Substitution

Kategorienarchiv: Substitution

05 Mai 2021

Aktionstag Substitution

Hier einige Impressionen vom „Aktionstag Substitution 2021“ im Kontaktladen in Kalk.

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25 Mrz 2021

Aktionstag Substitution 2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Safe the Date – 5. Mai 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde!

Kaum die Hälfte der 165.000 Opioidabhängigen in Deutschland erhält derzeit eine Substitutionsbehandlung. In vielen anderen europäischen Ländern ist die Behandlungsquote höher als in Deutschland.
Die Initiative 100000 Substituierte bis 2022, die u.a. von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung unterstützt wird, möchte dazu beitragen, die rechtlichen und medizinischen Veränderungen der Substitutionsbehandlung bekannter zu machen, aber auch dringend erforderliche strukturelle Veränderungen in den Blick zu nehmen.

Stichworte sind hier:

• Niedrigschwellige Substitution – auch ohne Krankenversicherung
• Substitution integriert in Drogenhilfe
• Rechtliche Gleichstellung der Diamorphinbehandlung
• Stärkung der Verbindung zwischen Drogenhilfe und Arzt/Ärztin
(im Rahmen von PSB)
• Wohnortnahe Behandlung

Das Thema Substitution spielt jeden Tag eine Rolle in der Arbeit von Aids und Drogenhilfen sowie der Drogenselbsthilfe. Aber gerade in den letzten Monaten und Jahren hat es solch vielfältige Veränderungen gegeben, die nicht bis zu den Konsument*innen gelangt sind.
Mit  dem Aktionstag Substitution am 5. Mai möchten wir erreichen, dass möglichst viele Ihrer und eurer Einrichtungen an diesem Tag das Thema Substitution in den Fokus rücken.

Das Ziel ist Ihre und eure Klient*innen über Neuerungen zu informieren, aber mittels Kurzinterventionen evtl vorhandene Fehlinformationen oder Halbwissen „spielerisch zu entdecken und zu diskutieren“.
Der Aktionstag soll aber auch Möglichkeiten bieten mit den Behandler*innen in der Stadt in Kontakt zu treten und sich (besser) kennenzulernen und wechselseitig einen Zugang zu Arbeitskreisen und Qualitätszirkeln zu erhalten.
Wir wissen, dass personeller Mehraufwand gerade in der aktuellen Situation nicht realisierbar ist. Daher haben wir darauf geachtet, dass wir Formen von Umsetzungen vorschlagen, die die aktuelle Situation in euren Einrichtungen respektiert.

Nachfolgend haben wir einige Möglichkeiten der Umsetzung zusammengetragen, die Sie und euch Unterstützung können.

Neben den Kampagnenmaterialien, die kostenfrei über die Deutsche Aidshilfe kostenfrei bestellbar sind, stehen Ihnen und euch eine Vielzahl von flankierenden neuen Medien zur Verfügung. Neben Printmedien, sind dies auch Videospots von Ärzt*innen und Patient*innen.

Alles ist unter https://bit.ly/2NkV8bs zu finden.

Auch unter den aktuellen Pandemiebedingungen sehen wir eine große Chance, eine große Zahl der noch ca. 80000 unbehandelten bzw. nicht substituierten Heroinkonsument*innen, in eine erfolgreiche Behandlungsform zu integrieren. Dies ist nicht nur ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die Opiatabhängigkeit, sondern auch eine Maßnahme der Corona Prävention.

Viele Grüße von der Initiative 100000 Substituierte bis 2022

Heino Stöver                          Dirk Schäffer                         Claudia Schieren

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15 Mrz 2021

Sonderregelung Substitution

Informationen von der Drogenbeauftragten:

Nach wie vor stellt das Virus SARS-CoV-2 Deutschland und die Welt vor große Herausforderungen: Gesundheitlich, wirtschaftlich, sozial. Besonders betroffen sind Menschen, die auf eine kontinuierliche ärztliche Versorgung angewiesen sind. Dies gilt insbesondere für Substitutionspatientinnen und -patienten. Mit der heute durch den Deutschen Bundestag beschlossenen Änderung des Infektionsschutzgesetzes werden die im April 2020 geschaffenen Sonderregelungen für die Substitutionsbehandlung um zunächst drei Monate verlängert.

Den kompletten Artikel findet ihr hier:

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/detail/sonderregelungen-fuer-die-substitution-verlaengert/?fbclid=IwAR2QSSrXKX2n3NaUMUIoggs8Xw8SYGebbrv6YvFaevozBVKVimkzR4cKGeU

 

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  Nov 2012

Neue JES-Broschüre

Empfehlungen zum Umgang mit Substitutionsmitteln in Haushalten mit Kindern und Jugendlichen

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  Feb 2011

Bei Substitutionsvergabe Fahrtkostenerstattung möglich

Ab 2011 tritt eine neue Härtefall-Regelung für Hartz-4-Empfänger in Kraft. Für Fahrtkosten sind 16 € monatlich im Regelsatz eingerechnet. Dieser Betrag ist nicht ausreichend für tägliche Fahrten zur Substitutionsvergabe. Daher entschied das Sozialgericht Wiesbaden am 9.2.2010, dass dies nicht ausreicht.

Anfang 2010 besteht die Möglichkeit, Anträge auf Fahrtkostenerstattung zu stellen. Wir haben euch Vorlagen für die Anträge bereitgestellt:

Genaue Hintergrundinformationen erhaltet Ihr unter den folgenden Links:

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23 Feb 2011

Buprenorphin-Generika

Buprenorphin-Generika mit den Namen CRAS® und Buprenorphin Dura®

Neben Subutex® stehen jetzt Generika, also Kopien des ursprünglichen Medikaments, zur Substitution zur Verfügung. Diese Generika tragen den Namen Buprenorphin-Dura® bzw. Cras®. Diese Generika enthalten Buprenorphin in gleicher Dosis wie beim Originalpräparat Subutex®. Die identische Wirksamkeit scheint ebenfalls überprüft und garantiert.

Im Gegensatz zu Subutex® enthalten diese Buprenorphin-Tabletten aber zusätzlich Talkum. Talkum ist ein puderähnlicher Stoff, mit dessen Beimischung Wirkstoffe zu Tabletten gepresst werden.

Achtung: Bei missbräuchlicher Verwendung von talkumhaltigen Buprenorphin- Tabletten (spritzen, sniefen) gelangt dieses Talkum in den Körper und kann sich etwa an den Herzklappen oder in der Lunge ablagern und zu schweren Krankheiten führen.

Für den Fall, dass diese Buprenorphin-Präparate auf dem Schwarzmarkt auftauchen, möchten wir aufklären und warnen, dass ein Spritzen und Sniefen dieser Tabletten mit erheblichen gesundheitlichen Gefahren verbunden ist.

Daher gilt: Nicht auflösen und spritzen ! Nicht sniefen!

Bitte gebt diese Information an andere Substituierte und Drogenkonsumenten weiter!

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16 Aug 2010

Fachbeitrag HIV & More

Fachliche und strukturelle Hemmnisse in der Substitution und infektiologischen Versorgung substituierter Opiatabhängiger – Auf dem Weg zu Lösungsansätzen

Die Deutsche Leberstiftung und das Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS) führten im Herbst 2009 mit dem Partner Essex Pharma eine Expertenbefragung zur medizinischen Versorgung von substituierten Opiatabhängigen in der suchtmedizinischen Praxis durch. Hintergrund der Befragung ist eine angenommene Verschärfung der Versorgungslage in der Substitution sowie der infektiologischen Behandlung Substituierter.

Methadonsubstitution

Methadonsubstitution

Seit ihrer Etablierung gilt die Substitutionsbehandlung als das Erfolgsmodell in der medizinischen Versorgung Opiatabhängiger. Ihr Erfolg spiegelt sich nicht zuletzt in der gestiegenen Anzahl gemeldeter Substitutionspatienten (zwischen 2002 und 2009 ein Anstieg um knapp 62%3) wider. Unter der Annahme einer stabilen Anzahl an Opiatabhängigen im genannten Zeitraum (ca. 135.000 opiatabhängige Personen im Jahr 20034) entspricht dies einer Zunahme der Reichweite von ca. 34% auf ca. 57%. Die Zahl der aktiv substituierenden Ärzte bleibt dagegen weitgehend stabil (2003: 2.607; 2009: 2.7003). Laut Schulte et al. wird sich die Versorgungsstruktur gerade im ländlichen Bereich – aufgrund altersbedingter Praxisschließungen und Rückzügen aus der Substitutionsbehandlung – verschärfen. Die Folgen einer möglichen Unterversorgung wären weitere Anfahrtswege für Patienten und eine Überbelastungen der Ärzte, die in diesen Gebieten noch substituieren. Weiterlesen »

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18 Jan 2010

Eine Erhebung der Deutschen AIDS-Hilfe und JES zeigt alarmierende Daten

Die Substitutionsbehandlung bietet aufgrund des engen und kontinuierlichen Kontaktes zwischen Behandler und Patient hervorragende Voraussetzungen, um über eine Hepatitis-A- und Hepatitis-B-Impfung präventiv zu wirken. Darüber hinaus kann mit einer Erhebung des HIV- und HCV-Serostatus ein frühzeitiger Behandlungsbeginn initiiert werden.

Aufgrund der Tatsache, dass wir sowohl von PatientInnen als auch aus dem Hilfesystem immer wieder Informationen erhielten, dass den Themen Testung und Impfung zu wenig Bedeutung beigemessen wird, galt es für uns hierzu einige Daten zu erheben und auszuwerten.

Im Zeitraum Oktober bis Dezember 2008 führte das bundesweite JES-Netzwerk in Kooperation mit der Deutschen AIDS-Hilfe eine Befragung von Substituierten durch.
Ziel war es, Informationen zur Durchführung von HIV- und HCV-Tests bei Drogenkonsumenten im Rahmen der Substitutionsbehandlung zu erlangen.
Neben der Kenntnis des aktuellen HIV- und HCV-Infektionsstatus, wurde die Frequenz von regelmäßigen HIV- und HCV-Tests bei substituierten Patienten mit negativem Infektionsstatus erfragt. Schließlich galt es, Informationen zum aktuellen HAV- und HBV-Impfstatus zu erhalten. Weiterlesen »

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