Trauer

Für unsere verstorbenen
Freundinnen und Freunde

Drogenselbsthilfearbeit in VISION e.V. bedeutet auch, mit Tod und Sterben konfrontiert zu werden. Im Laufe der Arbeit in der Drogenselbsthilfe sind viele unserer Mitstreiter/innen, Freundinnen und Freunde verstorben.

P1040947Wir möchten ihrer an dieser Stelle gedenken.

Es war schön, mit euch ein Stück des Weges gemeinsam gegangen zu sein. Wir werden in eurem Sinne weiterarbeiten. Weiterlesen »

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Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher

Zentrale Kölner Gedenkstätte

  Apr 2011

Margot und Nesrien verstorben

Einen letzten Gruß
an Margot und Nesrien

Ich wünsche euch eine gute Reise, dort wo ihr jetzt hingeht! Wo ihr eure Träume wahr werden lasst. Wo immer die Sonne scheint für euch.

Ja, das wünsche ich euch, lieber hätte ich aber gesehen, dass ihr zu Lebenszeiten Freude an eurem Leben habt. Manch einer wird euch vergessen. Manchen wird es egal sein. Auch werden nicht viele an eurem Grab stehen, euch verabschieden, ein letztes Lebewohl sagen.

Doch ich schicke euch beiden einen letzten Gruß und wünsche eine schöne Reise!

Eure Biene

14 Mrz 2011

Günter Amendt verstorben

Wir trauern um Günter Amendt, der am Wochenende bei einem tragischen Verkehrsunfall in Hamburg ums Leben kam.

Günter Amendt kritisierte in seiner Arbeit immer wieder die Absurdität des von den USA ausgehenden „War on Drugs“ („eine der gravierendsten Fehlentwicklungen des Globalisierungsprozesses“). In seinem Buch -No Drugs. No Future.- zeigte er am Beispiel Doping wie Drogen als Antriebskraft und Mittel zur Steuerung und Selbststeuerung des Menschen schon jetzt aus dem Alltagsbewusstsein nicht mehr wegzudenken sind.

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07 Sep 2010

Vasili ist tot!

Vasili war ein Besucher unserer Einrichtung.
Er kam den langen Weg aus Osteuropa nach Deutschland.
Vasili war ein ruhiger angenehmer Gast.

Wir werden Vasili Vermissen.

„Mit dem Tot habe
ich nichts zu schaffen.
Bin ich, ist er nicht.
Ist er, bin ich nicht.
EPIKUR

09 Nov 2009

Silvia H. ist gestorben!

Am 9. November ist Silvia H. unerwartet verstorben.

Sie hinterlässt zwei Kinder und unseren Sohn im Alter von 6 Wochen.

Für die Welt warst Du niemand,
aber für mich warst Du die Welt!

Costa

28 Okt 2009

Okzana aus Poll ist tot

Sie hinterläßt drei Kinder. Okzana hat für einige Monate bei uns mitgearbeitet. Wir haben Sie als einen liebevollen kammeradschaftlichen Menschen kennen gelernt. Sie war gerade auf dem Weg Ihr Leben zu meistern, aber leider schlägt das Schicksal immer dann zu, wenn wir es gerade nicht erwarten.
Das schönste Denkmal das einem Mensch gesetzt werden kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.

09 Apr 2009

VISION trauert um seinen ehemaligen Mitarbeiter Alexander Dietsch

Mit großer Bestürzung mußten wir den Tod unseres ehemaligen Mitarbeiters Alexander Dietsch zur Kenntnis nehmen.

Alexander war bei allen Mitgliedern des Teams und Besuchern des Kontaktladens sehr beliebt. Sein plötzlicher und überraschender Tod ist für uns und das gesamte JES Netzwerk ein großer Verlust.

Wir können nur hoffen, dass er seinen Frieden finden wird und seiner Familie und seinen Freunden viel Kraft wünschen um diese schwere Zeit zu überstehen.

18 Mrz 2009

Metin C. ist tot

Leider mussten wir erfahren, dass unser langjähriger Besucher und Weggefährte Metin in der vergangenen Woche verstorben ist.

Er wurde in einer leider immer noch typischen Situation aufgefunden -überdosiert auf einer öffentlichen Toilette-.

Stellt sich die Frage, ob das passiert wäre, wenn der rechtsrheinische Drogenkonsumraum seinen Betrieb schon aufgenommen hätte. Dort hätte er nicht nur unter menschenwürdigeren und sterilen Bedingungen konsumieren können, er hätte auch sofort die nötige Hilfe bekommen.

Leider wird es wohl noch viele Menschenleben kosten, bis sich die Einsicht durchsetzt, dass in allen niedrigschwelligen Einrichtungen des Drogenhilfesystems nicht nur selbstverständlich Spritzen getauscht werden, sondern auch saubere und sichere Konsumgelegenheiten angeboten werden müssen.

Hartmut Organiska und das VISION Team

30 Nov 2008

Hotte (Horst) ist gestorben…

Ich hab mich in der letzten Zeit gewundert, wieso ich den Hotte nicht mehr so oft am Neumarkt sehe. – Zwei drei mal die Woche stand er da und trank seinen „Roten“ oder den Apfelsaftkornmix. -Den bruch isch na de Dialüse- war meist sein Kommentar. Das Problem mit den Nieren hatte er solange ich zurück denken kann. Ich kannte ihn seit min. 1992.
Tut weh, wenn mal wieder, jemand weg ist und fehlt. Tröstlich ist, das er nicht mehr leiden muß. Denn die letzten Jahre waren sicherlich nicht so schön für ihn.

Das schönste Denkmal, welches ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.

18 Nov 2008

Baum im Gedenken an Bernd Lemke gepflanzt

im Gedenken an Bernd LemkeAm Abend der Einweihungsfeier pflanzten wir, im Andenken an Bernd Lemke, der 2006 verstarb, einen Kirschbaum.

Der „Vater“ des Kölner Junkie Bund und langjährige Aktivist des bundesweiten JES Netzwerks (Junkies/Ehemalige/Substituierte) hat damit auch sichtbar den Platz besetzt, den er als Mensch und Ideengeber immer bei VISION haben wird.

Künftig kann an diesem Ort den Drogengebrauchern gedacht werden, die an den Folgen eines von Ausgrenzung, Stigmatisierung und Repression geprägten Lebens versterben. VISION und seine Mitarbeiter werden, auch in der Verpflichtung diesen Menschen gegenüber, weiterhin ein grundsätzliches Umdenken in der deutschen Drogenpolitik einfordern und an der Umsetzung eines bedarfsgerechten Drogenhilfeangebots mitarbeiten. Weiterlesen »

06 Okt 2008

Marcella Papenmeyer ist verstorben

Die langjährige Aktivistin der Hamburger Eltern- und Angehörigeninitiative ini und ehemalige Vorsitzende des Bundesverbands der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit Marcella Papenmeyer verstarb zu unserem Erschrecken am 6.10 dieses Jahres durch eine tückische Krankheit.

Marcella war nicht nur eine der ersten Mütter, die sich für akzeptierende Ansätze in der Drogenarbeit stark machte. Sie stand JES und den Menschen im Netzwerk immer mit großer Nähe und ebenso großem Engagement zur Seite.

Ihr Tod ist ein großer Verlust bei dem Bemühen um ein humanes und menschenwürdiges Leben von Drogengebrauchern in Deutschland. Zudem wird sie uns als Mensch fehlen.

Marco Jesse

17 Apr 2008

Stefan S. ist tot

Stefan S. aus Mühlheim ist auch leider bei seinem Opa verstorben an einer Überdosis. Es ist Heroin von über 60% im Umlauf – gepaart mit Dreck. In der letzten Woche sind fünf Bekannte gestorben. Ich weiss nicht, wie ich klar komme mit Pillen und Alk…

17 Apr 2008

Markus M. ist tot

Mit Mitte 30 hat uns mit Markus wieder ein Drogengebraucher viel zu früh verlassen.

Gewollt -aufgrund seiner nicht idealen Lebensumstände- oder ungewollt -weil er nicht wissen konnte wie gut sein Heroin ist- das kann er uns nicht mehr mitteilen.

Diejenigen, die Ihn kannten, wissen von der Lebenslust die in ihm steckte und die wissen auch das er noch lange unter uns weitergelebt hätte.

Er starb nicht draußen im Gebüsch sondern in seiner Wohnung. Zumindest sein gewohntes Umfeld ist ihm zuletzt geblieben. Er wird nicht vergessen.

29 Mrz 2008

Peter H. ist tot

Vor kurzem verstarb Peter H. nach langem Spanien Aufenthalt friedlich im Schlaf.

Auch er wäre sicher ohne die Folgen eines von Illegalität und Strafverfolgung dominierten Lebens noch unter uns. Im Interesse aller in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren an den Folgen der Prohibition verstorbenen Menschen wird der Junkie Bund Köln auch weiter ein grundsätzliches Umdenken in der Drogenpolitik einfordern.

13 Mrz 2008

Ivonne ist tot

Mit jungen 22 Jahren ist Ivonne Anfang März im Krankenhaus an den Folgen einer Lungenentzündung verstorben.

Durch Ihren Lebensweg war Ivonne körperlich so schwach geworden, das in Ihrem Körper nicht mehr genug Kraft vorhanden war, das Sie diese Kankheit bewältigen konnte.

Das zeigt wieder wie wichtig es ist trotz des täglichen Überlebenskampfes, den das Leben auf einer offenen Drogenszene mit sich bringt, darauf zu achten den Körper so gesund als möglich zu halten. Wenigens regelmäßig zu Essen, mindestens einmal am Tag ist nur eines der nötigen Dinge.

Ich glaube Ivonne würde uns allen noch viel mehr Ratschläge mit auf den Weg geben, wenn Sie es noch könnte.

Für Sie leider zu spät- jedoch was ist mit uns, die noch Leben ? Noch.

11 Mrz 2008

Ronnie K. ist tot

Ronnie ist durch einen tragischen Unfall verstorben. Beim überqueren der Gleise der Bundesbahn, war er leider unachtsam und wurde von einem herannahenden Schnellzug erfasst.-

Und wieder waren es nur Sekunden, die über Leben und Tot entschieden haben. Wie leider so oft im Leben.

Der Junkie Bund möchte mit diesem Eintrag ins Trauerbuch damit beitragen, das Ronnie nicht vergessen wird und alle die ihn kannten beim Durchschauen der Homepage immer wieder an ihn erinnert werden.

– Die Zeit wartet nie –