Kölner Stadt-Anzeiger

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Kommentar

Kölner Stadt-Anzeiger – die führende Tageszeitung im Großraum Köln.

Letzte Beiträge

  1. Die Köln-Umfrage — 5. Dezember 2018
  2. Drogenkonsumraum – Politiker wollen nicht mehr länger warten — 5. November 2018
  3. Drogenkonsumraum – Noch keine Lösung am Neumarkt in Sicht — 5. November 2018
  4. Bürger wollen weiter mitreden — 25. September 2018
  5. Konzert für Kölner Drogentote — 19. Juli 2018

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  1. Eine Stimme für „Grembranx“ — 8 Kommentare
  2. Die Nachbarn herzlich begrüßt — 3 Kommentare
  3. Wir beglückwünschen Robert Jäger — 2 Kommentare
  4. Drogenberatungsstelle zieht im Oktober um — 2 Kommentare
  5. Straßenstrich soll verschwinden — 2 Kommentare

Liste der Autorenbeiträge

06 Dez 2016

Straftäter werden ausgesperrt

Straftäter werden ausgesperrt

2016-12-06-ksta-kalk-verbot-web

POLIZEI-AKTION Nach etlichen Delikten dürfen 14 Täter bestimmte Standorte in Kalk nicht mehr betreten – Notfalls Haft

VON BEATRIX LAMPE

Kalk. Das hätte sich ein „Hells Angels“-Rocker gewiss nicht träumen lassen, dass er mit einem dummen Spruch zum Tippgeber für die Polizei werden und dazu beitragen sollte, Kalk sicherer zu machen. „Hast du nicht Kalk-Verbot?“ brüllte der Rocker vor ein paar Wochen einem anderen Mann quer über die Kalker Hauptstraße zu, wohl in Anlehnung an einen Comedy-Beitrag vom  Tom Gerhardt. Polizeiinspektionsleiter Uwe Reischke hörte die Frotzelei und nahm sie zum Anlass, genau das, ein Kalk-Verbot, für polizeibekannte Täter in die Wege zu leiten.

Das geht so: Die Polizei durchforstet die nach Stadtteilen sortierten Daten über Vorfälle, Anzeigen, Festnahmen in bestimmten örtlichen Bereichen und filtert Personen heraus, die dort schon mehrfach wegen allerlei Delikten polizeilich in Erscheinung getreten sind. Und diese Leute mit einer aktenkundigen Vita bekommen ein Schreiben zugesandt, das ihnen den Aufenthalt an bestimmten Orten für bis zu drei Monate verbietet.

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30 Jun 2016

Problem nicht nur in der City

2016-06-30-KStA

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11 Sep 2014

Gärtner und Künstler rücken zusammen

2014-09-11-KStA-Gaertner-unDas Gartenprojekt Pflanzstelle und der Selbsthilfe-Verein stellen ihre Arbeiten aus

VON NORBERT RAMME

Kalk. Frisches Bio-Gemüse und duftende Kräuter, neue Skulpturen im Garten und versteckte Kunstwerke im Brachland. Das waren die Attraktionen beim gemeinsamen Gartenfest der Pflanzstelle, einem interkulturellen Gemeinschafts-Gartenprojekt, und des benachbarten Drogen-Selbsthilfevereins Vision an der Neuerburgstraße. Weiterlesen »

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22 Jul 2014

Abschiedsgrüße auf Holztafeln

Drogenabhänge sterben oft einen anonymen Tod abseits der Gesellschaft. In Köln-Kalk ist nun eine Gedenkstätte für verstorbene Drogenabhängige eröffnet worden. Finanzielle Unterstützung kam von der Bezirksvertretung und der Aktion Mensch.

In der Mitte der Gedenkstätte liegt ein kleiner Teich. Bilder: MICHAEL BAUSE

In der Mitte der Gedenkstätte liegt ein kleiner Teich. Bilder: MICHAEL BAUSE

Köln. Nun gibt es auch in Köln eine Gedenkstätte für verstorbene Drogenabhängige – auf dem Gelände des Drogenselbsthilfevereins Vision e.V. an der Neuerburgstraße in Kalk. Hinter einem kleinen Teich mit Bambus-Pflanzen und einem Findlingstein an den Seiten steht eine angerostete Eisenplatte (drei Meter breit, zwei Meter hoch), aus der ständig Wasser in den Teich fließt. An der eisernen Wand können Baumscheiben befestigt werden: mit letzten Grüßen und den Abschiedswünschen an die Verstorbenen. Dies ist auch auf Schieferplatten möglich, die das Ufer des Teichs säumen. Nach einem Entwurf des Künstlers Florian Tully, der schon eine Skulptur für den Garten beigesteuert hatte, haben Mitarbeiter und Besucher der Einrichtung die Gedenkstätte angelegt – mit finanzieller Unterstützung der Kalker Bezirksvertretung und der Aktion Mensch.

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17 Jun 2014

Die sozialen Probleme am Kölnberg

2014-06-17-KStA-Kampf_gegenKampf gegen die Verwahrlosung

2014-06-17-KStA-Jahrzehntel49 Beratungs- und Hilfsangebote – Verwalter kümmern sich kaum um Häuser und Mieter – Polizei klärt Rätsel um verweste Leiche

VON ANJA KATZMARZIK UNDTIMSTINAUER

Von einer offenen Drogenszene am Kölnberg kann man nicht sprechen – jedenfalls nicht an diesem Montagnachmittag. Selbst die schmale Stichstraße am Kindergarten, wo normalerweise um diese Zeit trotz Sperrbezirksverordnung rauschgiftsüchtige Prostituierte auf Kundschaft warten, wirkt wie ausgestorben. „Sie sind vorsichtiger geworden seit der Sache vor ein paar Tagen“, mutmaßt eine Sozialarbeiterin, die sich im Viertel auskennt.

Die „Sache“ am vorigen Donnerstag hatte mehreren Junkies einen Besuch der Mordkommission eingebracht. Inzwischen scheint der makabre Fall aufgeklärt: Der Mann, dessen verweste Leiche von einem Balkon in der 9. Etage geworfen wurde, ist offenbar nicht getötet worden, sondern an einer Überdosis Heroin gestorben. „Beweise und Zeugenangaben legen das nahe“, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer. Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung stehe noch aus.

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14 Jun 2014

Der Kölnberg am Tag nach dem Leichenfund

2014-06-14-KStA-Es_gibt_hie„Es gibt hier nichts Schönes“

2014-06-14-KStA-Intaktes_DoErmittler schließen nicht aus, dass die Leiche des 36-Jährigen zwölf Tage lang in der Wohnung lag

VON CLAUDIA HAUSER

Irgendjemand hat sämtliche Fenster im Treppenhaus zwischen der achten und neunten Etage des Hochhauses am Kölnberg aufgerissen – doch auch am Tag nachdem die Leiche eines 36-Jährigen in die Rechtsmedizin gebracht wurde, ist der beißend-faulige Geruch kaum zu ertragen. Wie lange der Mann schon tot in der Wohnung gelegen hat, ist weiter unklar. Die Ermittler wissen auch noch nicht, wer den stark verwesten Körper am Donnerstagmorgen über die Brüstung des Balkons in der neunten Etage geworfen hat. Spuren deuten daraufhin, dass die Leiche vorher in einem Schrank auf dem Balkon war.

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13 Jun 2014

Leiche vom Balkon geworfen

2014-06-13-KStA-LeicheKölnberg Toter ist 36 Jahre alter Litauer – Wohnung wohl von Drogenabhängigen genutzt

VON CLAUDIA HAUSER

Zwei Schaukeln baumeln im Wind auf einem Spielplatz am Kölnberg in Meschenich. Eine Mutter schiebt ihren Kinderwagen langsam vorbei, bleibt irritiert stehen und blickt dorthin, wohin alle schauen: Eine Leiche liegt im Schatten eines Hochhauses im Gras, kaum bedeckt, etwa 50 Meter vom Spielplatz entfernt. Ein penetranter Geruch von Fäulnis und Verwesung breitet sich in der Straße An der Fuhr aus.

Nachbarn hatten um 9.50 Uhr die Polizei alarmiert. „Hier ist irgendetwas von einem Balkon gefallen“, sagte einer. Weitere Anrufe gingen ein. Der Tote ist direkt vor das Fenster einer Kindertagesstätte auf den Rasen gefallen. Nach ersten Ermittlungen soll der Mann von einem Balkon im neunten Stock geworfen worden sein. Weiterlesen »

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12 Mai 2014

Bündnis „Kein Veedel für Rassismus“

Kampagne für ein buntes Zusammenleben

2014-05-12-KStA-Buntes_Zusa

Sie zogen mit bunten Buchstaben von Humboldt-Gremberg nach Kalk, auf denen das Motto einer stadtweiten Kampagne zu lesen war: „Kein Veedel für Rassismus“. An dieser Aktion, die das Bündnis „Schäl Sick gegen Rassismus“ organisiert hatte, nahmen neben Vertretern von Bürgervereinen und Initiativen auch Kalks Bezirksbürgermeister Markus Thiele, Ratsmitglied Jörg Detjen (Linke) und dessen Ex-Kollege und Kandidat Dietmar Ciesla-Baier (SPD), Bezirksvertreter Heinz Peter Fischer von den Linken und andere teil. „Der Wahlkampf zur Kommunal- und Europawahl darf nicht mit rassistischen Parolen auf dem Rücken von Flüchtlingen und Migranten ausgetragen werden“, sagte Heiner Kockerbeck, der Sprecher des Bündnisses, in dem sich 15 Sozialeinrichtungen aus Mülheim und Kalk, vier Parteien und Vertreter der Kirchen, so auch Pastor Franz Meurer, zusammengeschlossen haben. Angesichts der Kandidaturen von rechten und rechtsextremen Parteien, allen voran Pro Köln, NPD und AfD, wolle man, so Kockerbeck, auf die Straße gehen und für „ein buntes Zusammenleben in Kalk werben“. (NR) Bild: Worring

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27 Jan 2014

Eine Million für legales Hanf

2014-01-27-KStA-1_Million_fGeorg Wurth (41) ist Gewinner der umstrittenen „Millionärswahl“ von ProSieben/Sat.1. Mit Wurth gewann nicht einer der üblichen Casting-Kandidaten, etwa ein Sänger, Tänzer oder Akrobat, sondern der Chef des Deutschen Hanf Verbandes, der sich für die Legalisierung von Cannabis einsetzt. Das Geld soll nun der Arbeit des Vereins zugutekommen. Zweiter wurde Michael Fritz, der sich für sauberes Trinkwasser in Entwicklungsländern einsetzte. Wurth sagte, dass er das Verbot von weichen Drogen generell für gescheitert halte. Wichtig sei für ihn auch, dass seine Kinder keine Probleme mit der Polizei bekommen, „wenn sie Cannabis probieren“. Die Sendung hatte sich als Flop entpuppt und wurde zum Schluss nur noch im Internet gezeigt, (tg)

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26 Nov 2013

Sucht ist schließlich ein Supergeschäft

2013_11_26_interview_kruettNorbert Krütt-Hüning will das Hilfesystem für Abhängige umkrempeln

Herr Krütt-Hüning, hat Köln ein Drogenproblem?

NORBERT KRÜTT-HÜNING: Ich habe das Gefühl, dass gerade eine gesellschaftliche Veränderung stattfindet, und die Drogen entwickeln sich mit. Es geht nicht mehr nur um den Rausch, der vielleicht früher im Vordergrund stand. Drogen werden zielbewusst eingesetzt. Wir verschieben uns in die Partyszene. Amphetamine, Tabletten, alles was schnell geht und chemisch hergestellt werden kann -dieser Markt boomt momentan.

Kommt die Drogenberatung da noch hinterher?

KRÜTT-HÜNING: Nein. Klassisch kommt die Drogenkoordination aus dem Bereich der harten Drogen der 70er Jahre. Unser Hilfesystem ist noch nicht ausreichend auf die neue Entwicklung ausgerichtet. Es fehlen etwa Strategien für Konsumenten von Partydrogen. Da sind wir noch zu stark in der Prävention. Die Partyszene läuft versteckt. Die alten Systeme funktionieren da nicht mehr, wir haben nicht den nötigen Zugriff.

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