Kölner Stadt-Anzeiger

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Kölner Stadt-Anzeiger – die führende Tageszeitung im Großraum Köln.

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  2. Tristesse am Friesenplatz — 6. März 2018
  3. Kölner setzen Millionen mit Cannabis um — 2. März 2018
  4. Wir lassen uns nicht mehr alleine — 24. Februar 2018
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Liste der Autorenbeiträge

26 Mai 2007

Kein Hinweis auf Spritzenattacke

2007-05-26-ksta-kein_hinwei.jpgNach der angeblichen Attacke eines drogenabhängigen Unbekannten auf einen acht Jahre alten Jungen in Humboldt-Gremberg hat die Kriminalpolizei die Aussagen des Opfers noch nicht indentifizieren können. „Der Junge hat uns in seiner Vernehmung einen Namen des angeblichen Täters genannt. Dieser Name existiert nicht in Köln“, so Behördensprecher Bernd Kalkum. Auch die Beschreibung des Unbekannten passt auf keinen der im Stadtgebiet bekannten Drogenabhängigen. Noch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Junge die Geschichte frei erfunden hat. (tom)

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24 Mai 2007

Achtjährigen mit Spritze verletzt?

Schilderungen der Kinder zum Tathergang sind allerdings widersprüchlich.

2007-05-24-ksta-8-jaehrigen.jpgAuf einem Spielplatz in Humboldt-Gremberg soll ein Drogenabhängiger einen achtjährigen Jungen mit einer Spritze angegriffen und ihn am Arm verletzt haben. Ärzte haben dem Schüler laut Polizei sofort Medikamente verabreicht, um eine Infektion mit ansteckenden Krankheiten zu verhindern. Die Ermittler sind allerdings nicht ganz sicher, ob die Schilderungen des Achtjährigen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. „Wir sind seit zwei Tagen damit beschäftigt, Widersprüche zu klären, die sich aus der Befragung des Jungen und seines Spielgefährten ergeben haben“, sagte Polizeisprecher Wolfgang Baldes.
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21 Okt 2006

Protest gegen die Drogenpolitik

Initiative ist eine Beratungsstelle des Junkie-Bundes ein Dorn im Auge

Knapp 500 Bürger aus Humboldt-Gremberg und Kalk demonstrierten gegen die Drogenpolitik der Stadt.

VON NORBERT RAMME

2006_10_21_ksta_protest_geg.jpg„Keine Spritzen, keine Drogen, sonst sind wir verloren.“ Immer wieder erklang dieser Sprechchor, als Freitagnachmittag, angeführt von den Vorstandsmitgliedern des Bürgervereins Humboldt-Gremberg, knapp 500 Bürger – von Kindergartenkindern und Hauptschülern bis zu Geschäftsleuten, Eltern und Rentnern mit ihren Hunden – von der Grundschule Westerwaldstraße zum Platz an der Kalker Post zogen.

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14 Sep 2006

Eltern sorgen sich um ihre Kinder

Klagen über Verschärfung der Drogenproblematik in Humboldt-Gremberg – Politiker fordern mehr Aktivitäten von Polizei und Verwaltung.

2006-09-14-ksta-eltern_sorg.jpgHumboldt-Gremberg – „Wenn wir hier Fußball spielen wollen, müssen wir oft erst ein paar Spritzen aufheben“, erzählen Mustafa (13) und Mario (12), die mit ihren Freunden auf dem Spielplatz am Taunusplatz hinter einem Lederball herjagen. Ähnliche Situation auf dem Außengelände der Kindertagesstätte Burgenlandstraße: „Die Erzieherinnen sammeln manchmal eine ganze Dose voll Spritzen ein, ehe sie die Kinder zum Spielen nach draußen lassen. Ein unhaltbarer Zustand“, sagt Elternvertreterin Ramona Kindor.
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10 Aug 2005

Helfen – ohne erhobenen Zeigefinger

Vor 15 Jahren wurde die Selbsthilfe gegründet. Die Wellen im Viertel haben sich mittlerweile geglättet.

2005-08-10-ksta-helfen_-_oh.jpgEin ganz normaler Morgen in Kalk: Das Café in der Taunusstraße ist gut besucht. Die Gäste trinken ihren Kaffee, diskutieren, frühstücken oder lesen Zeitung. Ein Besucher macht sich bemerkbar: „Ich würde gerne Spritzen tauschen.“ Spritzentausch? Kein Problem, denn die Rede ist von der Geschäftsstelle des „Junkie Bund Köln“ in Kalk. Nuri Carkci ist gleich zur Stelle. In einem kleinen Nebenraum hilft er dem Gast beim Tausch der für den Heroingebrauch benutzten Spritzen gegen sterile neue.
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01 Apr 2004

„Für den Junkie Bund in Kalk bestand Bedarf“

Ursula ChristiansenDie Bürgerinitiative will die Anwohner gegen den Junkie Bund mobilisieren. Im Gespräch mit Damian Zimmermann erläutert Gesundheitsdezernentin Ursula Christiansen, warum sie die Taunusstraße für den richtigen Standort hält.

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18 Mrz 2004

Der Gegenwind weht überall

Seit November betreibt der Junkie Bund ein Ladenlokal in der Taunusstraße, doch die Unruhe unter den Anwohnern bleibt.

VON DAMIAN M. ZIMMERMANN

Kalk – Für Bernd Lemke ist es längst zu einem Déjà-vu-Erlebnis geworden: Egal wo der Gründer des Junkie Bunds Räume sucht, bekommt er den Widerstand der Anwohner zu spüren. Das war von 1994 bis 1999 in der Berliner Straße in Mülheim genauso wie später „In den Reihen“ und jetzt in der Taunusstraße 12b. Als der Verein seine Türen für die Beratung und Betreuung von Drogenkonsumenten in dem ehemaligen Bistro am 10. November des vergangenen Jahres öffnete, ließ der Protest nicht lange auf sich warten. Statt auf dem Alter Markt den Karnevalsbeginn zu feiern, belagerten einen Tag später mehr als ein Dutzend Menschen der eigens gegründeten Bürgerinitiative den Eingangsbereich des JBK-Cafes mit einer Sitz- und Stehblockade, um Mitarbeiter und Besucher am Durchkommen zu hindern.

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30 Okt 2003

Die Fronten sind verhärtet

Streit um geplante Beratungsstelle für Drogenabhängige

Die Junkie-Bund will an der Taunustraße ein Cafe und eine Beratungsstelle eröffnen. Geschäftsleute und Bürger aus dem Veedel wollen das verhindern.

VON NORBERT RAMME

2003_10_30_ksta_die_fronten.jpgHumboldt-Gremberg – „Für uns ist die Grenze der Zumutbarkeit erreicht“, sind sich Vorsitzender Albert Wolff und Wera Gerhards von Bürgerverein Humboldt-Gremberg einig. „Eine Anlaufstelle für Drogenabhängige ist zwar wichtig, aber bitte nicht in unserem Veedel und gleich in der Nachbarschaft eines Kinderspielplatzes.“

Die Fronten scheinen verhärtet. Weiterlesen »

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23 Jul 2003

Hilfsangebote für Junkies retten Menschenleben

2003_07_23_ksta_hilfsangebo.jpgEin bundesweiter Rückgang der Drogentoten um ein Drittel im Jahr 2003 – das macht der Drogen- selbsthilfegruppe Junkie-bund Köln und auch der Aids-Hilfe Mut.

Durch niederschwellige Hilfsangebote für Drogenkonsumenten würden viele Leben gerettet, falsche Drogenpolitik könne hingegen tödlich sein, hieß es beim nationalen „Gedenktag für verstorbene Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher“ auf dem Rudolfplatz.

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06 Mrz 2003

„Angebot darf nicht geopfert werden“

LeserbriefZum Artikel „Die mobile Beratung Süchtiger wird eingestellt“: Die offene Drogenszene an der Kalker Post besteht nun schon seit mehreren Jahren und ist das Ergebnis der vorausgegangenen Szene-vertreibungs- und Zerschlagungsstrategie am Neumarkt und am Hauptbahnhof. Das besagte Garagengelände bei den Maltesern bildet die letzte verbliebene Nische für Junkies, um ihre erworbenen Drogen halbwegs unbeobachtet zu konsumieren (In anderen Großstädten geschieht dies auf U-Bahn-Treppen, Tiefgaragen und Hauseingängen). Hierbei wird wieder einmal deutlich, wie dringlich das Vorhandensein szenenaher Konsumräume für Betroffene und Bevölkerung gleichermaßen sind. Weiterlesen »

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