Kölner Stadt-Anzeiger

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Kölner Stadt-Anzeiger – die führende Tageszeitung im Großraum Köln.

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  1. Initiativen informieren zu Drogenhilfe — 20. Juli 2019
  2. Leserbrief zu „Sie spritzt“ — 24. Juni 2019
  3. Sie spritzt, Er spritzt — 18. Juni 2019
  4. Ankündigung im Kölner Stadt-Anzeiger — 6. Juni 2019
  5. Das neue Wohnzimmer der Kalker — 21. Februar 2019

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  1. Eine Stimme für „Grembranx“ — 8 Kommentare
  2. Die Nachbarn herzlich begrüßt — 3 Kommentare
  3. Drogenberatungsstelle zieht im Oktober um — 2 Kommentare
  4. Die sozialen Probleme am Kölnberg — 2 Kommentare
  5. Straßenstrich soll verschwinden — 2 Kommentare

Liste der Autorenbeiträge

20 Jul 2019

Initiativen informieren zu Drogenhilfe

Initiativen informieren zu Drogenhilfe

Aktion auf Rudolfplatz am Samstag – Forderungen an Politik

2018 starben in Deutschland 1276 Menschen am Konsum illegaler Drogen, ungefähr so viele wie im Vorjahr. In Köln aber ist die offizielle Zahl der drogentoten von 51 (2017) auf 71 gestiegen. Daran knüpft der Verein „Vision“, der sich für eine innovative Drogenselbsthilfe stark macht, die Forderung, „dass die schon lange von der Politik beschlossenen Erweiterungen der Hilfeangebote schnellstmöglich umgesetzt werden müssen“, etwa die Schaffung weiterer Drogenkonsumräume oder Schutzprogramme.

Was das Drogenhilfesystem schon jetzt an Möglichkeiten der Unterstützung bietet, wird am Samstag, 20. Juli, von 12 bis 16 Uhr auf dem Rudolfplatz von Vertretern der Kölner Aids-, Sucht- und Selbsthilfe sowie verschiedener Abteilungen der Stadt präsentiert. Anlass ist der Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige. Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes hält eine Rede, und in einer Talkrunde, die Rolf Emmerich, Leiter Sommerblut-Festivals, moderiert, kommen alle Mitveranstalter zu Wort. Vor der Gedenkrede von Andreas Hübner, Bestatter und Pastor im Ehrenamt, zeigt das Drugland-Theater Szenen aus einem Bühnenstück. Für musikalische Unterhaltung sorgt unter anderem Liedermacher Rolly Brings. (cs)

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24 Jun 2019

Leserbrief zu „Sie spritzt“

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18 Jun 2019

Sie spritzt, Er spritzt

Streit über provokante Installation

Heroin statt Kölsch – Künstler kopieren bekannte Reissdorf-Reklame

VON BETTINAJANECEK

Ein Mann und eine Frau trinken Kölsch. Immer im Wechsel, öffentlich und für jeden sichtbar, tagein, tagaus und auch nachts. Seit 1968 hängt die blinkende Reissdorf-Reklame an einer Hausfassade am Rudolfplatz. Mittlerweile steht sie unter Denkmalschutz. Nun hat die kölsche Werbe-Ikone zumindest zeitweise ein Pendant bekommen. Seit Freitag steht die Figur auf dem Neumarkt und sorgt für Aufregung. Denn die Skulptur, für die die Reissdorf-Werbung ganz offensichtlich Pate gestanden hat, trinkt nicht, sie setzt sich einen Schuss Heroin. Eine Provokation auf einem Platz, der nicht nur das Shopping-Zentrum der Stadt ist, sondern seit vielen Jahren auch einer der größten Drogen-Hotspots. Legaler Konsum versus illegaler Konsum – das ist die Idee.

„Sie spritzt, Er spritzt (Konsumfreiraum)“ ist der Titel der Installation, die die beiden Wiener Künstler Alexandra Berlinger und Martin Wagner im Rahmen des Impulse Theater-Festivals entwickelten und die zu dem vierteiligen Kunstprojekt „Angstraum Köln“ gehört. Die Idee sorgte sogleich für heftigen Gegenwind. Die Bürgerinitiative Zukunft Neumarkt, ein Aktionsbündnis von Geschäftsleuten und Anwohnern gegen den am Neumarkt geplanten Drogenkonsumraum, fragte sogleich provokant: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ Guido Köhler, Vorsitzender der Bürgerinitiative, zeigt sich entsetzt.„Das ist eine Verherrlichung und Verharmlosung von Heroin und anderen harten Drogen, die an die Grenzen dessen stößt, was man ertragen kann.“ Hier werde Kunst auf dem Rücken der Abhängigen gemacht mit dem politischen Ziel, Drogen zu legalisieren. Auch Reissdorf distanzierte sich von der Aktion und kündigte an, einen Anwalt einzuschalten. Gesundheitsdezernent Harald Rau dagegen, der sich seit Jahren für die Einrichtung eines Drogenkonsumraums in Neumarkt-Nähe einsetzt, unterstützt das Projekt. „Ich freue mich, dass auch Kulturschaffende das problematische Thema »öffentlicher Drogenkonsum« aufgreifen und es so einmal aus ganz anderer Perspektive in der Stadtgesellschaft sichtbar wird“, sagte er dem „Express“.

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06 Jun 2019

Ankündigung im Kölner Stadt-Anzeiger

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21 Feb 2019

Das neue Wohnzimmer der Kalker

Das neue Wohnzimmer der Kalker

Großer Andrang beim Werkstattverfahren zur Erschließung der ehemaligen Maschinenbauhallen

VON NORBERT RAMME

Kalk. „Das Gelände rund um die Hallen Kalk war mit eines der ersten Projekte, die ich mir als Baudezernent in Köln angeguckt habe“, sagte Markus Greitermann. „Da war mir gleich klar: Wir sollen und müssen uns darum kümmern.“ 20 Monate nach dem ersten Werkstattverfahren zur Neugestaltung des Areals der ehemaligen Industriehallen von Klöckner-Humboldt-Deutz, folgt nun eine weitere Phase, bei der der aktuelle Planungsstand sowie eine Machbarkeitsstudie vorgestellt werden sollte.

Die Beteiligten

Knapp 400 Bürger waren in die Aula des Kaiserin-Theophanu-Gymnasiums an der Kantstraße gekommen. Darunter zahlreiche Vertreter aus Stadtrat und Kommunalpolitik sowie Mitarbeiter von Vereinen und Initiativen. Architekten, Landschaftsplaner und Verwaltungsmitarbeiter waren ebenfalls anwesend, um mit den Interessierten zu diskutieren und Ideen einzubringen.

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05 Dez 2018

Die Köln-Umfrage

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05 Nov 2018

Drogenkonsumraum – Politiker wollen nicht mehr länger warten

Drogenkonsumraum in Kölner Innenstadt
Politiker wollen nicht mehr länger warten

Köln – So viel Einmütigkeit ist selten: Weil sich der seit Jahren geplante Drogenkonsumraum am Neumarkt weiter verzögert, fordern CDU, Grüne, SPD und FDP von der Verwaltung nun, sich um ein Drogenkonsummobil zu kümmern. In einem gemeinsamen Antrag für den Gesundheitsausschuss wollen sie die Stadt beauftragen, zwei geeignete Fahrzeuge anzuschaffen und einen in der Suchthilfe erfahrenen Träger zu suchen. Konkret geht es um ein Fahrzeug, etwa einen umgebauten Sprinter, in dem der eigentliche Konsum stattfinden soll, und ein Beratungsmobil. Als Zwischenlösung sollen sie für schnelle Entlastung sorgen, bis eine Immobilie für einen stationären Raum gefunden ist.

„Wir müssen endlich mit einem Hilfsangebot ans Netz gehen, anstatt weiter perfektionistisch an der Gold-Lösung zu planen“, sagt der Ausschussvorsitzende und Grünen-Politiker Ralf Unna. Auslöser für die Initiative war ein Fachgespräch, zu dem das Gesundheitsamt unter anderem einen Verein aus Berlin eingeladen hatte, der dort bereits seit längerem ein Konsummobil betreibt. „Obwohl die dort geschilderten Erfahrungen durchweg positiv waren, hat die Stadt ihre Bedenken aufrechterhalten. Das fanden wir alle irritierend“, begründet Ursula Gärtner von der CDU den gemeinsamen Antrag, der den Druck auf die Verwaltung erhöhen soll. „Auf die optimale Lösung warten wir schon viel zu lange“, kritisiert auch Michael Paetzold von der SPD.

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05 Nov 2018

Drogenkonsumraum – Noch keine Lösung am Neumarkt in Sicht

Drogenkonsumraum für Kölner Innenstadt
Noch keine Lösung am Neumarkt in Sicht

Köln – In Berlin gibt es sie schon: mobile Konsumräume in umgebauten Kleintransportern, in denen sich Abhängige ihre Drogen verabreichen können. Ob dies auch eine Lösung für den Kölner Neumarkt sein könnte, wo bislang alle Bemühungen, einen stationären Konsumraum einzurichten gescheitert sind, darüber herrscht bislang Uneinigkeit. Der Sozialdienst Katholischer Männer, der den Drogenkonsumraum am Hauptbahnhof betreibt, hatte bereits im Juni dieses Jahres angekündigt, ein Drogenkonsummobil als Zwischenlösung anschaffen zu wollen. Damit könnten auch die Anwohner von den Vorteilen überzeugt werden, hieß es seinerzeit. Sozialdezernent Harald Rau indes hält die mobile Variante für „keine gute Lösung“.

Erfahrungen aus Berlin

Das Kölner Gesundheitsamt veranstaltete nun ein Fachgespräch zum Thema „Erfahrungen aus Berlin und NRW“, bei dem die Vor- und Nachteile der jeweiligen Drogenhilfeangebote beleuchtet werden sollten. Zu den Referenten gehörte auch Astrid Leicht, Geschäftsführerin des Vereins Fixpunkt, der in Berlin bereits seit 2003 ein mobiles Angebot betreibt.

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25 Sep 2018

Bürger wollen weiter mitreden

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19 Jul 2018

Konzert für Kölner Drogentote

Konzert für Kölner Drogentote

GEDENKTAG Auf dem Rudolfplatz spielt unter anderem Rolly Brings

Seit dem Jahr 1990 sind in Deutschland mehr als 39.000 Menschen durch den Konsum illegaler Drogen gestorben. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar gewesen – durch Aufklärung, Angebote zur Risikominimierung und Überlebenshilfe, kritisiert das Bündnis für eine akzeptierende Drogenpolitik. Am 21. Juli, dem Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige, erinnern Eltern, Angehörige, Partner, Freunde und andere Kölner an die „Drogentoten“.

Zum Gedenktag findet am kommenden Samstag, 21. Juli, auf dem Rudolfplatz ein Konzert statt. In der Zeit von 12 bis 16 Uhr stehen unter anderem die Liedermacher Klaus der Geiger und Rolly Brings, die Ska-Punk-Band The Schabernacks und die Wave-Formation Death Love And Acid auf der Bühne. Zusätzlich werden Szenen aus dem Theaterstück „Drugland“ gezeigt. Eva Schaaf, Pfarrerin der Justizvollzugsanstalt Ossendorf, hält eine Gedenkrede. Gegen 15 Uhr wird es verschiedene Gedenkaktionen mit Fackeln und Ballonflug geben. Zum Gedenktag kommen auch Vertreter der Kölner Sucht- und Selbsthilfe sowie von verschiedenen Abteilungen der Stadt Köln zusammen, um auf Angebote hinzuweisen und den Ausbau niedrigschwelliger Hilfe einzufordern. Organisatoren der Veranstaltung sind die Stadt, die Aidshilfe, Alexianer, Jobcenter und andere Initiativen. (red) www.gedenktag.koeln

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