06 Dez 2016

Offener Brief / Stellungnahme zu Köln-Kalk-Verbot

Offener Brief

2016-12-06-ksta-kalk-verbot-web

Stellungnahme zu Artikel in Kölner Stadt-Anzeiger über Köln-Kalk-Verbot

In ihrem Beitrag berichten sie davon, dass von den „Kalk-Verboten“ Menschen betroffen sind, die „mehrfach wegen allerlei Delikten polizeilich in Erscheinung getreten sind…“ Dies entspricht unseres Wissens nach nicht den Tatsachen. Dies möchte ich beispielhaft nur aus einem der betroffenen Fälle darstellen.

Keine Straftaten

Der vom Aufenthaltsverbot betroffene Drogenabhängige erhielt das Kalk-Verbot aufgrund von 5 Vorkommnissen in der Zeit zwischen September und Mitte November diesen Jahres. Alle einzelnen Vorkommnisse sind uns detailliert bekannt. In keinem dieser Fälle wurde eine Straftat begangen. Er hielt sich lediglich „in Gegenwart anderer Personen, die der Drogenszene zugehörig sind, auf der Platzfläche vor dem Kalker Rathaus“ auf.

Vertreibungspolitik

Hier wird äußerst deutlich, welche ordnungspolitische Strategie die Polizei aktuell verfolgt. Es geht im Kern darum, drogenabhängige Menschen aus dem Stadtbild zu vertreiben und ihnen den Aufenthalt im öffentlichen Raum möglichst unbequem zu machen.

Weiterlesen »

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.vision-ev.de/2016/12/06/stellungnahme-koeln-kalk-verbot/

06 Dez 2016

Straftäter werden ausgesperrt

Straftäter werden ausgesperrt

2016-12-06-ksta-kalk-verbot-web

POLIZEI-AKTION Nach etlichen Delikten dürfen 14 Täter bestimmte Standorte in Kalk nicht mehr betreten – Notfalls Haft

VON BEATRIX LAMPE

Kalk. Das hätte sich ein „Hells Angels“-Rocker gewiss nicht träumen lassen, dass er mit einem dummen Spruch zum Tippgeber für die Polizei werden und dazu beitragen sollte, Kalk sicherer zu machen. „Hast du nicht Kalk-Verbot?“ brüllte der Rocker vor ein paar Wochen einem anderen Mann quer über die Kalker Hauptstraße zu, wohl in Anlehnung an einen Comedy-Beitrag vom  Tom Gerhardt. Polizeiinspektionsleiter Uwe Reischke hörte die Frotzelei und nahm sie zum Anlass, genau das, ein Kalk-Verbot, für polizeibekannte Täter in die Wege zu leiten.

Das geht so: Die Polizei durchforstet die nach Stadtteilen sortierten Daten über Vorfälle, Anzeigen, Festnahmen in bestimmten örtlichen Bereichen und filtert Personen heraus, die dort schon mehrfach wegen allerlei Delikten polizeilich in Erscheinung getreten sind. Und diese Leute mit einer aktenkundigen Vita bekommen ein Schreiben zugesandt, das ihnen den Aufenthalt an bestimmten Orten für bis zu drei Monate verbietet.

Weiterlesen »

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.vision-ev.de/2016/12/06/straftaeter-werden-ausgesperrt/

03 Dez 2016

Adventsbazar

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.vision-ev.de/2016/12/03/adventsbazar/

14 Nov 2016

Wechselausstellung – Angelika Stephan

Angelika Stephan

Angelika Stephan

Angelika Stephan

14. November 2016 bis 13. Januar 2017

Angelika Stephan studierte Kunst und Germanistik für das Lehramt in Essen. Als bildende Künstlerin und Autorin lebt, malt und schreibt sie in Mülheim, mitten im Ruhrgebiet. Der Facettenreichtum der menschlichen Gefühle und Stimmungen fasziniert Angelika Stephan und ist daher das Thema ihrer künstlerischen Arbeiten und Literatur. Weiterlesen »

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.vision-ev.de/2016/11/14/wechselausstellung-angelika-stephan/

31 Okt 2016

Hamburger Resolution

14718859_1393547204019353_3764313455416134551_nWir fordern die flächendeckende Einführung von lizensierten Cannabisverkaufsstellen, mit Zugang ab 18 Jahren und sachkundigem Personal. Damit wird Jugend- und Verbraucherschutz erst möglich! Zudem fordern wir das Recht auf Eigenanbau.
Des Weiteren fordern wir die Vertreter/innen der Länder auf, die Bremer Bundesratsinitiative zur Änderung des Betäubungsmittelgesetzes zu unterstützen.

Keine Überraschung, keine Revolution. Nur einfache, sinnvolle Forderungen nach einer überfälligen Veränderung!

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.vision-ev.de/2016/10/31/hamburger-resolution/

  Sep 2016

Drogenkurier Nr. 107

Thema

  • Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige 2016

Download

Drogenkurier Nr. 107 (PDF – 7 MB)

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.vision-ev.de/2016/09/19/drogenkurier-nr-107/

  Aug 2016

Uwe ist verstorben

UweLeider ist unser Arbeitsprojekt-Mitarbeiter Uwe unerwartet verstorben. Sein schneller Tod ist für uns alle unbegreiflich. Da hat niemand mit gerechnet.

Er war dabei, sein Leben mit seiner Freundin neu aufzubauen. Eine Krankheit hat alles zunichte gemacht.

In unserer Erinnerung bleibt er der Mensch, der mit aller Kraft einen Neuanfang wagen wollte. Dafür verdient er jeglichen Respekt. Danke Uwe, dass wir Dich auf einem kleinen Stück Deines Weges begleiten durften.

In Trauer, alle Mitarbeiter von VISION e.V.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.vision-ev.de/2016/08/30/uwe-ist-verstorben/

23 Aug 2016

Arzneimittel Naloxon kann bei Überdosis Leben retten

Bochum. In der Krisenhilfe gab es eine Schulung zur Anwendung des Medikaments Naloxon. Es kann bei einer Heroin-Überdosis Leben retten.

Rechts im Bild Marco Jesse und Esther Nock

Rechts im Bild Marco Jesse und Esther Nock zeigen den Teilnehmer die Handhabung des Notfallsets in den Räumen der Krisenhilfe an der Viktoriastraße in Bochum. Foto: Gero Helm

Der Konsum von Heroin sorgt in Deutschland immer noch für etwa 1000 Todesfälle pro Jahr. Die Droge kann sowohl intravenös eingenommen als auch durch die Nase gezogen werden. Die Folgen einer Überdosierung reichen von Ohnmachtsanfällen bis hin zum Tod. Um diesen vorzubeugen, bedarf es lebensrettenden Sofortmaßnahmen wie der Zugabe des Medikaments „Naloxon“. „Binnen von zwei bis drei Minuten setzt die Atmung wieder normal ein und man ist stocknüchtern“, erklärt Dr. Axel Hentschel, Leiter des Landesverband Junkies, Ehemalige und Substituierte (JES).

Erhältlich ist Naloxon nur auf Privatrezept oder in Suchtambulanzen wie der Bochumer Krisenhilfe. In einem Notfallkit befinden sich neben zwei mit Naloxon befüllten Ampullen auch eine Spritze und ein Nasenzerstäuber. Durch das Aufziehen des Gegenmittels in die Spritze und die Befestigung am Zerstäuber ist das Medikament „wie ein Nasenspray“ anzuwenden, so Hentschel. Der Diplom-Pädagoge weist darauf hin, dass Naloxon zwar schnell, aber nicht als Entzug wirkt. „Der Abhängige will weiter konsumieren. Süchtige sind schwerkranke Menschen.“
Weiterlesen »

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.vision-ev.de/2016/08/23/arzneimittel-naloxon-kann-bei-ueberdosis-leben-retten/

22 Aug 2016

Appell an den Papst

Appell an den Papst:
Bitte den Philippinischen Präsidenten Duterte exkommunizieren!

Mit einem Appell haben sich über 40 Personen aus Kirche, Parteien, Kultur, Drogenhilfs- und Menschenrechtsstrukturen an den Papst in Rom gewandt. David orden von der US-Plattform „stop the war on drugs“ hat sich dem Aufruf angeschlossen. Darin bitten sie den Heiligen Vater, den Philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte zu exkommunizieren und ihm alle kirchlichen Rechte zu entziehen. Diese ungewöhnliche Forderung steht in Zusammenhang mit einer blutigen Welle von Lynchjustiz, für die Duterte persönlich verantwortlich ist. Der neue Präsident der Philippinen hat nach seinem Machtantritt den Drogenkrieg eskalieren lassen. Dabei machte er deutlich, dass er nichts von Menschenrechten hält und Menschenrechtsorganisationen, Kirchenvertreter und Journalisten verachtet.

Die Philippinen sind ein Land, in dem die katholische Kirche großen Einfluss hat. Mit dem Schritt zur Exkommunikation würde die katholische Kirche einem kriminellen Politiker die Legitimation zum Töten entziehen. „So könnten Sie das Morden stoppen, Menschenleben retten und das Anliegen der Barmherzigkeit auch in den Philippinen durchsetzen.“ heißt es in dem Aufruf, der auch in englischer und niederländischer Sprache vorliegt.

Der Appell ist unter folgenden link zu finden und kann dort auch unterzeichnet werden:

https://secure.avaaz.org/de/petition

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.vision-ev.de/2016/08/22/appell-an-den-papst/

12 Aug 2015

Safer Use Fachtag NRW Dokumentation

safer-use-covervor fast einem Jahr, am 12. August 2015, fand der Safer-Use-Fachtag NRW statt, der gemeinsam von akzept NRW, dem JES-Bundesverband, VISION (Köln) und der Aidshilfe NRW organisiert wurde. Nun ist auch endlich die Dokumentation fertig, die als PDF (s. Anhang) und gedruckt verfügbar ist. Es gab an dem Tag viele spannende Inputs und neue Erkenntnisse, die in der Doku nachzulesen sind.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.vision-ev.de/2016/08/16/safer-use-fachtag-nrw-dokumentation/