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15 Sep 2007

Neuer Standort für den Junkiebund?

FDP will zunächst mit den Anwohnern sprechen

Marco Mendorf, MdR, 2006 vor den Räumen des Junkie-BundesDie Verwaltung hat am Donnerstag vorgeschlagen, die Drogenhilfeeinrichtung des Junkiebundes von seinem bisherigen Standort an der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg auf die Neuerburgstraße in Kalk gegenüber der Schauspielstätte Halle Kalk zu verlegen. Der Junkiebund soll künftig sein neues Zuhause auf einer bisherigen Brachfläche erhalten. Geplant ist, die Einrichtung in einer Containerlösung unterzubringen. Dazu erklärt der Drogenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Marco Mendorf:

„Wir haben lange für eine Verlagerung des Junkiebundes aus Humboldt-Gremberg gekämpft. Endlich tut sich was und es gibt einen Vorschlag der Verwaltung für einen neuen Standort.

Den neuen Standort-Vorschlag müssen wir uns jetzt zunächst einmal genau anschauen und bewerten. Der soziale Sprengstoff in Humboldt-Gremberg soll ja nicht mit einem neuen Problem an anderer Stelle entschärft werden. Deshalb wollen wir klären, ob sich der Standort Neuerburgstraße hinsichtlich seiner Nähe zur Wohnbebauung, zur Kindertagesstätte und zum Gymnasium eignet und die Akzeptanz der Anwohner findet. Darüber werden wir mit den Menschen in Kalk sprechen, bevor wir uns festlegen.“

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1 Kommentar

  1. H Schneider

    Liebe Freunde;
    das ist ja ein starkes Stueck.
    Klasse; dass Ihr so standhaft seid.

    Viele Grüsse
    H Schneider

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