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Kunst

Kunst im sozialen Raum

Bereits seit den Anfängen von VISION e.V. bildet das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe von Drogengebrauchern eine der wesentlichen Forderungen des Vereins. Eine konkrete Umsetzung dieser Forderung bildet bereits seit 2011 das dauerhaft angelegte und mehrstufige Inklusionsprojekt „Kunst im sozialen Raum“. Entstanden ist es ursprünglich aus der Frage, wie mit Ängsten und Vorurteilen aus der Bevölkerung und insbesondere der näheren Anwohnerschaft umgegangen werden und somit dem Abbau sozialer Isolation von Drogenkonsumenten Vorschub geleistet werden könnte.

 

KalkKunst

Einmal im Jahr im Herbst organisiert die Stiftung KalkGestalten Kunst im Alltag. Es werden Kunstwerke dort ausgestellt, wo die Kalker BürgerInnen ihren Alltag erleben (Geschäfte, Banken, Sozialeinrichtungen, öffentliche Gebäude). So auch regelmässig bei uns im Junkie Bund Café in Kalk.

 

Heroinwege

Seit einiger Zeit begleitet der freiberufliche Fotograf und Foto-Assistent Robert Funke Biggi und Rene aus Köln durch ihren Alltag.

 

AchtungVerachtung

Angeregt durch die Ausschreibung zum Ideenwettbewerb „Spuren hinterlassen…“ der Kölner Stiftung KalkGestalten im Jahr 2008 formulierten Mitarbeiter von Junkie Bund/VISION und die freien Künstler Nina Marxen und Walbrodt als Projektziel: „Es gilt, Menschen mittels weißer Wände Gestaltungsspielräume zu geben – sie somit zur Kreativität zu ermutigen und die Basis für einen konstruktiven Dialog zu schaffen.“

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.vision-ev.de/projekte/kunst/

Kategorienarchiv: Kunst

22 Jun 2016

Wechselausstellung Porträts

Poster-webSTEFFI SONNTAG

PORTRÄTS

22. Juni – 28. Juli 2016

Steffi Sonntag begleitet seit Jahren drogengebrauchende und substituierte Frauen und Männer in Köln mit der Kamera auf der Straße und Zuhause.

Ihre Bilder vermitteln einen ungewohnten Einblick in eine Lebenswelt zwischen Normalität und Ausgrenzung. Sie zeigen Menschen, die zwar in der Öffentlichkeit sichtbar sind, aber selten von den Mitmenschen mit den Schwierigkeiten ihrer Lebensbewältigung wahrgenommen werden. Sie gehören zu den Randgruppen unserer bürgerlichen Gesellschaft.

Einen Teil dieses persönlichen Werks zeigt diese Ausstellung im Junkie Bund Café des VISION e.V. in Köln-Kalk.

steffisonntag fotografie
www.steffisonntag.de
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20 Mai 2016

Neue Wechselausstellung von Michael Pfannschmidt

Künstler: Michael Pfannschmidt (www.atelier-farbenspiele.com)

Micha (Michael Pfannschmidt) wurde 1963 in Köln geboren. Früh in der Kindheit machten sich seine Orientierungsschwierigkeiten in dieser Gesellschaft bemerkbar. Er begann als hochbegabtes Kind im Alter von sechs Jahren das Studium der Polytoxikomanie, welches er mit Arbeiten in verschiedenen handwerklichen Berufen
und kleinkriminellen Handlungen finanzierte.

Michael Pfannschmidt

Michael Pfannschmidt

Am 10. Dez. 1995 (22:30 Uhr) fand das Studium sein feierliches Ende. Micha begann eine Ausbildung zum Erzieher, wobei er in einer tief greifenden moralischen Inventur seine Erfahrungen in Farben und Formen dokumentierte. Darüber hinaus holt sich Micha seine Inspiration in der Natur, aus Politik und bei seinen Mitmenschen.

Er greift gerne gesellschaftliche Themen auf, welche jedoch für den Betrachter seiner Arbeiten auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind.

Ausstellungen im In- und Ausland verschafften ihm zahlreiche Sammler.

Seine Werke (Geisterwelten) sind aufgrund der aufwendigen Arbeit limitiert und selten zu erwerben.

03 Mrz 2016

Herzlichen Glückwunsch!

2016-03-03-KStA-KalkGestaltenWir gratulieren der Bürgerstiftung „Kalk Gestalten“ und dem Integrationshaus ganz herzlich zu der Auszeichnung die das Integrationsprojekt „Sei dabei! Für Dich – Für Mich – Für Alle“ erhalten hat. Der mit 10.000,- € dotierte Preis wurde von der Google Impact Challenge verliehen.

25 Jan 2016

Neue Wechselausstellung

Künstlerin: Christine Pohl (www.cp-malerei.de)

25 Jan 2016

Neue Skulptur

neue Skulptur
„Kubus Türkis/blau“

Künstlerin: Christine Pohl (www.cp-malerei.de)
Material: Acrylglas (Stärke: 5 mm), Acrylfarbe
Herstellungsjahr: 2016

20 Nov 2015

VISIONäre gegen Rassismus

12 Nov 2015

Neue Wechselausstellung von Daniel Dank

26 Okt 2015

Neue Skulptur

neue Skulptur
„Freundlicher Einschlag“

Künstler: Jochen Höwel (Atelier für Dimensionales)
Material: Stahl, Lack, Findling, gemahlenes Glas
Technik: Stahl schneidgebrannt, geschweißt und beschichtet
Herstellungsjahr: 2013

03 Sep 2015

Vernissage „Augenblicke“

2015-09-03-Vernissage

29 Jul 2015

2 neue Objekte im Skulpturengarten

P1010255P1010266Wir freuen uns über zwei neue Objekte in unserem Skulpturengarten von dem Künstler Georg Overkamp aus Bottrop. Die erste Skulptur „Streck Dich“ findet sich direkt am Eingang zu unserem Gelände zwischen der „Couch“ und unserem Schuppen. Seine zweite Skulptur „Die Königin“ hat links neben der Gedenkstätte für verstorbene Drogengebraucher einen passenden Platz gefunden.


22 Jun 2015

Wechselausstellung von Alina Heldt

Alina Heldt, Jahrgang 1992, ist als Malerin, Zeichnerin und Fotografin allumfassend künstlerisch tätig. Sie hält Emotionen fest, charakterisiert, kritisiert oder dekoriert. Neben ihren eigenen kreativen setzt sie im Rahmen von Auftragsarbeiten die Ideen ihrer Kunden mit großem Erfolg in Bild und Form um. In Gesprächen nimmt sie die Vorstellung von z.B. Tatoos und Wandbildern auf, entwirft diese und setzt sie künstlerisch (auch Großformatig) um. Zu ihrem Repertoire gehören Bilder und Zeichnungen auf verschiedenen Untergründen mit allen möglichen Materialien, Collagen, Logos, Buchcover, Plakate und Fotos. Ihre Motivwahl erstreckt sich experimentel auf  Menschen, Tiere, Dinge oder Pflanzen..

Alina Heldt @ Facebook

18 Jun 2015

Gemeinschaftsprojekt „Phönix“-Glasscratchen

P1000678sGemeinsam wurde eine große Glasplatte mit einem Dremel gescratcht. Das heißt, dass mit spitzem Werkzeug Linien in das Glas über einer Vorlage geritzt werden, bis am Ende ein großes Bild erschien: Der Phönix!

Mit Gästen und Mitarbeitern von VISION e.V. wollte Peter Mück gemeinsam dieses Werk ausführen. Es hat dann später im Skulpturengarten seinen Platz gefunden. In einer leichten Neigung liegt es auf einem Holzrahmen, unter dem Glas ist die „nackte, rohe Erde“ zu sehen, die gleichzeitig den Kontrast bildet; um die Scratch-Spuren des Bildes hervorzuheben. Dazu wurde eine Schicht Blumenerde auf den Rasen aufgebracht, die innerhalb des Holzrahmens unter dem Glas liegt. So soll der Effekt eines Fensters mit Blick in die Erde (Unterbewusstsein) erzeugt werden. Unter die Blumenerde werden Aschepartikel gemischt, die aus einem gemeinsamen Ritual der Personen, die das Bild geschaffen haben, hervorgingen.

 

Phönix

Der Phönix (altgriechisch Φοίνιξ, phoínix, von altägyptisch benu: „Der Wiedergeborene/der neugeborene Sohn“; lateinisch phoenix) ist ein mythischer Vogel, der verbrennt, um aus seiner Asche wieder neu zu erstehen. Diese Vorstellung findet sich heute noch in der Redewendung „Wie Phönix aus der Asche“ für etwas, das schon verloren geglaubt war, aber in neuem Glanz wieder erstrahlt. Dieser alte Mythos inspirierte zu einem transparenten Glasscratching.

Ritual

Es wurden kleine Papierzettel beschriftet, auf welchen jeder eine versteckte Botschaft hinterlies (zusammengefaltete Zettel, nicht für jeden sichtbar). Inhaltlich sollten dabei Geschehnisse, Lebensabschnitte oder Charaktereigenschaften aufgeschrieben werden, mit denen man im eigenen Leben abschließen möchte. Diese wurden anschließend verbrannt und die Asche unter die Blumenerde gemischt. Aus dieser Asche soll dann im Leben etwas Neues entstehen, der verloren geglaubte Sohn, das Urvertrauen ins Leben, wie bei dem zuvor beschriebenen Mythos des Phoenix. Die wilden Pflänzchen, die dabei später aus der Blumenerde unter dem Glas wachsen, sind dafür das Synonym.

  Apr 2015

Wechselausstellung von Ingo Platte

Für den Künstler Ingo Platte aus Gummersach ist Kunst der Ausdruck von Rastlosigkeit, … der innere Auftrag, etwas zu machen, zu produzieren. Teilweise ohne selbst zu wissen, warum. Ein Weg ohne Ziel, man kommt nie an. Kunst ist für ihn nicht, gefällig auf den kommerziellen Erfolg hin zu arbeiten. Daher sieht er es als Freiheit an, nicht allein von der Kunst leben zu müssen und somit seinem eigenen Auftrag zu folgen.

http://www.ingo-platte.de/

 

20 Feb 2015

Wechselausstellung von Margit Schneider

Für die Künstlerin Margit Schneider ist Acryl auf Leinwand ihr liebstes Arbeitsmaterial. Nur manchmal zeigt sie in ihren Bildern den ganzen Körper, denn ein Gesicht ist für sie ein unerschöpfliches Repertoire an Unterschiedlichkeit, Ausdruck und Emotionen. Der Blick des Betrachters soll auf die Augen fokussiert werden. Gesichter haben für sie etwas Geheimnisvolles. Sie erzählen von sich – ihren Gefühlen. Menschen berühren sie. In ihren Bildern entstehen immer wieder andere Ausdrücke durch das Spiel mit Farben, Farbkontrasten, Mimik, Licht und Schatten. Denn sie liebt es, mit Farbkombinationen zu experimentieren. Auch die Darstellung in einem einzigen Farbton kann für sie sehr reizvoll sein. Sie liebt die Leuchtkraft der Farben. Im Zusammenspiel entfalten sie sich und gestalten und beleben das Bild. Farbharmonien machen sie glücklich! Denn die Farbe ist ein zentrales Medium. Dies kommt durch die Makrodarstellung ihrer Menschen besonders deutlich zum Ausdruck. Jedes Bild ist für sie wichtig, einzigartig. Das Malen daran ist etwas, was sie ausfüllt, anregt und verzaubert! Menschen zu schaffen, die etwas von sich preisgeben, einen Augenblick in ihre Seele schauen lassen.

http://www.mar-s.eu/

20 Okt 2014

Wechselausstellung von Lydia Wexel

Die Arbeiten der Künstlerin Lydia Wexel aus Kerpen sind beeinflusst von der Faszination für Strukturen, Farben und Sinnlichkeit. Im Mittelpunkt steht der Mensch als leidenschaftliche Persönlichkeit auf der Suche nach Glück.

http://www.lydia-wexel.de/