12 Nov 2003

Tag der offenen Tür

im JBK-Café in der Taunusstr. 12b

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06 Nov 2003

Kalker helfen Junkies. Aber nur wenn die weit weg sind

Eine neue Drogenberatungsstelle in Kalk gefällt den Nachbarn nicht. Sie fürchten um das Wohl ihrer Kinder

2003-11-06-taz_nrw-kalker_h.jpgKÖLN taz ■ Als der Junkie-Bund am Dienstag seine Drogenberatungsstelle in der Kalker Taunusstraße eröffnete, sollte damit die lange Suche nach einem neuen Standort zu Ende sein. Doch davon kann nicht die Rede sein: Es brodelt in der Nachbarschaft. Wenige Tage vor dem Einzug ins ehemalige Bistro „Etna“ hatte es zwei Bürgervefsammlungen gegeben. Deren Fazit: Eine Anlauf stelle gerne, aber nicht in unserer Nähe.
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05 Nov 2003

Patenschaft für Spielplatz beantragt

taunusstr_spielplatz.jpgGleichzeitig mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten stellte der Verein beim Amt für Kinderinteressen den Antrag auf Übernahme der Patenschaft für den im Viertel gelegenen Spielplatz am Taunusplatz. Bereits schon jetzt kontrollieren und säubern Mitarbeiter des Selbsthilfevereins werktäglich diese Anlage, mit eindringlichem Appell an alle Junkies, dieses Terrain erst gar nicht aufzusuchen, bzw. zweck zu entfremden.

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30 Okt 2003

Die Fronten sind verhärtet

Streit um geplante Beratungsstelle für Drogenabhängige

Die Junkie-Bund will an der Taunustraße ein Cafe und eine Beratungsstelle eröffnen. Geschäftsleute und Bürger aus dem Veedel wollen das verhindern.

VON NORBERT RAMME

2003_10_30_ksta_die_fronten.jpgHumboldt-Gremberg – „Für uns ist die Grenze der Zumutbarkeit erreicht“, sind sich Vorsitzender Albert Wolff und Wera Gerhards von Bürgerverein Humboldt-Gremberg einig. „Eine Anlaufstelle für Drogenabhängige ist zwar wichtig, aber bitte nicht in unserem Veedel und gleich in der Nachbarschaft eines Kinderspielplatzes.“

Die Fronten scheinen verhärtet. Weiterlesen »

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30 Okt 2003

Umzug in die Taunusstr.

taunusstr.jpgNach über vierjähriger Odyssee war es uns aller Unkenrufe zum Trotz doch noch gelungen, ein geeignetes Ladenlokal für den Betrieb einer Kontakt- und Infostelle anzumieten! Am 30.10.2003 war es dann soweit, dass wir innerhalb des Stadtteils umziehen konnten. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an den SSK (Sozialistisches Selbsthilfe Kollektiv), so wie an all die Ehrenamtler, die allesamt ordentlich zupackten.

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23 Jul 2003

Hilfsangebote für Junkies retten Menschenleben

2003_07_23_ksta_hilfsangebo.jpgEin bundesweiter Rückgang der Drogentoten um ein Drittel im Jahr 2003 – das macht der Drogen- selbsthilfegruppe Junkie-bund Köln und auch der Aids-Hilfe Mut.

Durch niederschwellige Hilfsangebote für Drogenkonsumenten würden viele Leben gerettet, falsche Drogenpolitik könne hingegen tödlich sein, hieß es beim nationalen „Gedenktag für verstorbene Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher“ auf dem Rudolfplatz.

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22 Jul 2003

Drogentote als Mahnung an die Politik

„Junkiebund“ und Aids-Hilfe setzen sich für bessere Gesundheitsvorsorge ein

2003_07_22_rundschau_drogen.jpgEin symbolischer Sarg, eine Klagemauer und eine lange Kette mit den Namen Verstorbener sollten gestern am Rudolfplatz an die Kölner Drogentoten erinnern. Die Drogenselbsthilfe „Junkiebund Köln“ und die Kölner Aids-Hilfe hatten im Rahmen des Nationalen Gedenktags für verstorbene Drogengebraucher zum dritten Mal zu diesem Protest-, Aktions- und Trauertag aufgerufen.

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21 Jul 2003

5. Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher

Wie bereits im Vorjahr, veranstaltet der Junkie Bund Köln e.V., zusammen mit seinem Kooperationspartner, der Aids Hilfe Köln e.V., diesen bundesweiten Tag des Gedenkens, der Aktionen und des Protestes. Die Schirmherrschaft übernimmt Herr Hans A. Hüsgen, Drogenbeauftragter a. D. des Landes NRW

Trotz bundesweit rückläufiger Zahl der Drogentoten, stagniert diese in Köln seit Jahren (1999 – 44 / 2000 – 63 / 2001 – 63 / 2002 – 54).
Bundesweit verzeichneten wir in 2002 wieder 1513 Drogen(politik)tote…
…1513 zuviel !!

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10 Apr 2003

„Wir müssen da hin, wo die Szene schon ist“

Der Kölner Junkie Bund zog in ein ehemaliges Industriegelände um

2003-04-10-wochenspiegel-wi.jpgKalk – Provisorische Einrichtungen sind dauerhaft. Diese Erfahrung macht der Junkie Bund Köln seit 1999, als der Verein aus seinem zentral gelegenen Domizil in Mülheim ausziehen musste, weil der Mietvertrag auslief. Seit dem 1. Mai 1999 hat der Junkie Bund seine Räume auf dem ehemaligen Industriegelände „In den Reihen 16″. Dort bietet der Verein Drogenkonsumenten billige Mahlzeiten, die Möglichkeit, Wäsche zu waschen, Spritzentausch und Beratung in Zusammenhang mit der Drogensucht. Darüber hinaus gehören psychosoziale Betreuung und die Vermittlung in Methadonprogramme zum Angebot. Die im Vergleich zu den Mülheimer Räumen abgelegene Lage des Grundstücks „In den Reihen“ hat dazu geführt, dass sich die Anzahl der Klienten, die das Angebot regelmäßig nutzen, auf täglich etwa 15 reduziert hat. Zum Vergleich: In Mülheim nutzten nach Angaben von Geschäftsführer Bernd Lemke täglich etwa 120 bis 150 Klienten das Angebot.
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06 Mrz 2003

„Angebot darf nicht geopfert werden“

LeserbriefZum Artikel „Die mobile Beratung Süchtiger wird eingestellt“: Die offene Drogenszene an der Kalker Post besteht nun schon seit mehreren Jahren und ist das Ergebnis der vorausgegangenen Szene-vertreibungs- und Zerschlagungsstrategie am Neumarkt und am Hauptbahnhof. Das besagte Garagengelände bei den Maltesern bildet die letzte verbliebene Nische für Junkies, um ihre erworbenen Drogen halbwegs unbeobachtet zu konsumieren (In anderen Großstädten geschieht dies auf U-Bahn-Treppen, Tiefgaragen und Hauseingängen). Hierbei wird wieder einmal deutlich, wie dringlich das Vorhandensein szenenaher Konsumräume für Betroffene und Bevölkerung gleichermaßen sind. Weiterlesen »

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