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27 Aug 2011

Fünf Drogenszenen in Köln

Von ROBERT BAUMANNS und CARSTEN RUST

Köln – Wie schlimm ist die Drogenszene, was kann gegen das Gefühl der Belästigung durch Obdachlose (EXPRESS berichtete) getan werden? Ordnungsamtschef Robert Kilp. „Für die Drogenkriminalität ist die Polizei zuständig, wir dürfen als Stadt keine Straftaten verfolgen“, stellt er fest. „Wir arbeiten aber als Ordnungspartnerschaft Ringe eng zusammen.“ Für Obdachlose, die sich jetzt auch am Friesenplatz treffen, sei die Stadt zuständig. „Aber wir können nur bedingt einschreiten, denn solche Versammlungen sind nicht verboten. Wir versuchen, über das Sozialamt den Menschen wieder feste Wohnsitze zu verschaffen.“

Drogensüchtige tummeln sich zurzeit am Ebertplatz, Rudolfplatz und Friesenplatz (U-Bahn), rund um den Dom, aber auch in Kalk (Post). „Im Innenstadtbereich sind viele Ärzte mit Methadon-Ausga-be. Dort sammeln sich die Süchtigen“, sagte Andreas Jenke von der Polizei. Auch für die KVB ist die Situation schwierig. „Es ist problematisch, für die Leute Plätze zu finden, wo sie keinen stören, bis ihnen effektiv geholfen werden kann“, so Sprecher Stephan Anemüller.

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