Kölner Stadt-Anzeiger

Informationen zum Autor

Name: Kölner Stadt-Anzeiger
URL: http://www.ksta.de/

Kommentar

Kölner Stadt-Anzeiger – die führende Tageszeitung im Großraum Köln.

Letzte Beiträge

  1. Sie spritzt, Er spritzt — 18. Juni 2019
  2. Ankündigung im Kölner Stadt-Anzeiger — 6. Juni 2019
  3. Das neue Wohnzimmer der Kalker — 21. Februar 2019
  4. Die Köln-Umfrage — 5. Dezember 2018
  5. Drogenkonsumraum – Politiker wollen nicht mehr länger warten — 5. November 2018

Die meisten Kommentare

  1. Eine Stimme für „Grembranx“ — 8 Kommentare
  2. Die Nachbarn herzlich begrüßt — 3 Kommentare
  3. Wir beglückwünschen Robert Jäger — 2 Kommentare
  4. Straßenstrich soll verschwinden — 2 Kommentare
  5. Drogenberatungsstelle zieht im Oktober um — 2 Kommentare

Liste der Autorenbeiträge

26 Feb 2011

Ärger auf dem Straßenstrich

Prostitution – Stadtverwaltung erwägt Ausweitung des Sperrbezirks im Kölner Süden – Harter Verdrängungskampf

VON TIM STINAUER

Sie schlendert vor dem Aldi-Parkplatz auf und ab, sucht den Blickkontakt mit Männern in vorbeifahrenden Autos. Die Frau mit dem schwarzen Zopf zittert vor Kälte. Sie trägt eine hüftlange Daunenjacke und blaue Jeans. Ihre dünnen Finger umklammern den Griff einer roten Lederhandtasche.

„Fragen ist okay, aber keine Fotos“, bittet Tanja (Name geändert). „Meine Eltern wissen nicht, was ich hier mache.“ Die 42-Jährige arbeitet als Prostituierte – früher in einem Bordell im Rhein-Sieg-Kreis, seit November auf dem Straßenstrich in Meschenich. „Was soll ich machen?“, fragt Tanja und zuckt mit den Schultern. „Ich saß lange im Knast und habe ein teures Hobby.“ Kokain.

Weiterlesen »

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.vision-ev.de/2011/02/26/aerger-auf-dem-strassenstrich/

26 Mrz 2010

Bündnis protestiert gegen Kürzungen

Die Front der Proteste gegen Kürzungen im Kölner Haushalt verbreitert sich. Am Freitag stellte sich das „Kölner Bündnis gegen Sozial- und Kulturabbau“ vor, das unter anderem von Organisationen und Einrichtungen wie dem „Allerweltshaus“, den „Falken“, der „Linken“, dem „Verein EL-DE-Haus“ und Einzelpersonen wie Pfarrer Franz Meurer oder dem Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge unterstützt wird. Der Zusammenschluss soll anderen Bewegungen wie „Kölner gestalten Zukunft“ der freien Wohlfahrtsverbände keine Konkurrenz machen, sondern diese ergänzen, so Mitbegründer Günter Bell („Die Linke“). Auch solle er sich nicht auf linke Kräfte beschränken. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es, dass die Stadt unter Belastungen durch Land und Bund leide, eine Reihe der städtischen Finanzprobleme aber auch hausgemacht seien – etwa durch „die verfehlte Geschäftspolitik“ der Sparkasse Köln-Bonn und die Mietzahlungen für die Messehallen. Das Bündnis fordert zur Haushaltsregulierung eine Erhöhung der Gewerbesteuer und den Verzicht auf „unsinnige Großprojekte“ wie die Tieferlegung der Rheinuferstraße an der Südbrücke. Weiter wird die Forderung des Städtetags nach einem „Finanzschirm für Kommunen“ unterstützt und eine „Erhöhung der Steuerquote“ verlangt. Weiterlesen »

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.vision-ev.de/2010/03/29/buendnis-protestiert-gegen-kuerzungen/

12 Mrz 2009

Aidshilfe baut Angebot weiter aus

Das Aufstellen von Spritzenautomaten in der Stadt führt in Köln zu einer im Landesvergleich rückläufigen Entwicklung bei den HIV-Neuinfektionen.

VON ULRIKE SÜSSER

Meschenich – Die Aidshilfe Köln hat in Absprache mit dem Kölner Gesundheitsamt nun auch in Meschenich, „An der Fuhr“, einen Automaten mit frischem Spritzenbesteck für Drogengebraucher aufgestellt. Tag und Nacht können sich akut Drogenabhängige mit Einmalspritzen, aber auch mit Pflegesets und Kondomen versorgen und zugleich ihr gebrauchtes Besteck vernünftig entsorgen. Das Angebot der Aidshilfe verkleinert das HIV-Infektionsrisiko durch das „Needle-Sharing“ und trägt dazu bei, dass Plätze und Wege sauber bleiben. Sieben Automaten gibt es mittlerweile in Köln. Auch bei der Aidshilfe in der Beethovenstraße können Spritzen getauscht werden, 2008 waren es mehr als 33 200 Nadeln. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Neuinfektionen mit HIV bei Drogenkonsumenten in Köln bei drei Prozent, in NRW lag er bei 13 Prozent. Die Aidshilfe führt diese Entwicklung auf die jährlich steigende Anzahl getauschter Spritzen zurück.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.vision-ev.de/2009/03/12/aidshilfe-baut-angebot-weiter-aus/

25 Nov 2008

Die Nachbarn herzlich begrüßt

Probleme der Vergangenheit scheinen nun ausgeräumt

Die Drogenhilfe hat unter neuem Namen eine neue Heimat in Kalk bezogen. Der Verein Vision e. V., ehemals Junkie Bund, bietet seine Dienste jetzt in der Neuerburgstraße an.

VON SUSANNE V.D. BERGH

Kalk – Die Bürgermeisterin, die Sozialdezernentin, der Bürgerverein Kalk, alle waren da – nur die, um die es eigentlich geht in den neuen Räumen von „Vision e.V.“, die suchte man bei der Einweihungsfeier in der Neuerburgstraße 25 vergeblich in der Anlaufstelle für Junkies, ehemalige Drogengebraucher und Substituierte.

Der Umzug ist endlich geschafft, seit fünf Wochen arbeiten die Mitarbeiter von „Vision“, vormals „Junkie Bund Köln“, in den neuen Räumen. Der alte Standort wurde wegen der vielen Konflikte mit den Anwohnern aufgegeben. Die Suche nach einem neuen Standort war geprägt von vielen Problemen, viele Menschen sind zwar von der Wichtigkeit einer solchen Einrichtung überzeugt, wollen diese aber nicht in ihrer direkten Nachbarschaft.

Weiterlesen »

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.vision-ev.de/2008/11/25/die-nachbarn-herzlich-begruesst/

13 Okt 2008

Drogenhilfe zieht nach Kalk

Neue Räume für den „Junkie-Bund“ an der Neuerburgstraße

35 Menschen besuchen den Offenen Treff in Kalk jeden Tag auf.

VON NORBERT RAMME

Kalk – Nach jahrelangen Diskussionen unter Bürgern und Politikern ist die Selbsthilfeorganisation „Junkie-Bund“ vor einigen Tagen vom früheren Ladenlokal an der Taunusstraße ins neue Domizil gegenüber der Halle Kalk an der Neuerburgstraße umgezogen. „Die Bude ist voll. Bei uns läuft schon wieder der Normal-Betrieb“, sagt Geschäftsführer Marco Jesse. „Es ist schon komfortabel hier. Wir haben einen knapp 200 Quadratmeter großen Wohn-Container mit einem großen Cafe-Raum, drei Beratungsbüros und ein Büro für die Verwaltung sowie einem weiteren Raum für den mobilen medizinischen Dienst des Gesundheitsamtes sowie für den Spritzentausch.“ Dazu kommt ein großes Außengelände und ein überdachter Abstellraum für Fahrräder und Mülltonnen.

Weiterlesen »

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.vision-ev.de/2008/10/13/drogenhilfe-zieht-nach-kalk/

12 Sep 2008

Drogenberatungsstelle zieht im Oktober um

Drogenberatungsstelle zieht im Oktober umDer Umzug der Drogenberatungsstelle des Junkiebundes von Humboldt-Gremberg nach Kalk soll im Oktober erfolgen. Damit endet die zum Teil heftig geführte Debatte im Stadtteil um die Einrichtung der Selbsthilfeorganisation, gegen die es massive Bürgerproteste gegeben hatte. Nach neunmonatiger Bauzeit ist nun das neue Gebäude in der Neuerburgstraße bezugsfertig, teilte die Sozialverwaltung im Sozialausschuss mit. Das Gebäude wurde durch die Stadt für acht Jahre angemietet.

Weiterlesen »

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.vision-ev.de/2008/09/12/drogenberatungsstelle-zieht-im-oktober-um/

29 Jan 2008

Kunstprojekt in Kalk

2008_01_29_ksta_kunstprojek.jpgDas Kunstprojekt „Achtung Verachtung“, das sich mit Kalk als einem „Stadtteil zwischen Zerstörung und Kreativität“ befasst, hat auf drei weißen Wänden Möglichkeiten für Bewohner geschaffen, Ideen für ihren Stadtteil zu entwerfen. Zum Abschluss der Aktion ist am Montag, 18. Februar, 19.30 Uhr, eine Podiumsdiskussion auf Einladung des Junkie-Bundes. An der Dillenburger Straße 73 diskutieren bei der macevent GmbH die beteiligten Künstler und Vertreter des Miteinander e.V., des Bürgervereins Kalk und des Junkie-Bundes. (bl)
www.aufgemalt.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.vision-ev.de/2008/01/29/kunstprojekt-in-kalk/

13 Nov 2007

Der bessere Weg zur Drogenhilfe

Junkie Bund zieht bald von der Taunusstraße an die Neuerburgstraße

Vom Frühjahr an wird die Einrichtung am neuen Standort abhängigen Menschen helfen.

VON NORBERT RAMME

Der bessere Weg zur DrogenhilfeKalk/Humboldt-Gremberg – Kaum haben Bezirksvertretung und Stadtrat den Umzug des Junkie Bundes von der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg an die Neuerburgstraße in Kalk beschlossen, begannen auf dem Gelände des künftigen Domizils schon die Abbrucharbeiten. Schließlich stehen auf dem früheren Areal von Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD) noch einige Baracken herum. Doch denen rücken seit Freitag schon die Bagger zu Leibe.

Weiterlesen »

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.vision-ev.de/2007/11/13/der-bessere-weg-zur-drogenhilfe/

01 Okt 2007

Platz für neue Perspektiven

Drei weiße Wände in Kalk warten darauf, gestaltet zu werden

Ob mit Bildern, Kommentaren oder Graffiti: Auf den Leinwänden können Bürger Statements zu ihrer Umgebung festhalten

VON TOBIAS NEUHAUS

Walbrodt (v.l.), Marco Jesse, Nina Marxen und Gudrun KirchKalk – Verbotene Früchte sollen ja auch ganz gut schmecken. Darüber gerät der Künstler Walbrodt kurz vor der Einweihung des von ihm mitentwickelten Projektes „Achtung Verachtung“ noch einmal ins Grübeln. „Achtung! Frisch gestrichen“, mahnt ein Zettel neugierige Passanten, der am Platz der Kalker Post aufgestellten und weiß leuchtenden Wand nicht zu nah zu kommen. Ob die Warnung den Reiz, etwas darauf zu malen, vielleicht sogar noch erhöht? Aber am Ende, befürchtet Walbrodt, traut sich überhaupt niemand ran an die Wand – dabei möchte er ja genau das erreichen: „Die Leute sollen hier ihre Spuren hinterlassen.“ Also verschwindet der Warnhinweis schnell in seiner Tasche.
Weiterlesen »

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.vision-ev.de/2007/10/01/platz-fur-neue-perspektiven/

20 Sep 2007

Endlich scheint eine Lösung gefunden

Neuer Standort für den Junkie-Bund

Die Drogenhilfe-Einrichtung zieht möglicherweise von der Taunus- an die Neuerburgstraße um.

VON NORBERT RAMME

Kalk /Humboldt-Gremberg – Nach monatelangen Diskussionen und Verhandlungen sowie mehreren Absagen von Grundstückebesitzern und Hauseigentümern scheint die Stadtverwaltung nun eine Lösung für den Junkie-Bund gefunden zu haben. Gesundheits- und Sozialdezernentin Marlis Bredehorst hat jetzt den Ratsfraktionen vorgeschlagen, die Drogenhilfeeinrichtung vom bisherigen Standort am der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg nach Kalk an die Neuerburgstraße – gegenüber der Schauspielstätte Halle Kalk – zu verlagern. Dort soll der Junkie-Bund in Containern, die auf einer Brachfläche aufgestellt werden, eine neue Anlaufstelle und Heimat finden. Weiterlesen »

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.vision-ev.de/2007/09/20/endlich-scheint-eine-loesung-gefunden/