Meschenich

Kontakt- & Anlaufstelle in Meschenich

Seit 2009 bietet VISION e.V. ein niedrigschwelliges Angebot für Drogenkonsumenten “Am Kölnberg” an. Dieses Angebot wurde in enger Kooperation mit dem Kölner Gesundheitsamt und der Sozialraumkoordination Rondorf-Meschenich auf den Weg gebracht.

Die unter der Leitung von VISION e.V. zusammengestellte und koordinierte Angebotspalette unterschiedlicher Anbieter trägt seit Bestehen zur Verbesserung der …

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Kategorienarchiv: Meschenich

17 Jun 2014

Die sozialen Probleme am Kölnberg

2014-06-17-KStA-Kampf_gegenKampf gegen die Verwahrlosung

2014-06-17-KStA-Jahrzehntel49 Beratungs- und Hilfsangebote – Verwalter kümmern sich kaum um Häuser und Mieter – Polizei klärt Rätsel um verweste Leiche

VON ANJA KATZMARZIK UNDTIMSTINAUER

Von einer offenen Drogenszene am Kölnberg kann man nicht sprechen – jedenfalls nicht an diesem Montagnachmittag. Selbst die schmale Stichstraße am Kindergarten, wo normalerweise um diese Zeit trotz Sperrbezirksverordnung rauschgiftsüchtige Prostituierte auf Kundschaft warten, wirkt wie ausgestorben. „Sie sind vorsichtiger geworden seit der Sache vor ein paar Tagen”, mutmaßt eine Sozialarbeiterin, die sich im Viertel auskennt.

Die „Sache” am vorigen Donnerstag hatte mehreren Junkies einen Besuch der Mordkommission eingebracht. Inzwischen scheint der makabre Fall aufgeklärt: Der Mann, dessen verweste Leiche von einem Balkon in der 9. Etage geworfen wurde, ist offenbar nicht getötet worden, sondern an einer Überdosis Heroin gestorben. „Beweise und Zeugenangaben legen das nahe”, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer. Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung stehe noch aus.

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14 Jun 2014

Der Kölnberg am Tag nach dem Leichenfund

2014-06-14-KStA-Es_gibt_hie„Es gibt hier nichts Schönes”

2014-06-14-KStA-Intaktes_DoErmittler schließen nicht aus, dass die Leiche des 36-Jährigen zwölf Tage lang in der Wohnung lag

VON CLAUDIA HAUSER

Irgendjemand hat sämtliche Fenster im Treppenhaus zwischen der achten und neunten Etage des Hochhauses am Kölnberg aufgerissen – doch auch am Tag nachdem die Leiche eines 36-Jährigen in die Rechtsmedizin gebracht wurde, ist der beißend-faulige Geruch kaum zu ertragen. Wie lange der Mann schon tot in der Wohnung gelegen hat, ist weiter unklar. Die Ermittler wissen auch noch nicht, wer den stark verwesten Körper am Donnerstagmorgen über die Brüstung des Balkons in der neunten Etage geworfen hat. Spuren deuten daraufhin, dass die Leiche vorher in einem Schrank auf dem Balkon war.

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13 Jun 2014

Leiche vom Balkon geworfen

2014-06-13-KStA-LeicheKölnberg Toter ist 36 Jahre alter Litauer – Wohnung wohl von Drogenabhängigen genutzt

VON CLAUDIA HAUSER

Zwei Schaukeln baumeln im Wind auf einem Spielplatz am Kölnberg in Meschenich. Eine Mutter schiebt ihren Kinderwagen langsam vorbei, bleibt irritiert stehen und blickt dorthin, wohin alle schauen: Eine Leiche liegt im Schatten eines Hochhauses im Gras, kaum bedeckt, etwa 50 Meter vom Spielplatz entfernt. Ein penetranter Geruch von Fäulnis und Verwesung breitet sich in der Straße An der Fuhr aus.

Nachbarn hatten um 9.50 Uhr die Polizei alarmiert. „Hier ist irgendetwas von einem Balkon gefallen”, sagte einer. Weitere Anrufe gingen ein. Der Tote ist direkt vor das Fenster einer Kindertagesstätte auf den Rasen gefallen. Nach ersten Ermittlungen soll der Mann von einem Balkon im neunten Stock geworfen worden sein. Weiterlesen »

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01 Aug 2013

Die Preisträger stehen fest

aus Kölner Stadt-Anzeiger vom 1.8.2013KÖLN ENGAGIERT
Urkunden gibt es im September

Die Preisträger des Wettbewerbs „Köln engagiert 2013″ stehen fest, die Urkunden erhalten sie am 15. September, dem Kölner Ehrenamtstag. Die ausgezeichneten Einzelpersonen sind Anna-Margaretha Keller, die sich in Meschenich vielfältig engagiert, Ayse Adalet Onur, Vermittlerin zwischen Jung und Alt im Senioren-Netzwerk Höhenberg, Petter Richerzhagen vom Arbeitskreis des Kölnischen Stadtmuseums, Christina Roth, die seit 2009 maßgeblich an der Entstehung der „Offenen Schule Köln” beteiligt ist, und Sylvia Strübelt, die seit Jahrzehnten das „Theater Abgelehnt” mit seinem jungen Ensemble leitet.
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18 Apr 2012

Eine positive Tendenz

Bilanz – Vor einem Jahr wurde der Sperrbezirk im Kölner Süden erweitert

VON PHILIPP HAASER

Prostitution ist in Deutschland generell erlaubt, doch einen Straßenstrich will niemand in der Nähe haben. In Meschenich und den angrenzenden Straßen drohte das problematische Gewerbe in den vergangenen Jahren Überhand zu nehmen. Zunehmend verlagerte sich das Geschehen bis in die Wohnanlage am Kölnberg. Doch seit Sperrbezirke eingerichtet und erweitert sind, hat sich die Situation deutlich entschärft.

Im Mai 2011 traten die jüngsten Verbotszonen in Kraft. Eine davon, entlang der Brühler Landstraße und am Militärring, war zunächst für ein Jahr beschlossen und wurde nun bis 2014 verlängert. Die Prostitution ist hier weiter in der Zeit von 20 bis 6 Uhr erlaubt. Im Ortsgebiet Meschenich gilt ebenfalls bis 2014 ein ganztägiges Verbot. Die Straße Am Eifeltor bleibt von Verboten ausgenommen. In die dortigen Wohnwagen hat sich inzwischen ein Großteil der Prostitution verlagert. „Je mehr Prostitution auftrat, desto mehr wurden die Sperrbezirke erweitert”, fasst Robert Kilp zusammen, der als Leiter des Ordnungsamtes für die Durchsetzung des Verbotes zuständig ist.

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18 Aug 2011

„Es ist wichtig für mich, eine Aufgabe zu haben“

Für ihre Arbeit beim Drogenselbsthilfeverein „Vision“ bekommt Inge Klaumann den Ehrenamtspreis

Zum zwölften Mal wird am 25. September der Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ vergeben. In unserer neuen Serie stellen wir in loser Reihenfolge alle Preisträger vor.

Von KATHARINA HAMACHER

Über den schweren persönlichen Schicksalsschlag, der sie vor zwölf Jahren an die Nadel brachte, spricht Inge Klaumann nicht gern. Viel lieber betont die 55-Jährige, wie viel ihr die ehrenamtliche Tätigkeit im Verein „Vision“ bedeutet. „Es ist sehr wichtig für mich, eine Aufgabe zu haben“, offenbart sie. Seitdem die Kontaktstelle des Drogenselbsthilfevereins in Meschenich vor zwei Jahren eröffnet hat, arbeitet sie dreimal wöchentlich im anonymen Hochhaus Nummer 3 am Kölnberg. Über eine Mitarbeiterin der Vereins-Außenstelle in Kalk kam der Kontakt vor zwei Jahren zustande. Für ihr Engagement wird Inge Klaumann am 25. September mit dem diesjährigen Ehrenamtspreis der Stadt ausgezeichnet.

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04 Aug 2011

Kontakt- und Anlaufstelle in Meschenich

Öffnungszeiten erweitert

Mittwochs ist unsere Kontakt- und Anlaufstelle in Meschenich auf dem Kölnberg nun länger geöffnet.

Montag: 14:00 Uhr – 16:00 Uhr
Mittwoch: 13:00 Uhr – 18:00 Uhr
Freitag: 11:00 Uhr – 13:00 Uhr

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08 Jun 2011

Serienvergewaltiger zu 8 Jahren Haft verurteilt

Mit großer Genugtuung haben wir die Verurteilung des Vergewaltigers Dieter S. zu einer 8-jährigen Haftstrafe zur Kenntnis genommen.

Wenngleich die Verurteilung dass Verbrechen nicht ungeschehen machen kann, so ist es doch eine kleine Beruhigung den Täter hinter Gittern zu wissen. Besonders freut uns dass die Drogengebrauchenden Frauen aus Meschenich, die an der Brühler Landstrasse der Beschaffungsprostitution nachgehen, nun zumindest eine Angst weniger haben müssen.
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  Jun 2011

Sex in der Pampa

Aufregung in der Szene: Die Ausweitung des Sperrbezirks in Meschenich verdrängt die Prostituierten

Jeder, der schon mal mit der Bahn von Köln nach Bonn gefahren ist, kennt den stufenförmigen, braungerandeten Hochhauskomplex Kölnberg. An diesem Morgen ist es hier drückend warm, aber die Sonne ist kaum zu sehen. Die Wolken scheinen an den riesigen, mehrstöckigen Wohnblöcken hängen zu bleiben. An der Fuhr heißt eine der großen Hauptstraßen im Viertel. Zwischen den Gebäuden ein winziger Spielplatz, der im Schatten der Betonburgen liegt.

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30 Mrz 2011

Straßenstrich soll verschwinden

KÖLNER SÜDEN – Bundeswehr erwägt Räumung, falls der Rat den Sperrbezirk nicht erweitern will

Die Tage des Wohnwagenstrichs an der Brühler Landstraße scheinen gezählt. Am 7. April entscheidet der Rat der Stadt über eine Verwaltungsvorlage, die vorsieht, den Sperrbezirk im Kölner Süden erheblich auszuweiten. Sollte die Vorlage beschlossen werden, wäre auch der Bereich am Militärring/Ecke Brühler Landstraße ab 1. Mai für die Straßenprostitution tabu.

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