Kölner Stadt-Anzeiger

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Kommentar

Kölner Stadt-Anzeiger – die führende Tageszeitung im Großraum Köln.

Letzte Beiträge

  1. Junkies und Banker tanzen am Neumarkt — 9. Mai 2018
  2. „Fragile Lage“ am Neumarkt — 4. April 2018
  3. Tristesse am Friesenplatz — 6. März 2018
  4. Kölner setzen Millionen mit Cannabis um — 2. März 2018
  5. Wir lassen uns nicht mehr alleine — 24. Februar 2018

Die meisten Kommentare

  1. Eine Stimme für „Grembranx“ — 8 Kommentare
  2. Die Nachbarn herzlich begrüßt — 3 Kommentare
  3. Straßenstrich soll verschwinden — 2 Kommentare
  4. Wir beglückwünschen Robert Jäger — 2 Kommentare
  5. Drogenberatungsstelle zieht im Oktober um — 2 Kommentare

Liste der Autorenbeiträge

09 Mai 2018

Junkies und Banker tanzen am Neumarkt

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04 Apr 2018

„Fragile Lage“ am Neumarkt

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06 Mrz 2018

Tristesse am Friesenplatz

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02 Mrz 2018

Kölner setzen Millionen mit Cannabis um

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24 Feb 2018

Wir lassen uns nicht mehr alleine

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22 Jan 2018

Cannabis-Shops in der Innenstadt

Cannabis-Shops in der Innenstadt

HASCHISCH Politiker möchten Konsum teilweise legalisieren – Antrag in der Bezirksvertretung

Von Tim Attenberger

Köln – In mehreren Bundesstaaten der USA ist der Besitz von Marihuana bereits erlaubt, in Deutschland gibt es zumindest einige zaghafte Vorstöße. Jetzt wagen die Politiker von Grünen und Linke sowie den Wählergruppen GUT und Deine Freunde in Köln einen neuen Anlauf. Sie stellen für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt am Donnerstag einen gemeinsamen Antrag, um zumindest den Konsum von Cannabis teilweise zu legalisieren.

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18 Nov 2017

Markstein für die Malteser

Markstein für die Malteser

Einweihung Katholische Hilfsorganisation zieht mit rund 400 Mitarbeitern in ein neues Bürogebäude am Deutzer Feld

VON CLEMENS SCHMINKE

„Unglaublich funktional“, nannte Erich Prinz zu Lobkowicz, Präsident der deutschen Assoziation des Malteserordens, die moderne Zentrale in Kalk, in die der Malteser Hilfsdienst bereits im Oktober umgezogen ist. Am Freitag ist das Gebäude mit einem Familienfest für die rund 400 Mitarbeiter eingeweiht worden. Außer der Funktionalität – „manchmal am Rande von sehr einfach“ – stehe der Bau für eine „energetische Meisterleistung“, sagte Lobkowicz: Es ist ein Niedrigenergie-Gebäude mit großen Anlagen für den Tagesbetrieb und einem Energiesparmodus für die Nacht. Bürgermeister Ralf Heinen bezeichnete die Immobilie als „Markstein“ des Baugebiets „Deutzer Feld“, das seinem Namen zum Trotz in Kalk liegt. Ungewöhnlich für ein Bürogebäude, aber passend dazu, dass der Nutzer eine katholische Hilfsorganisation ist: Im vierten Stock gibt es eine Kapelle. Kardinal Rainer Woelki weihte sie und den Altar im Rahmen eines Pontifikalamts. „Lass uns mit allen Brüdern und Schwestern, die künftig Gottesdienst feiern in dieser Kapelle, zur himmlisehen Stadt Jerusalem“, sagte der Erzbischof bei der Segnung. Danach schickten Kinder aus dem Innenhof ihre an 500 Luftballons befestigten Wünsche gen Himmel.

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17 Nov 2017

Voller Scham und Sehnsucht

Voller Scham und Sehnsucht

Immer mehr Frauen sind obdachlos.
Sie leben auf der Straße besonders gefährlich.
Zwei Kölner Betroffene erzählen

VON ALEXANDRA RINCENDAHL

Die Tauben, das sind meine Freunde.“ Für Nora N., die an ihrem Stammplatz rechts neben dem Haupteingang des Hauptbahnhofs sitzt, sind die Tiere auf der Domplatte Seelenverwandte. Verkannt als schmarotzende Ratten der Lüfte. „Bettler, genau wie ich, Seelenverwandte.“ Die 34-jährige Frau mit den rot gefärbten Haaren und den feinen Gesichtszügen lebt mit Unterbrechung auf der Straße seit sie 17 Jahre alt ist. Fast genauso lange kämpft sie gegen ihre Drogensucht, in die sie in ihrer jugendlichen Rebellion damals als Punk irgendwie reingerutscht ist.

Sie schnorrt, um sich den Lebensunterhalt zu verdienen. Nora, die offen über ihr Leben als Frau auf der Straße redet und in der Stadt bekannt ist, ist eine Ausnahme. Denn obwohl die Zahl der obdachlosen Frauen in Köln wie auch bundesweit stetig steigt, bleiben sie im Stadtbild merkwürdig unsichtbar. Egal, ob vor dem eigenen Supermarkt im Veedel oder entlang der Hohe Straße: Fast ausschließlich Männer prägen das Stadtbild.

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04 Nov 2017

Zu Hause im Nirgendwo

Zu Hause im Nirgendwo

STRASSENKINDER Der Verein Auf Achse unterstützt Kinder ohne Obdach mit den Projekten „Boje“ und „Boot“

VON DIRK RIßE

Wie alles begann, will Jessica (Name geändert) nicht erzählen. Nur so viel, dass es zu Hause oft gekracht hat. Irgendwann in diesem Sommer hielt sie es nicht mehr aus. Hat drei Tage lang überlegt, hat die Koffer gepackt und ist von zu Hause abgehauen. Raus aus Münster, in den Bus, allein und einsam ins Ungewisse. Gelandet ist sie in Köln, wo sie in diesem Sommer Wochen und Monate auf der Straße gelebt hat.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe schätzt, dass bundesweit 335.000 Menschen teilweise und 39.000 Menschen dauerhaft auf der Straße leben – Tendenz stark steigend. Knapp neun Prozent – immerhin 29.000 Mädchen und Jungen – sind minderjährige Kinder und Jugendliche. Wie viele junge Menschen in Köln obdachlos sind, können auch Experten nicht sagen.

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24 Okt 2017

Artikel über Sicherheitskonferenz

Weg von den öffentlichen Plätzen

DROGENKONSUMRAUM Das Geld steht bereit, ein Betreiber auch, aber nach einem Standort wird noch gesucht

VON NORBERT RAMME

Kalk. Der Stadtteil Kalk braucht einen Drögenkonsumraum. In der Einschätzung waren sich alle Teilnehmer der zweiten Ausgabe einer öffentlichen Sicherheitskonferenz einig. Die Idee, „Themen, die uns alle beschäftigen“ mit betroffenen und interessierten Bürgern sowie Vertretern von Verwaltung, Vereinen und Organisationen aus dem Veedel zu diskutieren, hatten Kalks Bezirksbürgermeister Marco Pagano und Polizeidirektor Uwe Reischke, der als Leiter der Polizeiinspektion 6 für die Bezirke Kalk und Pofz zuständig ist.

Weil Stadtverwaltung und Gesundheitsamt vor einigen Wochen eine umfangreiche Planung für ein stadtweites Drogenhilfe-Konzept vorgelegt haben, bildete die Einrichtung eines „Drogenkonsum-raums“ in Kalk nun auch den Schwerpunkt der Diskussion, zu der mehr als 50 Interessenten in die Räume der Drogenhilfe-Einrichtung des Vereins Vision e. V an der Neuerburgstraße gekommen waren.

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