Skulpturengarten

Mittlerweile ist die Gartenfläche gut gefüllt. Um auch weiterhin Raum für neue Kunstwerke zur Verfügung zu haben und den Besuchern immer wieder neue Eindrücke bieten zu können, sollen die Skulpturen daher im Jahresrythmus teilweise ausgewechselt werden.

Mit dem Aufbau des Skulpturengartens wurde bereits im Jahr 2011 begonnen. Neben der Freude an der Kunst soll dieser Ort vor allem den Dialog zwischen kunstinteressierten Bürgern und Drogengebrauchern fördern, um so voneinander zu lernen, Hemmschwellen abzubauen und einen Raum für Toleranz und gegenseitigen Respekt zu schaffen. Dadurch soll er einen Beitrag zur gesellschaftlichen Inklusion der Konsumenten und zur Einbindung der Einrichtung in den Sozialraum Kalk/Humboldt-Gremberg leisten. Der Skulpturengarten steht zu den Öffnungszeiten des Cafés allen interessierten Besuchern offen. Dieses Angebot wird bislang sehr gut angenommen und es haben sich schon zahlreiche spannende Gespräche zwischen Besuchern des Skulpturengartens und des Cafés daraus ergeben.

Kategorienarchiv: Skulpturengarten

25 Jan 2016

Neue Skulptur

neue Skulptur
„Kubus Türkis/blau“

Künstlerin: Christine Pohl (www.cp-malerei.de)
Material: Acrylglas (Stärke: 5 mm), Acrylfarbe
Herstellungsjahr: 2016

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26 Okt 2015

Neue Skulptur

neue Skulptur
„Freundlicher Einschlag“

Künstler: Jochen Höwel (Atelier für Dimensionales)
Material: Stahl, Lack, Findling, gemahlenes Glas
Technik: Stahl schneidgebrannt, geschweißt und beschichtet
Herstellungsjahr: 2013

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29 Jul 2015

2 neue Objekte im Skulpturengarten

P1010255P1010266Wir freuen uns über zwei neue Objekte in unserem Skulpturengarten von dem Künstler Georg Overkamp aus Bottrop. Die erste Skulptur „Streck Dich“ findet sich direkt am Eingang zu unserem Gelände zwischen der „Couch“ und unserem Schuppen. Seine zweite Skulptur „Die Königin“ hat links neben der Gedenkstätte für verstorbene Drogengebraucher einen passenden Platz gefunden.


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18 Jun 2015

Gemeinschaftsprojekt „Phönix“-Glasscratchen

P1000678sGemeinsam wurde eine große Glasplatte mit einem Dremel gescratcht. Das heißt, dass mit spitzem Werkzeug Linien in das Glas über einer Vorlage geritzt werden, bis am Ende ein großes Bild erschien: Der Phönix!

Mit Gästen und Mitarbeitern von VISION e.V. wollte Peter Mück gemeinsam dieses Werk ausführen. Es hat dann später im Skulpturengarten seinen Platz gefunden. In einer leichten Neigung liegt es auf einem Holzrahmen, unter dem Glas ist die „nackte, rohe Erde“ zu sehen, die gleichzeitig den Kontrast bildet; um die Scratch-Spuren des Bildes hervorzuheben. Dazu wurde eine Schicht Blumenerde auf den Rasen aufgebracht, die innerhalb des Holzrahmens unter dem Glas liegt. So soll der Effekt eines Fensters mit Blick in die Erde (Unterbewusstsein) erzeugt werden. Unter die Blumenerde werden Aschepartikel gemischt, die aus einem gemeinsamen Ritual der Personen, die das Bild geschaffen haben, hervorgingen.

 

Phönix

Der Phönix (altgriechisch Φοίνιξ, phoínix, von altägyptisch benu: „Der Wiedergeborene/der neugeborene Sohn“; lateinisch phoenix) ist ein mythischer Vogel, der verbrennt, um aus seiner Asche wieder neu zu erstehen. Diese Vorstellung findet sich heute noch in der Redewendung „Wie Phönix aus der Asche“ für etwas, das schon verloren geglaubt war, aber in neuem Glanz wieder erstrahlt. Dieser alte Mythos inspirierte zu einem transparenten Glasscratching.

Ritual

Es wurden kleine Papierzettel beschriftet, auf welchen jeder eine versteckte Botschaft hinterlies (zusammengefaltete Zettel, nicht für jeden sichtbar). Inhaltlich sollten dabei Geschehnisse, Lebensabschnitte oder Charaktereigenschaften aufgeschrieben werden, mit denen man im eigenen Leben abschließen möchte. Diese wurden anschließend verbrannt und die Asche unter die Blumenerde gemischt. Aus dieser Asche soll dann im Leben etwas Neues entstehen, der verloren geglaubte Sohn, das Urvertrauen ins Leben, wie bei dem zuvor beschriebenen Mythos des Phoenix. Die wilden Pflänzchen, die dabei später aus der Blumenerde unter dem Glas wachsen, sind dafür das Synonym.

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07 Jul 2014

Neues Objekt im Skulpturengarten

P1000986neue Skulptur
„without consciousness“

Künstler: Horst Schielmann
Material: Massiv-Holz (Eisenbahnschwelle)
Abmessungen: 120 cm x 25 cm x 15 cm

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01 Feb 2014

Neues Objekt im Skulpturengarten

P1110106neue Skulptur
„Quadratur des Lichts“

Künstler: Angelo Lopiano (www.alo-studio.de)
Material: Kalksandstein und Glas
Abmessungen: 60 cm x 60 cm x 40 cm
Gewicht: 45 kg
Herstellung: 2011 für den Skulpturenweg in Linnich

Neben der Fotoserie in der Wechselausstellung bereichert der Künstler Angelo Lopiano aus Bad Hersfeld den Skulpturengarten um ein ganz besonderes Objekt. Am Wegesrand kurz vorm Eingang des Kontaktladens lädt ein aufgebockter Quader mit raffiniert angebrachten Spiegeln dazu ein, den Blickwinkel zu ändern, um die Skulptur herumzugehen und durch neue Perspektiven die „Quadratur des Lichts“ zu erleben..

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30 Sep 2013

Versteigerung der “Fee”

Während des KalkKunst-Rundgangs am 30. Oktober wurde die extra für VISION e.V. angefertigte Skulputur von Monika Tiedemann erfolgreich versteigert. Der Erlös geht zu 100% an VISION e.V.

Wir danken auf diesem Weg der engagierten Künsterlerin für ihre großzügige Spende und der Käuferin für die Unterstüzung unserer Arbeit !!

Der Erlös wird vorrangig für die Bereiche Angehörigenberatung und Prävention verwendung finden.

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05 Aug 2013

Die „Frau“ geht – die „Fee“ kommt!

Feeneue Holzfigur
„Fee“

Künstlerin: Monika Tiedemann
Material: Zedernholz
Herstellungsjahr: 2013

Die Skulptur „Frau“ von Monika Tiedemann aus Norddeich war das erste Kunstobjekt in unserem Skulpturengarten und wurde Ende Mai 2011 aufgestellt. Da die „Frau“ für einige Zeit auf Reisen an die Emscher auf eine Ausstellung gehen wird, hat sich die Künstlerin etwas Besonderes für den Skulpturengarten überlegt.

In einer Live-Aktion hat sie begonnen, mit einer Kettensäge vor Ort eine neue Skulptur aus einem gesponserten Baumstamm herauszuarbeiten. Der Zedernholzstamm wurde freundlicherweise vom Forstbetrieb für Baumpflege Menke in Köln gespendet.

Geplant ist es, die „Fee“ anlässlich der diesjährigen KalkKunst während des Künstler-Rundgangs am 30. September 2013 in einer Auktion zu versteigern. Der Erlös bei der Auktion geht zu 100% als Spende an VISION e.V. VIELEN DANK!

 

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08 Jul 2013

Skulptur wurde ausgetauscht

Heimatneues Mach-Mit-Kunstwerk
„Heimat“

Künstler: Peter Mück
Herstellungsjahr: 2013

Peter Mück stellte im letzten Jahr bereits Mitte Juni sein Kunstwerk aus Glas namens „Tribute to MC“ auf. Als eins der ersten Objekte überhaupt in unserem Skulpturengarten ermöglichte es viele Durchblicke und die Scratch-Technik bot auch Inspiration. In der Kunst-Gruppe wurden im letzten Jahr mit Scratch-Technik persönliche CD-Cover entworfen.

Das neue Objekt namens „Heimat“ ist ein Mach-Mit-Kunstwerk. Ein Flyer fordert die Besucher des Gartens auf, das Werk wie ein Gästebuch zu benutzen. Wünsche und/oder Botschaften an VISION sollen hier mit einem weissen Edding hinterlassen werden.
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05 Jul 2013

Skulptur wurde ausgetauscht

Erschrockenneue Stahlfigur
„Erschrocken“

Künstler: Thomas Paul Bock
Material: Stahl
Herstellungsjahr: 2012

Das letzte Kunstwerk von Thomas Bock war eine aus gleichem Material erstellte Skulptur namens „Einblicke“, welche seit Juli 2012 tiefe Einblicke ermöglichte.

Nun – ein Jahr später – beansprucht „Erschrocken“ den Sockel. Eine Frage bleibt wohl unbeantwortet: worüber erschrickt sich die Skulptur?
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