Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde,
Ehrenamtliches und zivilgesellschaftliches Engagement sind seit mehr als 20 Jahren unverzichtbare Elemente der AIDS Hilfen in Deutschland und Bausteine des Hauses Aidshilfe NRW.
Neben der Tatsache, dass ehrenamtliche Mitarbeiter/innen kreative Präventionsprojekte auf gleicher Augenhöhe - jenseits des klassischen Machtverhältnisses von “Beratern” und “Klienten” umsetzen und Informationen und Beratung anbieten, stehen sie auch für die Durchsetzung unserer Ziele wie Akzeptanz und Solidarität gegenüber Politik und Gesellschaft.
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Quelle: Marco Jesse - Kategorie: Termine
Im Rahmen des Heute stattfindenden Jahresempfangs der AIDS Hilfe NRW werden die Künstler Walbrodt und Nina Marxen mit dem ‘merk|würdig’ Ehrenamtspreis der AIDS Hilfe NRW ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgt für die Umsetzung des VISION Projekts “Weiße Wände”.
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Seit März aktualisieren wir regelmässig den Wochenplan unseres Mittagstisches auf unserer Internet-Seite.
Somit hat man von nun an die Möglichkeit, noch VOR dem Besuch zu erfahren, was man für ein Mittagessen geniessen kann.
Der Wochenplan wird immer an einem Dienstag erstellt, da an diesem Tag die Kölner Tafel uns beliefert. Neben der Verteilung der Lebensmittel an Hilfebedürftige bleibt oft auch etwas für die Küche übrig, was dann für die nächsten Tage verplant wird.
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Quelle: JES-Netzwerk - Kategorie: Presse

Titelthema
- Das Scheitern der internationalen Drogenkontrollpolitik
Download
Drogenkurier Nr. 77 (PDF - 2,2 MB)
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Leider mussten wir erfahren, dass unser langjähriger Besucher und Weggefährte Metin in der vergangenen Woche verstorben ist.
Er wurde in einer leider immer noch typischen Situation aufgefunden -überdosiert auf einer öffentlichen Toilette-.
Stellt sich die Frage, ob das passiert wäre, wenn der rechtsrheinische Drogenkonsumraum seinen Betrieb schon aufgenommen hätte. Dort hätte er nicht nur unter menschenwürdigeren und sterilen Bedingungen konsumieren können, er hätte auch sofort die nötige Hilfe bekommen.
Leider wird es wohl noch viele Menschenleben kosten, bis sich die Einsicht durchsetzt, dass in allen niedrigschwelligen Einrichtungen des Drogenhilfesystems nicht nur selbstverständlich Spritzen getauscht werden, sondern auch saubere und sichere Konsumgelegenheiten angeboten werden müssen.
Hartmut Organiska und das VISION Team
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Das Aufstellen von Spritzenautomaten in der Stadt führt in Köln zu einer im Landesvergleich rückläufigen Entwicklung bei den HIV-Neuinfektionen.
VON ULRIKE SÜSSER
Meschenich - Die Aidshilfe Köln hat in Absprache mit dem Kölner Gesundheitsamt nun auch in Meschenich, “An der Fuhr”, einen Automaten mit frischem Spritzenbesteck für Drogengebraucher aufgestellt. Tag und Nacht können sich akut Drogenabhängige mit Einmalspritzen, aber auch mit Pflegesets und Kondomen versorgen und zugleich ihr gebrauchtes Besteck vernünftig entsorgen. Das Angebot der Aidshilfe verkleinert das HIV-Infektionsrisiko durch das “Needle-Sharing” und trägt dazu bei, dass Plätze und Wege sauber bleiben. Sieben Automaten gibt es mittlerweile in Köln. Auch bei der Aidshilfe in der Beethovenstraße können Spritzen getauscht werden, 2008 waren es mehr als 33 200 Nadeln. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Neuinfektionen mit HIV bei Drogenkonsumenten in Köln bei drei Prozent, in NRW lag er bei 13 Prozent. Die Aidshilfe führt diese Entwicklung auf die jährlich steigende Anzahl getauschter Spritzen zurück.
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