Kategorienarchiv: Presse

  Aug 2016

Die Männer vom Bahnhof Neumarkt

Köln hat ein Drogen-Problem. Das ist nicht mehr zu übersehen, vor allem am Neumarkt. Ein neuer Drogenkonsumraum soll das Elend lindern

Fast täglich kommt es zu lautem Streit und Gerangel vor dem Büdchen am Neumarkt. Und im Zwischengeschoss der Stadtbahnstation liegen immer wieder Menschen, neben ihnen Utensilien für den Konsum harter Drogen. Auch der Josef-Haubrich-Hof ist ein Treffpunkt der Drogenszene. Dass Köln ein Problem mit Drogen hat, ist nicht mehr zu übersehen. Nicht nur am Neumarkt, auch am Friesenplatz und am Ebertplatz, ebenso wie in Kalk, Mülheim oder am Kölnberg.

Mittlerweile haben Politik und Verwaltung das erkannt — nachdem sich lange niemand so recht für die Lage interessierte. Das Thema ist heikel: Vielen Bürgern würde es reichen, die Abhängigen einfach zu vertreiben. Aber so verdrängt man buchstäblich das Problem. Das hat die Politik verstanden, selbst frühere Hardliner.

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25 Jul 2016

Drogenkurier Nr. 106

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Titel(-themen)

  • Es reicht Frau Mortler!
  • Alternativer Drogen- und Suchtbericht
  • Smoke It 2
  • Bundesverdienstkreuz für Jürgen Heimchen
  • uvm.

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Drogenkurier Nr. 106

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22 Jul 2016

Artikel über Gedenktag von Kölnische Rundschau

Folgen des Drogenkonsums
Kölner Selbsthilfeverein „Vision“ gedenkt Drogentoten

Quelle: http://www.rundschau-online.de/24434986 ©2016

48 Menschen sind in Köln 2015 an den Folgen des Drogenkonsums gestorben. Mit Mahnwachen und Infoständen am Neumarkt und anderen Brennpunkten machte am „Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher“ der Verein für innovative Drogenselbsthilfe Vision auf eine nach seiner Ansicht gescheiterte Drogenpolitik aufmerksam. „Die bisherige Politik mit ihrem Fokus auf Repression, Strafverfolgung und einem unrealistischen Abstinenzanspruch ist gescheitert“, meint Geschäftsführer Marco Jesse. Drogen gebe es trotz Verbots überall – sogar in Haftanstalten.

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21 Jul 2016

Artikel über Gedenktag von muelheim-heute.de

Drogentoten Gedenktag 2016

BRD – Heute, am 21. Juli, ist der bundesweite Gedenktag für Drogentote. Auch Mülheim hat Probleme mit illegalen Drogen. Aber Repressionen führen nur zu einer Verlagerung der Szene.

In der Zwischenzeit werden mit den Drogengeldern Häuser, Firmen und neue Drogen gekauft und das Geschäft geht weiter. Aber keine Suchtkrankheit lässt sich per Gesetz verbieten. Jährlich ca. 180.000 Tote in Deutschland durch legale Drogen (Alkohol, Tabak) sprechen für sich.

Die Initiative „Akzeptierende Eltern“ ist ein guter Ansatz. Der Gebrauch von Drogen muss geregelt werden, verbieten löst die Probleme nicht: Schwarzgeld, Beschaffungskriminalität, gesundheitliche und soziale Folgen sind für Betroffene, Familien und Gesellschaft fatal. (rb/MF)

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21 Jul 2016

Artikel über Gedenktag von Koeln-insight.tv

21. Juli 2016 „Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher“ VISION e.V.

Die tatsächliche Zahl der Opfer ebenso wie die Namen aller Toten, die der Krieg gegen die Drogen bisher gefordert hat, wird nie wirklich bekannt sein. Der Internationale Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen ist jenen Menschen gewidmet, Bekannten und Unbekannten, die im und am Krieg gegen Drogen gestorben sind. Zu diesem Anlass kommt die Gemeinschaft Drogen gebrauchender Menschen zusammen, um an ihre Freunde und Lieben zu erinnern.

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30 Jun 2016

Interview mit Marco Jesse

2016-06-30-Rundschau

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30 Jun 2016

Problem nicht nur in der City

2016-06-30-KStA

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22 Jun 2016

Bundesverdienstkreuz für Jürgen Heimchen

VISION e.V. schließt sich der Deutschen AIDS-Hilfe an und beglückwünscht Jürgen Heimchen ganz herzlich zu dem wohlverdienten Bundesverdienstkreuz.

Jürgen Heimchen 2013

Lieber Jürgen,
ich möchte es auf keinen Fall versäumen, Dir persönlich zu der Verleihung des Bundesverdienskreuz zu gratulieren.
Du hast diese Anerkennung mehr als verdient. Leider kommen wir auch untereinander viel zu selten dazu, Danke zu sagen. Danke für Deinen unermüdlichen Einsatz für die Interessen Drogen gebrauchender Menschen. Danke aber auch dafür, dass wir in Dir einen Menschen haben, der mit Respekt, Offenheit und freundschaftlicher Zuwendung auf uns zugegangen ist und zugeht.
Leider ist dies immer noch die Ausnahme. Das sich im Bundesverband der Eltern und Angehörigen Persönlichkeiten finden, die mit der gleichen Offenheit und Herzlichkeit mit uns kooperieren ist nicht zuletzt Dir und Deinem Engagement geschuldet.
Ich freue mich darauf hoffentlich noch viele weitere Jahre Seite an Seite mit Dir und den anderen Eltern für eine bessere Drogenpolitik zu streiten.

Herzlichen Glückwunsch und liebe Grüße aus Köln

Marco und die VISION’äre

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09 Jun 2016

ZDF Morgenmagazin

Das Interview von Dunja Hayali mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung anlässlich der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts ist sehr sehenswert – leider nicht auf Grund der kompetenten Antworten sondern mehr wegen der offensichtlich unsinnigen Argumentation von Frau Mortler.

ZDF-Mediathek

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07 Jun 2016

3. Alternativer Drogen- und Suchtbericht veröffentlicht

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PDF Version des 3. Alternativen Drogen- und Suchtberichts

JES hat, gemeinsam mit der Deutschen Aids Hilfe und dem akzept Verband, am gestrigen Tag den alternativen Drogen und Suchtbericht veröffentlicht.

Fachverbände und Experten: Eine neue Drogenpolitik ist überfällig

Alternativer Drogen- und Suchtbericht in Berlin vorgestellt / Kurswechsel könnte Leben retten / Wirksame Regulierung statt nutzloser Verbotspolitik / Auch Fachleute aus Justiz und Polizei wollen weg von der Strafverfolgung

Berlin, 6.6.2016 – Ein Kurswechsel in der Drogenpolitik könnte Leben retten, Abhängigkeit verhindern und Schluss machen mit drastischer Ressourcenverschwendung in Justiz- und Polizeiarbeit. Darauf haben heute als Herausgeber des 3. Alternativen Drogen- und Suchtberichts der akzept Bundesverband, die Deutsche AIDS-Hilfe und der JES Bundesverband sowie weitere Experten hingewiesen – kurz vor Erscheinen des Drogen- und Suchtberichtes der Bundesregierung am 9.6.

Aktuelle Drogenpolitik schadet Gesundheit und Gesellschaft

In der deutschen Drogenpolitik herrscht Stillstand. Beim Konsum der Volksdrogen Tabak und Alkohol ist Deutschland Weltspitze, bei den illegalisierten Drogen führen Strafverfolgung Konsumierender und ein Mangel an Hilfsangeboten zu immer mehr Drogentoten und drastischen Problemen für Konsumierende und die Gesellschaft:
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