Kategorienarchiv: Kooperationen

18 Nov 2019

Hepatitis-C-Box

Gemeinsam Mehr Wissen – Die Hepatitis-C-Box

Helfen, wo Hilfe gebraucht wird – Drogenberatungsstellen sind eine wichtige Anlaufstelle für Menschen mit Suchterkrankungen. Marco Jesse leitet die Drogenberatungsstelle VISION e.V. in Köln. Er weiß, welche Probleme Menschen mit Suchterkrankungen beschäftigen. Und er ist überzeugt: Das Thema Gesundheit kommt häufig zu kurz. „Leider sind viele andere Bereiche oft dringlicher und existenzieller“, so Jesses Erfahrung. „Das fängt bei Themen wie Essen und Wohnen an und reicht bis hin zu Fragen der Straffälligkeit.“ Besonders Hepatitis C, als schleichende Erkrankung, die man aufgrund der sehr unspezifischen Symptome oftmals erst spät erkennt, steht bei Menschen mit Suchterkrankungen nicht gerade oben auf der Agenda, hat Jesse beobachtet. Dabei ist das Risiko einer Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) für Menschen, die Drogen gebrauchen, sehr hoch – besonders, wenn sie Drogen intravenös spritzen. Denn: HCV wird über Blut-zu-Blut-Kontakt übertragen.

Hepatitis C: Wissen schützt

Marco Jesse und seinem Team liegt die Aufklärungsarbeit in Sachen Hepatitis C daher sehr am Herzen. Um hier seine Klienten besser beraten zu können, haben der Kölner und sein Team gemeinsam mit AbbVie die Hepatitis-C-Box „Gemeinsam Mehr Wissen“ entwickelt. Diese kann nun von allen Drogenberatungsstellen bundesweit kostenfrei über AbbVie Care bestellt werden.

Lassen Sie sich beraten

Die Hepatitis-C-Box enthält einfach gestaltete Informationsmaterialien zum Thema Hepatitis C und bietet viele Anreize, um mit Klienten über das Thema zu sprechen. In diesen Gesprächen (Kurzinterventionen) räumen die Berater auch mit Mythen auf, die sich um die Erkrankung ranken – etwa dem Irrglauben, dass moderne Therapien heftige Nebenwirkungen haben. Fakt ist: Hepatitis C kann bei fast allen Patienten innerhalb weniger Wochen geheilt werden.

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05 Nov 2019

Suchtexperten-Gremium

Wie aufklären über Hepatitis C?
Zweites Suchtexperten-Gremium diskutiert Lösungsansätze

Es gibt wirkungsvolle Therapien gegen Hepatitis C. Doch gerade Menschen, die besonders häufig unter Hepatitis C leiden, erhalten diese noch viel zu selten – wie z.B. Drogengebrauchende. Warum ist das so? Wie kann man Drogengebrauchende besser erreichen und über die Krankheit, Vorbeugung und Therapien aufklären? Darüber diskutierten Mitarbeiter*innen aus elf Suchtberatungsstellen aus ganz Deutschland beim zweiten Suchtexperten-Gremium, das am 5. November 2019 in Wiesbaden stattfand.

Hepatitis C bleibt lange unentdeckt

Menschen, die Drogen gebrauchen, haben viele existenzielle Probleme. Das Thema Gesundheit kommt da häufig zu kurz, so die Erfahrung der anwesenden Experten. Denn wer sich darüber Gedanken machen muss, wie er seine Sucht finanziert, hat keine Kraft, sich um seine Gesundheit zu sorgen. Die Aufgabe besteht also darin, diese Menschen dennoch zu erreichen. Hinzu kommt, dass Hepatitis C als schleichende Erkrankung erst spät unspezifische Symptome verursacht, die von Betroffenen häufig nicht richtig eingeordnet werden.

Über Hepatitis C sprechen

Niedrigschwellige Aufklärungsangebote in Suchberatungsstellen sind hier ein guter Weg, um mit Betroffenen über Hepatitis C ins Gespräch zu kommen, so das Fazit der Experten beim 2. Sucht-experten-Gremium. Die wichtigste Botschaft für Betroffene: Hepatitis C kann in den allermeisten Fällen innerhalb weniger Wochen geheilt werden.
Das Suchtexperten-Gremium tagt jährlich in Wiesbaden mit dem Ziel, Menschen, die Drogen konsumieren, vor Hepatitis C zu schützen bzw. sie über mögliche Ansteckungswege aufzuklären.

Hepatitis C – Das muss ich wissen

Wie kann ich mich vor einer Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus schützen? Wie finde ich heraus, ob ich infiziert bin? Wie funktioniert die Therapie? Die Patientenbroschüre Hepatitis C ist heilbar erklärt alles Wichtige in Kürze.

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16 Mai 2019

Drugland Theater Kooperation

Kontinuierliches Theaterangebot
für Menschen mit Suchterfahrungen aus dem Großraum Köln

Am 16.05.2019 unterschrieben Rolf Emmerich (Sommerblut Festival), Jane van Well (SKM Köln) und Marco Jesse (VISION e.V.) die Kooperationsvereinbarung für das „Drugland Theater“

SKM Köln, VISION e.V. und der Sommerblut Kulturfestival e.V gründeten die gleichberechtigte Kooperation „DRUGLAND THEATER“, in dem Menschen mit einer Suchterfahrung durch die Theaterarbeit eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und damit neue Lebensperspektiven erhalten.

Nach den erfolgreichen Theaterprojekten NO WAY OUT (2017) und DRUGLAND (2018), und der aktuellen Inszenierung „Das Mädchen ohne Hände“ (Premiere 6.6.2019, Freies Werkstatt-Theater), in denen Menschen mit Suchterfahrungen im Rahmen des Sommerblut-Festivals auf der Bühne standen und als Experten*innen ihrer speziellen Lebenswelten dem Publikum persönliche Geschichten aus ihren Biografien erzählten, soll ein kontinuierliches Theaterangebot für Menschen mit Suchterfahrungen aus dem Großraum Köln etabliert werden.

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  Sep 2017

Kampagne Vielfalt gegen rechte Einfalt

Auch wir beteiligten uns an der Kampagne #VielfaltGegenRechteEinfalt der Deutschen AIDS-Hilfe.

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31 Okt 2016

Hamburger Resolution

14718859_1393547204019353_3764313455416134551_nWir fordern die flächendeckende Einführung von lizensierten Cannabisverkaufsstellen, mit Zugang ab 18 Jahren und sachkundigem Personal. Damit wird Jugend- und Verbraucherschutz erst möglich! Zudem fordern wir das Recht auf Eigenanbau.
Des Weiteren fordern wir die Vertreter/innen der Länder auf, die Bremer Bundesratsinitiative zur Änderung des Betäubungsmittelgesetzes zu unterstützen.

Keine Überraschung, keine Revolution. Nur einfache, sinnvolle Forderungen nach einer überfälligen Veränderung!

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12 Aug 2015

Safer Use Fachtag NRW Dokumentation

safer-use-covervor fast einem Jahr, am 12. August 2015, fand der Safer-Use-Fachtag NRW statt, der gemeinsam von akzept NRW, dem JES-Bundesverband, VISION (Köln) und der Aidshilfe NRW organisiert wurde. Nun ist auch endlich die Dokumentation fertig, die als PDF (s. Anhang) und gedruckt verfügbar ist. Es gab an dem Tag viele spannende Inputs und neue Erkenntnisse, die in der Doku nachzulesen sind.

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22 Jun 2016

Bundesverdienstkreuz für Jürgen Heimchen

VISION e.V. schließt sich der Deutschen AIDS-Hilfe an und beglückwünscht Jürgen Heimchen ganz herzlich zu dem wohlverdienten Bundesverdienstkreuz.

Jürgen Heimchen 2013

Lieber Jürgen,
ich möchte es auf keinen Fall versäumen, Dir persönlich zu der Verleihung des Bundesverdienskreuz zu gratulieren.
Du hast diese Anerkennung mehr als verdient. Leider kommen wir auch untereinander viel zu selten dazu, Danke zu sagen. Danke für Deinen unermüdlichen Einsatz für die Interessen Drogen gebrauchender Menschen. Danke aber auch dafür, dass wir in Dir einen Menschen haben, der mit Respekt, Offenheit und freundschaftlicher Zuwendung auf uns zugegangen ist und zugeht.
Leider ist dies immer noch die Ausnahme. Das sich im Bundesverband der Eltern und Angehörigen Persönlichkeiten finden, die mit der gleichen Offenheit und Herzlichkeit mit uns kooperieren ist nicht zuletzt Dir und Deinem Engagement geschuldet.
Ich freue mich darauf hoffentlich noch viele weitere Jahre Seite an Seite mit Dir und den anderen Eltern für eine bessere Drogenpolitik zu streiten.

Herzlichen Glückwunsch und liebe Grüße aus Köln

Marco und die VISION’äre

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07 Jun 2016

3. Alternativer Drogen- und Suchtbericht veröffentlicht

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PDF Version des 3. Alternativen Drogen- und Suchtberichts

JES hat, gemeinsam mit der Deutschen Aids Hilfe und dem akzept Verband, am gestrigen Tag den alternativen Drogen und Suchtbericht veröffentlicht.

Fachverbände und Experten: Eine neue Drogenpolitik ist überfällig

Alternativer Drogen- und Suchtbericht in Berlin vorgestellt / Kurswechsel könnte Leben retten / Wirksame Regulierung statt nutzloser Verbotspolitik / Auch Fachleute aus Justiz und Polizei wollen weg von der Strafverfolgung

Berlin, 6.6.2016 – Ein Kurswechsel in der Drogenpolitik könnte Leben retten, Abhängigkeit verhindern und Schluss machen mit drastischer Ressourcenverschwendung in Justiz- und Polizeiarbeit. Darauf haben heute als Herausgeber des 3. Alternativen Drogen- und Suchtberichts der akzept Bundesverband, die Deutsche AIDS-Hilfe und der JES Bundesverband sowie weitere Experten hingewiesen – kurz vor Erscheinen des Drogen- und Suchtberichtes der Bundesregierung am 9.6.

Aktuelle Drogenpolitik schadet Gesundheit und Gesellschaft

In der deutschen Drogenpolitik herrscht Stillstand. Beim Konsum der Volksdrogen Tabak und Alkohol ist Deutschland Weltspitze, bei den illegalisierten Drogen führen Strafverfolgung Konsumierender und ein Mangel an Hilfsangeboten zu immer mehr Drogentoten und drastischen Problemen für Konsumierende und die Gesellschaft:
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01 Jun 2016

Beitrag aus Aidshilfe NRW Jahresbericht 2015

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Unter diesem Motto fand im Juni 2015 in Düsseldorf der 7. Deutsch-Österreichische AIDS-Kongress statt. Zuletzt hatte in Nordrhein-Westfalen eine solch große und im deutschen Sprachraum wichtige Tagung 1999 in Essen stattgefunden, damals noch unter der Bezeichnung Deutscher AIDS-Kongress. Daher lag es für die Aidshilfe NRW nahe, sich hier als größter Landesverband der Aidshilfen mit großer personeller Beteiligung und profilierten Veranstaltungen innerhalb des Community-Programms zu präsentieren.

Bereits im Vorfeld engagierten sich die Geschäftsführer*innen der Deutschen AIDS-Hilfe, Aidshilfe NRW und AIDS-Hilfe Düsseldorf, Silke Klumb, Patrik Maas und Peter von der Forst, im wissenschaftlichen Komitee des Kongresses und sorgten mit dafür, dass aus unserer Sicht relevante Themen und Fragestellungen im Kongressprogramm vorkamen und wir uns mit den Strukturen des Verbands, unseren Mitgliedsorganisationen und Landesarbeitsgemeinschaften einbringen konnten.

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18 Mai 2015

Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2015

alternativer2-hd2Kurz vor Erscheinen des Drogen- und Suchtberichts der Bundesregierung stellen zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Fachleute aus Wissenschaft und Drogenhilfe den 2. Alternativen Drogen- und Suchtbericht 2015 vor.

Schwerpunktthema ist das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Drogenverbote und die Strafverfolgung von Drogenkonsumenten führen zu zahlreichen gesundheitlichen und gesellschaftlichen Problemen. Zugleich werden wirksame Strategien in Prävention und Drogenpolitik weiterhin nicht genutzt.

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Presse

Video-Beiträge

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