Kölner Stadt-Anzeiger

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Kölner Stadt-Anzeiger – die führende Tageszeitung im Großraum Köln.

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  2. Verband will Konsummobil am Neumarkt — 21. Juni 2018
  3. Konsummobil als schnelle Lösung — 20. Juni 2018
  4. Junkies und Banker tanzen am Neumarkt — 9. Mai 2018
  5. „Fragile Lage“ am Neumarkt — 4. April 2018

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  2. Die Nachbarn herzlich begrüßt — 3 Kommentare
  3. Straßenstrich soll verschwinden — 2 Kommentare
  4. Drogenberatungsstelle zieht im Oktober um — 2 Kommentare
  5. Wir beglückwünschen Robert Jäger — 2 Kommentare

Liste der Autorenbeiträge

01 Okt 2007

Platz für neue Perspektiven

Drei weiße Wände in Kalk warten darauf, gestaltet zu werden

Ob mit Bildern, Kommentaren oder Graffiti: Auf den Leinwänden können Bürger Statements zu ihrer Umgebung festhalten

VON TOBIAS NEUHAUS

Walbrodt (v.l.), Marco Jesse, Nina Marxen und Gudrun KirchKalk – Verbotene Früchte sollen ja auch ganz gut schmecken. Darüber gerät der Künstler Walbrodt kurz vor der Einweihung des von ihm mitentwickelten Projektes „Achtung Verachtung“ noch einmal ins Grübeln. „Achtung! Frisch gestrichen“, mahnt ein Zettel neugierige Passanten, der am Platz der Kalker Post aufgestellten und weiß leuchtenden Wand nicht zu nah zu kommen. Ob die Warnung den Reiz, etwas darauf zu malen, vielleicht sogar noch erhöht? Aber am Ende, befürchtet Walbrodt, traut sich überhaupt niemand ran an die Wand – dabei möchte er ja genau das erreichen: „Die Leute sollen hier ihre Spuren hinterlassen.“ Also verschwindet der Warnhinweis schnell in seiner Tasche.
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20 Sep 2007

Endlich scheint eine Lösung gefunden

Neuer Standort für den Junkie-Bund

Die Drogenhilfe-Einrichtung zieht möglicherweise von der Taunus- an die Neuerburgstraße um.

VON NORBERT RAMME

Kalk /Humboldt-Gremberg – Nach monatelangen Diskussionen und Verhandlungen sowie mehreren Absagen von Grundstückebesitzern und Hauseigentümern scheint die Stadtverwaltung nun eine Lösung für den Junkie-Bund gefunden zu haben. Gesundheits- und Sozialdezernentin Marlis Bredehorst hat jetzt den Ratsfraktionen vorgeschlagen, die Drogenhilfeeinrichtung vom bisherigen Standort am der Taunusstraße in Humboldt-Gremberg nach Kalk an die Neuerburgstraße – gegenüber der Schauspielstätte Halle Kalk – zu verlagern. Dort soll der Junkie-Bund in Containern, die auf einer Brachfläche aufgestellt werden, eine neue Anlaufstelle und Heimat finden. Weiterlesen »

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16 Aug 2007

Es soll wieder Leben ins Viertel kommen

Am Stellwerk „Köln-Kalk“ führen einige Schienen ins Leere. Die Umgebung soll schon bald neu geordnet werden.

VON NORBERT RAMME

Humboldt-Gremberg– Es soll wieder mehr Leben ins Viertel kommen. Darin sind sich Bürger, Politiker und Verwaltung einig. Ein knappes Jahr, nachdem rund 500 große und kleine Anwohner gegen die städtische Drogenpolitik demonstrierten und durch die Straßen von Humboldt-Gremberg gezogen sind, scheinen den vielen Worten nun auch Taten zu folgen. Während die Bürger ein „Nachbarschaftsfest“ mit dem bundesweit bekannten Rapper Eko Fresh als Hauptattraktion organisierten, formulierten die Politiker Anträge für Ratsausschüsse und die Bezirksvertretung. Weiterlesen »

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14 Aug 2007

Eine Stimme für „Grembranx“

Geschäftsleute organisieren ein multi-kulturelles Straßenfest

Mehr als 2000 Besucher folgten der Einladung in die Taunusstraße.

VON NORBERT RAMME

2007_08_14_ksta_eine_stimme.jpgHumboldt-Gremberg – „Gremberg, was geht ab? Dieser Stadtteil ist nicht nur asozial, wie viele Kölner meinen, dieses Viertel hat auch viel zu bieten, oder?“ schrie der bundesweit erfolgreiche Rapper Eko Fresh ins Mikrofon. Einige hundert Kinder und Jugendliche, die beim Nachbarschaftsfest auf der Taunusstraße dicht gedrängt um einen zur Bühne umfunktionierten Lkw-Anhänger standen, hüpften im Rhythmus und feuerten ihr Idol an. Schließlich wohnt der Rapper im Viertel, und jeder weiß genau, was er meint, wenn er über „Grembranx“ reimt. So nennt Ekrem Bora – so heißt er eigentlich – in Anlehnung an die New Yorker Bronx sein Wohnviertel.
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26 Mai 2007

Kein Hinweis auf Spritzenattacke

2007-05-26-ksta-kein_hinwei.jpgNach der angeblichen Attacke eines drogenabhängigen Unbekannten auf einen acht Jahre alten Jungen in Humboldt-Gremberg hat die Kriminalpolizei die Aussagen des Opfers noch nicht indentifizieren können. „Der Junge hat uns in seiner Vernehmung einen Namen des angeblichen Täters genannt. Dieser Name existiert nicht in Köln“, so Behördensprecher Bernd Kalkum. Auch die Beschreibung des Unbekannten passt auf keinen der im Stadtgebiet bekannten Drogenabhängigen. Noch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Junge die Geschichte frei erfunden hat. (tom)

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24 Mai 2007

Achtjährigen mit Spritze verletzt?

Schilderungen der Kinder zum Tathergang sind allerdings widersprüchlich.

2007-05-24-ksta-8-jaehrigen.jpgAuf einem Spielplatz in Humboldt-Gremberg soll ein Drogenabhängiger einen achtjährigen Jungen mit einer Spritze angegriffen und ihn am Arm verletzt haben. Ärzte haben dem Schüler laut Polizei sofort Medikamente verabreicht, um eine Infektion mit ansteckenden Krankheiten zu verhindern. Die Ermittler sind allerdings nicht ganz sicher, ob die Schilderungen des Achtjährigen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. „Wir sind seit zwei Tagen damit beschäftigt, Widersprüche zu klären, die sich aus der Befragung des Jungen und seines Spielgefährten ergeben haben“, sagte Polizeisprecher Wolfgang Baldes.
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21 Okt 2006

Protest gegen die Drogenpolitik

Initiative ist eine Beratungsstelle des Junkie-Bundes ein Dorn im Auge

Knapp 500 Bürger aus Humboldt-Gremberg und Kalk demonstrierten gegen die Drogenpolitik der Stadt.

VON NORBERT RAMME

2006_10_21_ksta_protest_geg.jpg„Keine Spritzen, keine Drogen, sonst sind wir verloren.“ Immer wieder erklang dieser Sprechchor, als Freitagnachmittag, angeführt von den Vorstandsmitgliedern des Bürgervereins Humboldt-Gremberg, knapp 500 Bürger – von Kindergartenkindern und Hauptschülern bis zu Geschäftsleuten, Eltern und Rentnern mit ihren Hunden – von der Grundschule Westerwaldstraße zum Platz an der Kalker Post zogen.

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14 Sep 2006

Eltern sorgen sich um ihre Kinder

Klagen über Verschärfung der Drogenproblematik in Humboldt-Gremberg – Politiker fordern mehr Aktivitäten von Polizei und Verwaltung.

2006-09-14-ksta-eltern_sorg.jpgHumboldt-Gremberg – „Wenn wir hier Fußball spielen wollen, müssen wir oft erst ein paar Spritzen aufheben“, erzählen Mustafa (13) und Mario (12), die mit ihren Freunden auf dem Spielplatz am Taunusplatz hinter einem Lederball herjagen. Ähnliche Situation auf dem Außengelände der Kindertagesstätte Burgenlandstraße: „Die Erzieherinnen sammeln manchmal eine ganze Dose voll Spritzen ein, ehe sie die Kinder zum Spielen nach draußen lassen. Ein unhaltbarer Zustand“, sagt Elternvertreterin Ramona Kindor.
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10 Aug 2005

Helfen – ohne erhobenen Zeigefinger

Vor 15 Jahren wurde die Selbsthilfe gegründet. Die Wellen im Viertel haben sich mittlerweile geglättet.

2005-08-10-ksta-helfen_-_oh.jpgEin ganz normaler Morgen in Kalk: Das Café in der Taunusstraße ist gut besucht. Die Gäste trinken ihren Kaffee, diskutieren, frühstücken oder lesen Zeitung. Ein Besucher macht sich bemerkbar: „Ich würde gerne Spritzen tauschen.“ Spritzentausch? Kein Problem, denn die Rede ist von der Geschäftsstelle des „Junkie Bund Köln“ in Kalk. Nuri Carkci ist gleich zur Stelle. In einem kleinen Nebenraum hilft er dem Gast beim Tausch der für den Heroingebrauch benutzten Spritzen gegen sterile neue.
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01 Apr 2004

„Für den Junkie Bund in Kalk bestand Bedarf“

Ursula ChristiansenDie Bürgerinitiative will die Anwohner gegen den Junkie Bund mobilisieren. Im Gespräch mit Damian Zimmermann erläutert Gesundheitsdezernentin Ursula Christiansen, warum sie die Taunusstraße für den richtigen Standort hält.

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