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01 Feb 2018

Wechselausstellung Roland Schmidt

Roland Schmidt

Ich bin ein Kölner Künstler und am 18.09.1972 in Köln geboren. Meinen Einstieg in die Kunst habe ich Ende der 80er Jahre mit dem Zeichnen und Malen von Landschaft sowie Aktmodellen gefunden. Mein damaliger Lehrer war der Kölner Künstler Robert Pinsdorf. Anfang der 90er Jahre habe ich mich mit von mir so genannten Seelenbildern in Öl auf Leinwand beschäftigt. Bei diesen Bildern habe ich in meinem Unterbewusstsein nach der „Aufgabe“ meiner Seele auf dieser Erde gesucht. In dieser Zeit habe ich meinen persönlichen Stil der Ölmalerei entwickelt bei der ich die Reine Farbe Auftrage ohne diese zu Brechen. Die Freude an der Leuchtkraft der Farbe resultiert durch den Einfluss Mexikos wo ich mich im Alter von 16 Jahren ein Jahr als Austauschschüler aufgehalten habe. Diese Phase der „Seelenbilder“ könnte man im weitesten Sinn als surrealistisch oder auch psychedelisch beschreiben. Im Nachhinein kann man diese Bilder als eine Art Tagebuch in die Zukunft beschreiben da sich deren Inhalte erst 10-15 Jahre nach ihrer Erstellung in meinem Leben wieder gespiegelt haben. Ende der 90er Jahre begann ich dann mit den ersten „Drehbildern“ oder auch „spirituellen Drehungen“ bei denen ich versuchte Bilder zu erzeugen welche im Optimalfall in alle vier Richtungen drehbar sind und dabei jeweils neue Gegenständlichkeit erzeugen. Jede Drehrichtung der Bilder lässt dabei neue Dinge erscheinen und andere verschwinden. In den 00er Jahren begann ich nach einer Ausbildung zum Schreiner mit dem Studium der Innenarchitektur und setzte meine Künstlerische Arbeit weiter fort. Immer mehr drängte sich das Thema Zeit in den Focus meiner Arbeit. Ich begann viele einzelne Bilder deren Bedeutung ich erst nach und nach erkannte. Es stellte sich aber heraus dass mein Zugang zu meinem Unterbewusstsein immer direkter wurde. Kristallisierte sich ein Thema des Lebens und Zusammenlebens als Manifestation in einem Bild heraus, begann ich jeweils in dem Augenblick in dem das Thema in meiner Lebensrealität auftauchte, dieses in dem jeweiligen Bild zu „fangen“. Je mehr Augenblicke das Bild erhielt umso mehr manifestierte sich die Magie des jeweiligen Lebensthemas.

Des weiteren trainiere ich mit Hilfe des Tanzes und der Improvisation auf der Querflöte den Aufenthalt im Augenblick, da ich fest davon überzeugt bin dass sämtliche Zukunft in jedem einzelnen Augenblick verborgen liegt.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit,

Roland Schmidt

http://rolandschmidt.info/

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