Kategorienarchiv: Presse

06 Mrz 2003

„Angebot darf nicht geopfert werden“

LeserbriefZum Artikel „Die mobile Beratung Süchtiger wird eingestellt“: Die offene Drogenszene an der Kalker Post besteht nun schon seit mehreren Jahren und ist das Ergebnis der vorausgegangenen Szene-vertreibungs- und Zerschlagungsstrategie am Neumarkt und am Hauptbahnhof. Das besagte Garagengelände bei den Maltesern bildet die letzte verbliebene Nische für Junkies, um ihre erworbenen Drogen halbwegs unbeobachtet zu konsumieren (In anderen Großstädten geschieht dies auf U-Bahn-Treppen, Tiefgaragen und Hauseingängen). Hierbei wird wieder einmal deutlich, wie dringlich das Vorhandensein szenenaher Konsumräume für Betroffene und Bevölkerung gleichermaßen sind. Weiterlesen »

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22 Jul 2002

Appell zu Gesprächen

Kundgebung des „Junkie Bund“ Köln

2002_07_22_rundschau_appell.jpg„Man redet viel über uns, aber nicht mit uns“ beschreibt Bernd Lemke, Geschäftsführer des Selbsthilfevereins „Junkie Bund Köln“, die bisherigen Erfahrungen seiner politischen Arbeit. Auf dem Rudolfplatz veranstaltete der Verein gestern eine Kundgebung mit Redebeiträgen und einem musikalischen Rahmenprogramm.

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22 Jul 2002

Gedenken an die Opfer von Drogen

2002_07_22_ksta_gedenken_an.jpg

In mehr als 30 deutschen Städten gedachten gestern Menschen der 1835 Drogentoten, die im Jahr 2001 an ihrer Sucht gestorben sind.

VON CLAAS MEYER-HEUER

Am Rudolfplatz versammelten sich circa 40 Menschen bei einer Mahnwache, die vom „Junkie Bund Köln e.V.“ und der Aidshilfe organisiert worden war. Ein schwarzer Sarg aus Pappe erinnerte die Anwesenden an 63 Menschen, die allein in Köln starben. Der „Junkie Bund Köln“ nutzte den Tag, um auf eine in seinen Augen verfehlte Drogenpolitik hinzuweisen.

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26 Jun 2002

Süchtige sind nicht willkommen

Nachbarn verhindern Umzug – Angst vor Beschaffungskriminalität

Der „Junkie Bund Köln“ bekommt keinen Mietvertrag in den Marienarkaden. Kirchenvorstände und Anwohner setzen sich mit ihrem Protest durch.

VON REINER KRÄMER

2002_06_26_ksta_suechtige_s.jpgKalk – Der „Junkie Bund Köln“ wird nicht in die Marienarkaden ziehen. Ob wohl in den Gebäuden seit Jahren Räume leer stehen, verweigert der Hausverwalter Immobilien Schwarz dem Bund einen Mietvertrag. Die in den Arkaden lebenden Mieter haben sich nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ gegen den vermeintlichen neuen Nachbarn ausgesprochen.

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10 Jun 2002

Nachbarn sind gegen neue Mieter

„Junkie Bund“ bemüht sich um Räume in den leer stehenden Marienarkaden

Von Alexander Heitkamp

rundschau_nachbarn_sind_geg.jpgKalk. An der Kalker Hauptstraße drängelt sich der Einzelhandel trotz lebhafter Fluktuation in die bestehenden Ladengeschäfte, und es scheint, als sei nie ausreichend Platz für die Nachfrage an Verkaufsräumen vorhanden. Die Marienarkaden an der Haltestelle „Kalk Kapelle“ sind ein modernes Büro- und Geschäftszentrum, das genau diesem Mangel an Verkaufsflächen begegnen Wollte, doch haben sich hier bislang nur wenige Unternehmen, Ärzte und private Mieter niedergelassen.

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06 Jun 2002

Die Anfangseuphorie ist inzwischen verflogen

Hilfsorganisationen sollen Kalker Immobilie beleben

2002-06-06-ksta-die_anfangs.jpgKalk – „Zu vermieten“ steht auf riesigen weißen Schildern, die hinter verschmutzen Glasscheiben prangen. Doch die Botschaft kommt nicht an. Schon seit Jahren hat kaum noch ein Interessent für eines der leerstehenden Ladenlokale oder einen der Büroräume im Kreuzungsbereich von Kalker Hauptstraße und Kapellenstraße nachgefragt.
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06 Jun 2002

Proteste ohne Erfahrungswerte

In Kalk wächst der Widerstand gegen Umzug des „ Junkie Bundes“ in die Marienarkaden

2002-06-06-rundschau-protes.jpgKalk. Der Streit um die neuen Räume des .Junkie Bundes Köln“ in den Marienarkaden geht weiter. In einem gemeinsamen Briefsamt Unterschriftenliste an Bürgeramtsleiterin Lie Seiter, Bezirksvorsteher Winfried Dohm und die Fraktionen in der Bezirksvertretung forderten die Katholischen Kirchengemeinden St. Marien und St. Joseph sowie Vertreter von Schulen, Jugend- und Familien Einrichtungen die Verantwortlichen auf, „einen neuen Standort für das Büro des .Junkie Bundes‘ zu suchen und Kalk nicht noch eine schwere Last aufzubürden“.
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31 Jan 2002

Freie Sicht für mehr Sicherheit

Bezirksvertretung diskutierte Gestaltung des Platzes vor der Kalker Post

Das Gebiet soll schon bald wieder attraktiv werden. Neben dem Umbau sind zahlreichen Sicherheitsmaßnahmen geplant.

VON REINER KRAMER

Kalk – „Früher war der Platz vor der Post attraktiv, und hatte einen hohen Aufenthaltswert. Heute geht jeder so schnell er kann an ihm vorüber.“ Martin Theisohn, SPD-Fraktionschef, beklagte in der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung, dass aus den Plänen, den Platz umzugestalten, bisher „nichts geworden ist“. Derzeit dient der Platz vor allem als Umschlagplatz für Drogen.

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08 Okt 2001

Punk-Konzert für Drogenhilfe

Ein Benefiz-Punk-Konzeit veranstaltet der Junkie-Bund Köln e.V. am 23. Oktober im Bürgerhaus Stollwerck. Der Junkie-Bund bemüht sich seit elf Jahren um ein innovatives Modell der Drogenselbsthilfe. Der Erlös des Konzerts soll in diese Arbeit fließen. Auftreten werden unter anderem folgende Bands: Sylityie und.Radioactive Toys. Karten für die Veranstaltungkosten im Vorverkauf 19 Mark (ermäßigt 16 Mark). Informationen über Vorverkaufsstellen gibt es beim Junkie-Bund Köln unter Ruf :0221/62 20 81 oder unter der E-Mail-Adresse: junkiebund@netcologne.de. (rad)

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28 Aug 2000

Junkie Bund wehrt sich

Kein „Anziehungspunkt für Dealer“ auf dem Schulweg

Das so genannte „Schulwegurteil“ hat nun auch den Junkie Bund Köln auf den Plan gerufen: In einer Stellungnahme kritisiert der Verein den Gerichtsbeschluss, wonach die Stadt einer Schülerin ihr Busticket bezahlen muss, weil ihr Schulweg durch ein Drogenviertel führte.

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