Kölner Stadt-Anzeiger

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Kölner Stadt-Anzeiger – die führende Tageszeitung im Großraum Köln.

Letzte Beiträge

  1. Auch Händler und Bürger fordern Konsummobil — 23. Juni 2018
  2. Verband will Konsummobil am Neumarkt — 21. Juni 2018
  3. Konsummobil als schnelle Lösung — 20. Juni 2018
  4. Junkies und Banker tanzen am Neumarkt — 9. Mai 2018
  5. „Fragile Lage“ am Neumarkt — 4. April 2018

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  1. Eine Stimme für „Grembranx“ — 8 Kommentare
  2. Die Nachbarn herzlich begrüßt — 3 Kommentare
  3. Straßenstrich soll verschwinden — 2 Kommentare
  4. Drogenberatungsstelle zieht im Oktober um — 2 Kommentare
  5. Wir beglückwünschen Robert Jäger — 2 Kommentare

Liste der Autorenbeiträge

24 Mrz 2017

Sommerblutfestival – Zwei Wochen lang im Rausch

2017-03-24-SommerblutfestivalZwei Wochen lang im Rausch

VERANSTALTUNG Beim Sommerblut-Festival geht es in diesem Jahr um Konsum jeglicher Art

VON LUKAS HANSEN

Rausch gehört zu unserem Leben.  Ob im Kaufhaus, in Liebesbeziehungen oder nach ein, zwei Bier zu viel. Rausch ist vielseitig und kann  positiv, aber auch negativ konnotiert sein.

Diese verschiedenen Facetten des Rausches sollen im Mai bei der 16. Auflage des Sommerblut-Festivals der Multipolarkultur in verschiedenen Formen dargestellt werden. Als Tanzaufführung, als Theaterperformance, als Musikstück oder als Lichtinstallation –  „Da gibt es keine Grenzen“, sagt Mechtild Tellmami, Pressesprecherin des Sommerbluts. Kreativität sei da besonders wichtig. Denn jedes Jahr setzt sich das Sommerblut einen thematischen Schwerpunkt, der dann für ein breites Publikum zugänglich sein soll.

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20 Mrz 2017

Stadt will Drogenkonsumraum einrichten

Kommt der neue städtische Drogenkonsumraum in die Thieboldsgasse?

Quelle: http://www.ksta.de/26225142 ©2017Innenstadt – Seit zwei Jahren wird über einen Drogenkonsumraum am Neumarkt geredet, der die Süchtigen davon abbringen soll, auf einem der zentralsten Plätze der Stadt in aller Öffentlichkeit Heroin zu spritzen oder zu rauchen. Nachdem die Verwaltung lange vergeblich nach einem Standort gesucht hat, verdichten sich die Hinweise, dass ein Vermieter gefunden wurde.

„Mir wurde bei einem Gespräch im Polizeipräsidium gesagt, dass der Drogenkonsumraum an die Thieboldsgasse kommen soll“, sagt Henrik Hanstein, Inhaber des Auktionshauses Lempertz, der als Anlieger des Neumarkts seit Jahren unter den Begleiterscheinungen der Drogenszene zu leiden hat.

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09 Mrz 2017

Verlängertes Kulturerlebnis im ganzen Veedel

2017-03-09-KStA-KalkKunst

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09 Mrz 2017

Konsumraum für Junkies in Kalk gefordert

2017-03-09-KStA-KonsumraumMahnung

Konsumraum für Junkies in Kalk gefordert

Kalk. Schon vor neun Monaten hatte die Kalker Bezirksvertretung mit der Stimmenmehrheit von SPD, Linken und FDP beschlossen, dass mindestens ein rechtsrheinischer Drogenkonsumraum als Regelangebot im Stadtbezirk Kalk als Ergänzung zum bestehenden Angebot in der Innenstadt und auf der linken Rheinseite eingerichtet werden solle. Zudem war damals von der Stadtverwaltung bis November 2016 ein Sachstands-Bericht über die mögliche Umsetzung dieses Beschlusses eingefordert worden. Doch eine solche Antwort seitens der Verwaltung steht weiterhin aus, obwohl die Forderung nach einem rechtsrheinischen Drogenkonsumraum inzwischen aus dem Stadtrat unterstützt wird. Daher haben die Bezirksvertreter von SPD und Linken nun nochmals nachgehakt und mit einer gemeinsamen Anfrageden immer noch fehlenden Bericht und die schleppende Umsetzung ihres Beschlusses moniert. (Kölner Stadt-Anzeiger vom 9.3.2017, NR)

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15 Dez 2016

Reaktion auf unseren offenen Brief

Nach unserer Stellungnahme (offener Brief) zum Zeitungs-Artikel vom 6.12.2016 im Kölner Stadt-Anzeiger über Köln-Kalk-Verbot erschien heute ein weiterer Leitartikel des Lokalteils „Mülheim, Kalk, Deutz“ des Kölner Stadt-Anzeigers.

Verdrängung befürchtet

BETRETUNGSVERBOT  Verein „Vision“ übt Kritik am Vorgehen der Polizei – Bereiche können individuell zugeschnitten werden

VON BEATRIX LAMPE

2016-12-15-ksta-verdraengungKalk. Die neue Praxis der Polizei, Straftäter und Personen, die zur Begehung von Straftaten beigetragen haben, mit einem Betretungsverbot für bestimmte Orte zu belegen, ist bei der Hilfseinrichtung „Vision, Verein für innovative Drogenselbsthilfe“ auf Kritik gestoßen. In einem offenen Brief, macht Geschäftsführer Marco Jesse seine Befürchtung deutlich, Köln könne mit dem Kalk-Verbot „in Zeiten des Junkie-Joggings“ zurückfallen, in denen „die bloße Vertreibung Ziel des Handelns war“.

Am Beispiel eines Betroffenen macht der Vereinssprecher deutlich, dass von den „Kalk-Verboten“ nicht nur Menschen betroffen seien, die „mehrfach wegen allerlei Delikten polizeilich in Erscheinung getreten sind.“ Jesse nennt als Beispiel einen Drogenabhängigen, der ein Kalk-Verbot aufgrund von fünf Vorkommnissen bekommen habe. In keinem dieser Fälle sei eine Straftat begangen worden; der Mann habe sich lediglich „in Gegenwart anderer Personen, die der Drogenszene zugehörig sind, auf der Platzfläche vor dem Kalker Rathaus“ aufgehalten.

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06 Dez 2016

Straftäter werden ausgesperrt

Straftäter werden ausgesperrt

2016-12-06-ksta-kalk-verbot-web

POLIZEI-AKTION Nach etlichen Delikten dürfen 14 Täter bestimmte Standorte in Kalk nicht mehr betreten – Notfalls Haft

VON BEATRIX LAMPE

Kalk. Das hätte sich ein „Hells Angels“-Rocker gewiss nicht träumen lassen, dass er mit einem dummen Spruch zum Tippgeber für die Polizei werden und dazu beitragen sollte, Kalk sicherer zu machen. „Hast du nicht Kalk-Verbot?“ brüllte der Rocker vor ein paar Wochen einem anderen Mann quer über die Kalker Hauptstraße zu, wohl in Anlehnung an einen Comedy-Beitrag vom  Tom Gerhardt. Polizeiinspektionsleiter Uwe Reischke hörte die Frotzelei und nahm sie zum Anlass, genau das, ein Kalk-Verbot, für polizeibekannte Täter in die Wege zu leiten.

Das geht so: Die Polizei durchforstet die nach Stadtteilen sortierten Daten über Vorfälle, Anzeigen, Festnahmen in bestimmten örtlichen Bereichen und filtert Personen heraus, die dort schon mehrfach wegen allerlei Delikten polizeilich in Erscheinung getreten sind. Und diese Leute mit einer aktenkundigen Vita bekommen ein Schreiben zugesandt, das ihnen den Aufenthalt an bestimmten Orten für bis zu drei Monate verbietet.

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30 Jun 2016

Problem nicht nur in der City

2016-06-30-KStA

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11 Sep 2014

Gärtner und Künstler rücken zusammen

2014-09-11-KStA-Gaertner-unDas Gartenprojekt Pflanzstelle und der Selbsthilfe-Verein stellen ihre Arbeiten aus

VON NORBERT RAMME

Kalk. Frisches Bio-Gemüse und duftende Kräuter, neue Skulpturen im Garten und versteckte Kunstwerke im Brachland. Das waren die Attraktionen beim gemeinsamen Gartenfest der Pflanzstelle, einem interkulturellen Gemeinschafts-Gartenprojekt, und des benachbarten Drogen-Selbsthilfevereins Vision an der Neuerburgstraße. Weiterlesen »

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22 Jul 2014

Abschiedsgrüße auf Holztafeln

Drogenabhänge sterben oft einen anonymen Tod abseits der Gesellschaft. In Köln-Kalk ist nun eine Gedenkstätte für verstorbene Drogenabhängige eröffnet worden. Finanzielle Unterstützung kam von der Bezirksvertretung und der Aktion Mensch.

In der Mitte der Gedenkstätte liegt ein kleiner Teich. Bilder: MICHAEL BAUSE

In der Mitte der Gedenkstätte liegt ein kleiner Teich. Bilder: MICHAEL BAUSE

Köln. Nun gibt es auch in Köln eine Gedenkstätte für verstorbene Drogenabhängige – auf dem Gelände des Drogenselbsthilfevereins Vision e.V. an der Neuerburgstraße in Kalk. Hinter einem kleinen Teich mit Bambus-Pflanzen und einem Findlingstein an den Seiten steht eine angerostete Eisenplatte (drei Meter breit, zwei Meter hoch), aus der ständig Wasser in den Teich fließt. An der eisernen Wand können Baumscheiben befestigt werden: mit letzten Grüßen und den Abschiedswünschen an die Verstorbenen. Dies ist auch auf Schieferplatten möglich, die das Ufer des Teichs säumen. Nach einem Entwurf des Künstlers Florian Tully, der schon eine Skulptur für den Garten beigesteuert hatte, haben Mitarbeiter und Besucher der Einrichtung die Gedenkstätte angelegt – mit finanzieller Unterstützung der Kalker Bezirksvertretung und der Aktion Mensch.

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17 Jun 2014

Die sozialen Probleme am Kölnberg

2014-06-17-KStA-Kampf_gegenKampf gegen die Verwahrlosung

2014-06-17-KStA-Jahrzehntel49 Beratungs- und Hilfsangebote – Verwalter kümmern sich kaum um Häuser und Mieter – Polizei klärt Rätsel um verweste Leiche

VON ANJA KATZMARZIK UNDTIMSTINAUER

Von einer offenen Drogenszene am Kölnberg kann man nicht sprechen – jedenfalls nicht an diesem Montagnachmittag. Selbst die schmale Stichstraße am Kindergarten, wo normalerweise um diese Zeit trotz Sperrbezirksverordnung rauschgiftsüchtige Prostituierte auf Kundschaft warten, wirkt wie ausgestorben. „Sie sind vorsichtiger geworden seit der Sache vor ein paar Tagen“, mutmaßt eine Sozialarbeiterin, die sich im Viertel auskennt.

Die „Sache“ am vorigen Donnerstag hatte mehreren Junkies einen Besuch der Mordkommission eingebracht. Inzwischen scheint der makabre Fall aufgeklärt: Der Mann, dessen verweste Leiche von einem Balkon in der 9. Etage geworfen wurde, ist offenbar nicht getötet worden, sondern an einer Überdosis Heroin gestorben. „Beweise und Zeugenangaben legen das nahe“, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer. Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung stehe noch aus.

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