JES Bundesverband e.V.

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Letzte Beiträge

  1. Drogenkurier 127 ( Special Gedenktag) — 2. September 2021
  2. Pressemitteilung — 31. August 2021
  3. Schattenrisse — 16. Juli 2021
  4. Drogenkurier 125 — 4. März 2021
  5. Drogenkurier 124 — 8. Dezember 2020

Die meisten Kommentare

  1. JES startet Fragebogenaktion zur Substituion — 4 Kommentare
  2. Buprenorphin-Generika — 3 Kommentare
  3. Kritik an hysterische Reaktionen — 3 Kommentare
  4. Drogenkurier Nr. 89 — 3 Kommentare
  5. Eine Erhebung der Deutschen AIDS-Hilfe und JES zeigt alarmierende Daten — 2 Kommentare

Liste der Autorenbeiträge

02 Sep 2021

Drogenkurier 127 ( Special Gedenktag)

Fast 100 Veranstaltungen in 91 Städten, dass ist das Ergebnis des Gedenktages 2021. Beim Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen 2021 wurde um verstorbene Freund*innen und Klient*innen getrauert und es wurde ein starkes Signal an Verantwortliche im Bund, den Ländern und Kommunen gesendet, die Situation Drogen gebrauchender Menschen endlich grundsätzlich zu verändern.

Download Drogenkurier

Der Gedenktag hat sich entwickelt. Von einer singulären Veranstaltung mit einem Schwerpunkt der zurecht auf der Trauer und dem Gedenken lag, hat er sich nach fast 25 Jahren zum größten bundesweiten Aktions- Protest- und Gedenktag im Feld illegaler Substanzen entwickelt.

 

 

Waren gesundheitpolitische Forderungen in der Anfangszeit noch rar ist nun zu beobachten, dass in fast allen Berichten aus ganz Deutschland eine grundlegende Kritik an der Situation von Menschen die illegalisierte Substanzen konsumieren vernehmbar ist. Dies völlig unabhängig ob die Veranstaltungen von Drogengebraucher*innen selbst, von NGO´s oder von Mitgliedsorganisationen der Diakonie, Caritas oder der AWO organisiert und durchgeführt wurden.

Drogenkurier bestellen

In einigen Städten wird der Gedenktag heute in Kooperation mit den Verantwortlichen in den Rathäusern veranstaltet und auch dort unterscheiden sich die Forderungen in keinster Weise.

Der Gedenktag am 21 Juli ist vielleicht zur gesundheits- und drogenpolitisch wichtigsten Veranstaltung geworden bei der immer auch Raum für das Gedenken an unsere verstorbenen Freund*innen sein wird.

 

Unser Dank geht insbesondere an die mitlerweile vielen tausend haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in den beteiligten Einrichtungen, sowie an Drogengebraucher*innen die Veranstaltungen organisieren und sich beteiligen.

Ohne Sie und Euch wäre der Gedenktag am 21 Juli in dieser Form nicht möglich!

Quelle: JES Bundesverband

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31 Aug 2021

Pressemitteilung

Pressemitteilung von JES Bundesverband und Landesverband JES NRW zum International Overdose Awareness Day am 31.08.21

Tag gegen Überdosierung – 1581 Todesfälle müssen für alle ein Alarmzeichen sein

Im Jahr 2020 sind mit 1581 Drogengebraucher*innen mehr Menschen an den Folgen von
Überdosierung und den Langzeitfolgen des Konsums von Schwarzmarktsubstanzen verstorben, als wir
es in den vergangenen 20 Jahren erleben mussten.

Mit dem „INTERNATIONAL OVERDOSE AWARENESS DAY“ am 31. August machen in Deutschland und in
ca. 100 weiteren Ländern Menschen auf diesen Missstand aufmerksam. Auch das JES Netzwerk ist
dabei.

„Diese erschreckend hohe Zahl ließe sich mit entsprechenden Maßnahmen reduzieren“, so Mathias
Häde vom JES Bundesvorstand. „Der Anstieg von Todesfällen in Verbindung mit dem Konsum von
Amphetamin und Metamphetamin erfordert eine Reaktion. Dass bis heute jegliche Bemühungen
scheiterten, Drug Checking Projekte (Beratung und Substanzanalyse) einzurichten, ist nicht
nachvollziehbar“, so Häde weiter. Erst durch aufgeweckte Toxikologen in Jena und dem DrogerieProjekt in Erfurt, gelang es nun, das erste Drug Checking Projekt ohne Erfordernis einer Zustimmung
des Bundes umzusetzen.

Fast 40% der Drogentodesfälle stehen in Verbindung mit dem Konsum von Opioiden. „Es gilt, massiv in
den Erhalt und Aufbau von Angeboten der Substitutionsbehandlung zu investieren, damit diese
gefährdete Gruppe ihre Opiate unter kontrollierten, medizinischen Bedingungen erhält,“ so Ralf
Runniger vom Vorstand JES NRW.

„Mit dem neuen Bundesmodellprojekt NALtrain, im Rahmen dessen in den nächsten 3 Jahren tausende
Opiatkonsument*innen in den Besitz eines Naloxon Nasensprays als Lebensretter bei
Überdosierungen gelangen sollen, wurde der richtige Weg eingeschlagen“, so Claudia Schieren vom JES
Bundesvorstand.

Das JES Netzwerk ist sich mit vielen anderen Experten (Mitarbeiter*innen in Einrichtungen der Aids- und
Drogenhilfe, Wissenschaftler*innen, Strafrechtler*innen, Mediziner*innen und Politiker*innen) einig, dass
diesen Hilfsangeboten im Schatten des Totalverbot von Erwerb und Besitz illegalisierter Substanzen
ihre Wirkung genommen wird. Die sich daraus ergebende Verfolgung und Kriminalisierung von
Millionen Drogengebraucher*innen ist für den Tod vieler tausend Menschen verantwortlich.

Die konsequente Entkriminalisierung von Erwerb und Besitz zum Eigenbedarf sowie der Ausbau
medizinischer Angebote kann, wie JES es sieht, hier der richtige Weg sein, um Menschenleben zu retten.

Letztlich werden wir so aber „das Drogenproblem“ nicht wirklich lösen können. Nein, dazu bedarf es
einer umfassenden gesetzlichen Neubewertung derzeit illegalisierter Substanzen, also den
überwachten Handel in entsprechenden Geschäften mit qualifiziertem Personal. Nur so kann letztlich
Kontrolle und effektiver Jugendschutz stattfinden, nur so überlassen wir nicht Abertausende weiterhin
den gierigen Händen der Drogenmafia.

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16 Jul 2021

Schattenrisse

Schattenrisse– Eure persönliche Botschaft zum Gedenktag 2021

Viele Drogengebraucher*innen, Angehörige, Mitarbeiter*innen in Aids- und Drogenhilfen sowie Ärzt*innen haben in den zurückliegenden Jahren Menschen durch eine Überdosis oder eine Erkrankung verloren, mit denen sie eine ganz besonders lange oder intensive Zeit beruflich und/oder privat verbinden.

Die Schattenrisse

Wir möchten anlässlich des Gedenktages im Jahr 2021 eine Idee aus der Vor Ort Arbeit aufgreifen und mittels Schattenrissen eine Möglichkeit bieten, um Menschen die aufgrund von Konsumbedingungen, Schwarzmarktsubstanzen oder infolge von HIV und Hepatitis und anderen Erkrankungen verstarben, zu gedenken.

DIe Schattenrisse sollen  kein Ebenbild von tatsächlich Verstorbenen sein, sondern verschiedene Geschlechter  und Typen von Menschen darstellen.

Wie funktioniert die Nutzung?

Ihr könnt die Schattenrisse für Webseiten aber insbesondere für die Arbeit im Bereich Social Media benutzen, also für Facebook, Twitter, Instragram

1- Klickt auf das entsprechende Bild und klickt auf „speichern unter“ oder kopieren

2- Dann geht ihr auf euren Facebook oder Twitter oder Instragram Kanal und setzt das Foto ein und schreibt eine persönliche Botschaft dazu: hier ein paar Beispiele die uns schon erreicht haben

  • Stephanie verstorben 2010. Eine starke Frau, die mich sehr beeindruckt hat
  • Klaus, verstorben 2010. Du alter Rocker, dein Witz und deine Fröhlichkeit hat vieles etwas einfacher gemacht
  • Bernd, verstorben 2020 konnte die letzten Monate seines Lebens endlich in der eigenen Wohnung verbringen und ist dort, friedlich im Schlaf gestorben.
  • Dean, verstorben 1993. Du hast Recht behalten: Rente brauchst du keine.
  • Rene, verstorben 1988. Mit dir begann mein Abenteuer, das ich bis heute ohne dich lebe. Ich denke oft an dich, mein Freund

Wichtig ist, dass ihr alle Beiträge- egal wo- mit #DuFehlst kennzeichnet

Quelle: https://www.jes-bundesverband.de/2021/07/18593/

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04 Mrz 2021

Drogenkurier 125

Es ist mal wieder soweit, wir haben es geschafft die erste Ausgabe des neuen Jahres fertigzustellen. Wie immer haben wir versucht aktuelle Themen die euch als Drogengebraucher*innen, Mitarbeiter*innen in Aids- und Drogenhilfen und Sie als Ärzt*innen und als Wissenschaftler*innen interessieren, zusammenzufassen.

Unser Topthema setzt sich mit einem Modellprojekt zur niedrigschwelligen Substitution auseinander. Wir hoffen das das Hamburger Modell im „Drob inn“ als Blaupause für weitere Projekte solcher Art dienen kann.

Neben der Vorstellung des BfArM Berichts, der neuen Daten und Fakten zur Substitutionbehandlung zusammenfasst, haben wir Substituierte gefragt, ob sie uns ihre Erfahrungen der Umstellung auf ein neues Medikament vorstellen möchten. Diesesmal geht es um das erste Depotmedikament in der Substitution.

Auch das Thema Hepatitis C ist wieder „im Boot“, da es einfach sehr viel neue Entwicklungen gab, die wir euch und Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Zudem findet ihr wie immer Infos aus unserem Verband und unserem Netzwerk. Wir stellen zudem neue Medien und Initiativen wie „100000Substituierte bis 2022“ vor.

Hier könnt ihr die aktuelle Ausgabe herunterladen:

https://www.jes-bundesverband.de/wp-content/uploads/2021/03/Kurier-125-internet.pdf

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  Dez 2020

Drogenkurier 124

Wir freuen uns sehr euch die aktuelle Ausgabe des DROGENKURIER vorstellen zu können. Wie immer findet ihr hier einen reichhaltigen Strauß an verschiedenen Themen. Im Mittelpunkt steht das Thema Diamorphinbehandlung.

Beschreibung:

  • Gleichstellung der Substitutionsbehandlung mit Diamorphin?
  • Schützen statt strafen: Die Drogenpolitik von morgen muss heute beginnen
  • Deutsche Aidshilfe, akzept und JES starten eine neue Kampagne
  • Safer Crack Pack des JES-Bundesverbands soll zur Schadensminderung beitragen
  • JES zeichnet selbsthilfefreundliche Einrichtungen aus

Hier könnt ihr die aktuelle Ausgabe herunterladen:

https://www.jes-bundesverband.de/medien/drogenkurier-124/

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  Aug 2020

Drogenkurier 123

Es ist geschafft, der aktuelle Kurier ist nun online.

Mit 60 Seiten, die umfangreichste Ausgabe, die wir je hergestellt haben. Dies liegt allein daran, dass es in diesem Jahr 79 Veranstaltungen in 72 Städten, allein in Deutschland gab. Das ist wirklich wahnsinn, wie wichtig und groß der Gedenk- und Aktionstag geworden ist. Wenn wir die Zahl der beteiligten überschlagen, kommen wir auf etwa 300 Einrichtungen und Organisationen, die sich in diesem Jahr beteiligt haben.

Ein starkes Signal für unsere verstorbenen Freund*innen!
Ein unübersehbares Zeichen für eine veränderte Drogenpolitik!

Hier könnt ihr die aktuelle Ausgabe herunterladen:

https://www.jes-bundesverband.de/wp-content/uploads/2020/09/Drogenkurier_JES_123_Internet.pdf

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  Mai 2020

Drogenkurier Nr. 122

thumbnail of Kurier-122-InternetSeit vielen Wochen hat uns Covid-19 fest im Griff. Das Virus bestimmt mittlerweile unser ganzes Leben, unsere Arbeit, unsere Freizeit und unser Verhalten. Das Hilfesystem für Menschen die Drogen gebrauchen sowie Drogengebraucher_innen selbst sind in besonderer Weise von den aktuellen Einschränkungen und Veränderungen betroffen. Mehrheitlich ist es uns gelungen in kurzer Zeit einen angemessenen Umgang mit den aktuellen Herausforderungen zu finden. Auch wenn der Titel dieser Ausgabe etwas anderes suggeriert, haben wir uns ganz bewusst dafür entschieden, in dieser Ausgabe des DROGENKURIER mehrheitlich Themen zu betrachten, die nichts mit Covid-19 zu tun haben.

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31 Mrz 2020

Pressemitteilung von JES Bundesverband

thumbnail of 1585268144461_Pressemitteilung_zu_Drogentoten_20191398 Drogentodesfälle –
ein ultimativer Weckruf

Ein trauriger Rekord. Im Jahr 2019 verstarben 1398 Menschen an den Folgen des Konsums illegalisierter Substanzen. Insbesondere bei Langzeitkonsum*innen ist ein 350% Anstieg ein Signal, dass eine jahrzehntelange Kriminalisierung, flankiert von Inhaftierung und Diskriminierung den Tod vieler unserer Freund*innen zur Folge hat.

Wir haben Hoffnung, dass auch das Bundesministerium für Gesundheit, die Drogenbeauftragte sowie die politisch Verantwortlichen in den Ländern den ernst der Lage erkennen.

Unsere Pressemeldung fasst unsere wichtigen Forderungen zusammen.

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  Feb 2020

Drogenkurier Nr. 121

thumbnail of Kurier-121-InternetDie erste Ausgabe des Jahres 2020 bietet wieder eine große Themenvielfalt. Der Hauptbeitrag der aktuellen Ausgabe gibt einen Einblick in das Projekt „DRUSEC“ im Rahmen dessen illegale Substanzen anlysiert werden. Darüber hinaus setzen wir uns intensiv mit der Situation von Drogenkonsumräumen auseinander und gehen der Frage nach, ob die Zugangsmöglichkeiten für Substituierte auch von der Zielgruppe angenommen wird. Ein Blick in die Szene macht deutlich, dass der inhalative Konsum sich immer weiter verbreitet, während der iv Konsum zurückgeht. Warum ist das so und wie wurde dieser Trend unterstützt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ebenfalls die Ausgabe 121

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  Nov 2019

Drogenkurier Nr. 120

thumbnail of Drogenkurier-120(1)Weihnachten naht und JES schenkt euch eine neue Ausgabe des DROGENKURIER. Natürlich steht unser 30 jähriges Jubiläum und der 15. Geburtstag unseres Landesverbands in NRW im Vordergrund. Darüber hinaus findet ihr in der aktuellen Ausgabe viele interessante Beiträge zum Thema Hepatitis C und zum Overdose Awareness Day. Lasst euch überraschen.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.vision-ev.de/2019/11/22/drogenkurier-nr-120/