2150 Todesfälle – eine Katastrophe, die uns schockiert

 

Die heute vorgestellten Zahlen und dahinterliegenden Infos zu den Drogentodesfällen in Deutschland im Jahr 2025 sind eine Katastrophe.

Diese Zahlen bestätigen, dass wir allein mit neuen Harm Reduktion Angeboten und Prävention nicht mehr weiterkommen. Es gilt sehr grundsätzlich auf die Drogenpolitik in Deutschland zu blicken und moralbefreit und evidenzbasiert nach neuen Antworten zu suchen

Jeder 4. Todesfall betrifft Menschen die jünger als 30 Jahre sind. In dieser Gruppe ist ein ausserordentlich hoher Anteil des Konsums von opioidhaltigen Arzneimitteln und Benzodiazepinen zu sehen. Hier sind frühe und zielgruppengerechte Informationen auch in Schulen gefragt. Hierbei muss es darum gehen, Drogen nicht nur zu verteufeln, sondern Wirkung und Risiken darzustellen und so jungen Menschen klar zu machen welche Risiken mit dem Konsum verbunden sein können und was sie tun können um diese Risiken zu reduzieren.

JES hat gemeinsam mit vielen anderen verbänden eine PM und ein Maßnahmenplan erarbeitet.

Pressemitteilung 

Maßnahmenplan

 

 

JES Bundesverband e.V.

JES (Junkies, Ehemalige und Substituierte) ist ein bundesweites Netzwerk von Gruppen, Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen, die sich unter dem gemeinsamen Dach des JES Bundesverbands für die Interessen und Bedürfnisse Drogen gebrauchender Menschen engagieren. Organisiert nach den Prinzipien der Freiwilligkeit und Solidarität, können sich bei JES alle Menschen engagieren die Drogen konsumieren, konsumiert haben oder substituiert werden.

https://www.jes-bundesverband.de/

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