behandlung mit Heroin eine gesetzliche Grundlage zu geben ist damit endlich erfüllt worden. Heroin als Medikament wird ins Regelsystem der gesundheitlichen Versorgung überführt. Dies geschieht dann allerdings unter engen, im Betäubungsmittelgesetz geregelten Erlaubnisvoraussetzungen, was eine sinnvolle medizinische Nutzung von Heroin in einem breiteren Rahmen weiterhin blockieren wird.

Dennoch ist dieser Schritt zu begrüßen und unser Dank gilt allen Abgeordneten, die ihrem Gewissen folgten und mit ihrem Abstimmungsverhalten Menschenleben retten. Das lobenswerte Durchhaltevermögen der Kommunen wie beispielsweise der Stadt Köln, die trotz der fehlenden Finanzmittel vom Bund bis zuletzt an diesem innovativen Behandlungsansatz festgehalten haben, hat sich öletztlich bezahlt gemacht.

Nun gilt es den nächsten Schritt zu tun und Diamorphin als Medikament für alle die es benötigen zugänglich zu machen.