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Presse

Zur Großrazzia der Polizei im Drogenhilfezentrum „Café Balance“ in Mainz erklärt der Vorstand von akzept e.V. – Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik:

„Wir verurteilen das unangemessene, weil völlig unverhältnismäßige Vorgehen der Polizei und die staatsanwaltschaftliche Ermittlungsorientierung in Mainz aufs Schärfste.“, erklärt akzept Vorsitzender Prof. Heino Stöver. Die Staatanwaltschaft stelle durch die Razzia alle MitarbeiterInnen in niedrigschwelligen Drogenhilfeeinrichtungen unter einen Generalverdacht.

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Bundespreisträger kommt aus Kalk

Kalk. Der Kalker Kindermittagstisch ist Bundespreisträger. Im Kanzleramt überreichte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel den Preis. Sie ist Schirmherrin des sozialen Businessplan-Wettbewerbs „startsocial”. Ziel des bundesweiten Wettbewerbs „startsocial” ist es, soziale Ideen und Projekte mit dem wirtschaftlichen Know-how freiwillig engagierter Experten zu unterstützen und so das zivilgesellschaftliche Engagement in Deutschland zu fördern, „startsocial” gibt es seit zehn Jahren. Der gleichnamige Bundeswettbewerb wurde bereits zum achten Mal durchgeführt. 2011 haben sich rund 450 Projekte aus ganz Deutschland erfolgreich für die Teilnahme beworben. 100 Initiativen erhielten ein dreimonatiges Beratungsstipendium. In dieser Zeit arbeiteten ehrenamtliche Experten aus der Wirtschaft individuell mit den Stipendiaten an der Verbesserung und Weiterentwicklung ihrer Projekte. Eine unabhängige Jury wählte die besten 25 Initiativen aus, die einem Beirat vorgelegt wurden, der die sieben Bundessieger ermittelte. Diese erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro.

Bilanz - Vor einem Jahr wurde der Sperrbezirk im Kölner Süden erweitert

VON PHILIPP HAASER

Prostitution ist in Deutschland generell erlaubt, doch einen Straßenstrich will niemand in der Nähe haben. In Meschenich und den angrenzenden Straßen drohte das problematische Gewerbe in den vergangenen Jahren Überhand zu nehmen. Zunehmend verlagerte sich das Geschehen bis in die Wohnanlage am Kölnberg. Doch seit Sperrbezirke eingerichtet und erweitert sind, hat sich die Situation deutlich entschärft.

Im Mai 2011 traten die jüngsten Verbotszonen in Kraft. Eine davon, entlang der Brühler Landstraße und am Militärring, war zunächst für ein Jahr beschlossen und wurde nun bis 2014 verlängert. Die Prostitution ist hier weiter in der Zeit von 20 bis 6 Uhr erlaubt. Im Ortsgebiet Meschenich gilt ebenfalls bis 2014 ein ganztägiges Verbot. Die Straße Am Eifeltor bleibt von Verboten ausgenommen. In die dortigen Wohnwagen hat sich inzwischen ein Großteil der Prostitution verlagert. „Je mehr Prostitution auftrat, desto mehr wurden die Sperrbezirke erweitert”, fasst Robert Kilp zusammen, der als Leiter des Ordnungsamtes für die Durchsetzung des Verbotes zuständig ist.

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Themen

  • Meine Behandlung meine Wahl
  • Safer User Maßnahmen in Deutschland
  • Cannabis social clubs
  • Bayern gegen Fixerstuben
  • Zahl der Substituierten sinkt
  • Suboxone Film?
  • Hannover: Methadon und seine Nebenwirkungen
  • Shame Russia Shame
  • Drogenselbsthilfe International: Frankreich

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Drogenkurier Nr. 89 (PDF - 3,2 MB)

20 Prozent der Erlöse gehen an den Verein „Vision”

Kalk (kg). Es hat schon etwas Besonderes, wenn Skulpturen am Abend angeleuchtet werden. Das Licht der Strahler verleiht ihnen eine besondere Kraft und verbindet noch mehr das Spiel zwischen Schatten und Licht, insbesondere dann, wenn das Ganze in einer Industrieumgebung spielt. Ort des Geschehens ist das ehemalige KHD-Gelände, auf dem Gelände von Vision, einem Verein für innovative Drogenselbsthilfe.

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20 Prozent der Erlöse kommen dem Verein Vision e.V. zugute

Kalk (kg). Es hat schon etwas besonderes, wenn Skulpturen am Abend angeleuchtet werden. Das Licht der Strahler verleiht ihnen eine besondere Kraft und verbindet noch mehr das Spiel zwischen Schatten und Licht, insbesondere dann, wenn das ganze in einer Industrieumgebung spielt. Ort des Geschehens ist das ehemalige KHD-Gelände, auf dem Gelände von „Vision”, einem Verein für innovative Drogenselbsthilfe.

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7. KalkKunst ist noch bis zum 15. November in den Stadtteilen zu sehen

Kalk (pas). Etwa 60 Künstler und viele Gäste versammelten sich im Saal des Polizeipräsidiums, um die Eröffnung der 7. KalkKunst 2011 zu begehen. In diesem Jahr zeigt die Stiftung Kalk Gestalten wieder viele Werke der bildenden Kunst an 43 Orten der Stadtteile Kalk, Humboldt-Gremberg und Höhenberg.

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Titelthemen

  • Todesstrafe für Drogendelikte
  • JES-Fachtag ein grosser Erfolg
  • Jahrestagung der Drogenbeauftragten
  • Europäisches Netzwerk von Drogengebrauchern gegründet
  • Im Blickpunkt: Premos
  • Ein anderer Blick auf das “Krokodil”
  • Neue Sperrbezirksverordnung in Köln Meschenich
  • Spritzenautomat der AIDS-Hilfe geklaut
  • etc…

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Drogenkurier Nr. 88 (PDF - 2,5 MB)

Köln - Tue Gutes und sprich darüber! Unter diesem Motto haben Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) und BAP-Chef Wolfgang Niedecken gestern den Ehrenamtspreis „Köln Engagiert” vergeben. Sechs Einzelpersonen, vier Gruppen und ein Unternehmen teilen sich die 8000 € Preisgeld.

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Köln. Sechs Einzelpersonen, vier Gruppen, zwei Schulen und ein Unternehmen erhalten den Ehrenamtspreis „KölnEngagiert 2011″. Ausgewählt wurden die Preisträger aus 157 Vorschlägen von einer Jury unter Vorsitz von Oberbürgermeister Jürgen Roters. Am 25. September werden die Preise im Historischen Rathaus überreicht.

Zu den Einzelpersonen, die den Ehrenamtspreis erhalten, gehören Josef Thomas und Franz Dresen. Beide betreuen als Handwerksmeister an den Praxisstationen in der Hauptschule Hachenburger Straße in Humboldt-Gremberg und in der Kurt-Tucholsky-Hauptschule in Neubrück. Sie geben ihre Kenntnisse in der Metallverarbeitung an die Jugendlichen weiter. Ausgezeichnet werden auch Inge Klaumann, die in der Drogenberatungsstelle Vision e.V., Außenstelle Meschenich Klienten mitbetreut und Bernd Kittlass. Kittlass schuf den Naturerlebnisraum „Finkens Garten” mit verschiedenen Biotop-Bereichen.

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Von ROBERT BAUMANNS und CARSTEN RUST

Köln - Wie schlimm ist die Drogenszene, was kann gegen das Gefühl der Belästigung durch Obdachlose (EXPRESS berichtete) getan werden? Ordnungsamtschef Robert Kilp. „Für die Drogenkriminalität ist die Polizei zuständig, wir dürfen als Stadt keine Straftaten verfolgen”, stellt er fest. „Wir arbeiten aber als Ordnungspartnerschaft Ringe eng zusammen.” Für Obdachlose, die sich jetzt auch am Friesenplatz treffen, sei die Stadt zuständig. „Aber wir können nur bedingt einschreiten, denn solche Versammlungen sind nicht verboten. Wir versuchen, über das Sozialamt den Menschen wieder feste Wohnsitze zu verschaffen.”

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Geschäftsleute gehen auf die Barrikaden, weil die Kunden weg bleiben und der Umsatz sinkt

Von OLIVER MEYER

Köln - Sie sitzen mit der Bierflasche in den Ecken, sind zugedröhnt und belästigen Passanten. Jetzt reicht es den Geschäftsleuten am Friesenplatz. Sie wollen, dass die Junkies und Obdachlosen dort verschwinden. Der Umzug einer Arztpraxis vom Neumarkt Richtung Friesenviertel soll dafür gesorgt haben, dass viele Süchtige neuerdings am Friesenplatz rumhängen. Nachdem sie dort Methadon abgeholt haben, verkaufen es einige in der Szene weiter - um Geld für neue Drogen zu haben.

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Für ihre Arbeit beim Drogenselbsthilfeverein „Vision“ bekommt Inge Klaumann den Ehrenamtspreis

Zum zwölften Mal wird am 25. September der Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ vergeben. In unserer neuen Serie stellen wir in loser Reihenfolge alle Preisträger vor.

Von KATHARINA HAMACHER

Über den schweren persönlichen Schicksalsschlag, der sie vor zwölf Jahren an die Nadel brachte, spricht Inge Klaumann nicht gern. Viel lieber betont die 55-Jährige, wie viel ihr die ehrenamtliche Tätigkeit im Verein „Vision“ bedeutet. „Es ist sehr wichtig für mich, eine Aufgabe zu haben“, offenbart sie. Seitdem die Kontaktstelle des Drogenselbsthilfevereins in Meschenich vor zwei Jahren eröffnet hat, arbeitet sie dreimal wöchentlich im anonymen Hochhaus Nummer 3 am Kölnberg. Über eine Mitarbeiterin der Vereins-Außenstelle in Kalk kam der Kontakt vor zwei Jahren zustande. Für ihr Engagement wird Inge Klaumann am 25. September mit dem diesjährigen Ehrenamtspreis der Stadt ausgezeichnet.

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Titelthema

  • Gedenktag für verstorbe Drogenabhängige 2011

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Drogenkurier Nr. 87 (PDF - 3,5 MB)