JES Bundesverband e.V.

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Letzte Beiträge

  1. Drogenkurier Nr. 130 — 19. Mai 2022
  2. Drogenkurier Nr. 128 — 18. November 2021
  3. Drogenkurier 127 ( Special Gedenktag) — 2. September 2021
  4. Pressemitteilung — 31. August 2021
  5. Schattenrisse — 16. Juli 2021

Die meisten Kommentare

  1. JES startet Fragebogenaktion zur Substituion — 4 Kommentare
  2. Buprenorphin-Generika — 3 Kommentare
  3. Kritik an hysterische Reaktionen — 3 Kommentare
  4. Drogenkurier Nr. 89 — 3 Kommentare
  5. Eine Erhebung der Deutschen AIDS-Hilfe und JES zeigt alarmierende Daten — 2 Kommentare

Liste der Autorenbeiträge

19 Mai 2022

Drogenkurier Nr. 130

thumbnail of Kurier-130-DRUCK_optWie sieht es aus in der Substitutionsbehandlung? Weiter abnehmende Zahlen von Behandler*innen sind ein Grund zur Sorge. Wir stellen in dieser Ausgabe die neuen Daten aus dem Substitutionsregister vor.

Diskriminierung im Gesundheitssystem ist leider kein Relikt der Vergangenheit, sondern ein hochaktuelles Thema. Wie die AOK Bayern ihre Versicherten behandelt und stigmatisiert beschreiben wir in dieser Ausgabe.

Wir stellen zudem ein neues Substitut mit einer sechsmonatigen Wirkdauer und seinen Licht- und Schattenseiten vor. Darüber hinaus sind in dieser Ausgabe 130 eine Vielzahl interessanter Beiträge aus unserem Netzwerk zu finden.

Download Kurier-130-DRUCK_opt.pdf

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18 Nov 2021

Drogenkurier Nr. 128

Nach 16 Jahren wird Deutschland höchstwahrscheinlich ohne eine christdemokratische Regierungspartei auskommen müssen. Unser Mitleid hält sich in Grenzen, denn man muss diese Zeit im Hinblick auf eine Neuorientierung unserer Drogen­politik als verloren bezeichnen. Nun also versuchen Rot, Grün und Magenta (früher gelb) eine Regierung zu bilden. Der Klimawandel wird die Regierenden dazu zwingen Politik neu zu denken. Ähnliches sollte auch für eine nunmehr hoffentlich liberale und entideologisierte Drogenpolitik gelten.

Erste Diskussionen, die sich einzig auf eine Entkriminalisierung von Cannabis fokussieren, greifen unserer Ansicht nach zu kurz. Denn nur wenn Produktion und Vertrieb von Cannabis in staatliche Hände kommen und gleichsam der Erwerb und Besitz von anderen bisher illegalen Substanzen wie Heroin, Kokain und Amphetamin entkriminalisiert wird, wird man den Schwarzmarkt zurückdrängen und Millionen von Drogenkonsument*innen entkriminalisieren.

  • thumbnail of Kurier-128-internet-1In dieser Ausgabe stellen wir drei unterschiedliche Patient*innen vor, die sich für die Substitution entschieden haben.
  • Drogenselbsthilfefreundlich zu sein macht Sinn – Zu unserer großen Freude, interessieren sich immer mehr Einrichtungen der Aids­ und Drogenhilfe für das Zertifikat „Drogenselbsthilfefreundliche Einrichtung“. In dieser Ausgabe stellen wir die Verleihungen in Viersen, Hamburg, Münster und Dortmund vor.
  • “Drug Checking in Deutschland” Das DROGERIE-­Projekt in Erfurt hat die rechtlichen Hürden des BfArM und des Innenministeriums genommen und das erste Drug Checking Projekt in Deutschland eingerichtet.
  • Diskriminierung im Gesundheitswesen … ist leider weiter ein großes Thema – auch in dieser Ausgabe

Hier ist die Onlineausgabe zu finden und die Druckversion liegt in den nächsten Tagen in euren Briefkästen.

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02 Sep 2021

Drogenkurier 127 ( Special Gedenktag)

thumbnail of Drogenkurier-127-InternetFast 100 Veranstaltungen in 91 Städten, dass ist das Ergebnis des Gedenktages 2021. Beim Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen 2021 wurde um verstorbene Freund*innen und Klient*innen getrauert und es wurde ein starkes Signal an Verantwortliche im Bund, den Ländern und Kommunen gesendet, die Situation Drogen gebrauchender Menschen endlich grundsätzlich zu verändern.

Der Gedenktag hat sich entwickelt. Von einer singulären Veranstaltung mit einem Schwerpunkt der zurecht auf der Trauer und dem Gedenken lag, hat er sich nach fast 25 Jahren zum größten bundesweiten Aktions- Protest- und Gedenktag im Feld illegaler Substanzen entwickelt.

Waren gesundheitpolitische Forderungen in der Anfangszeit noch rar ist nun zu beobachten, dass in fast allen Berichten aus ganz Deutschland eine grundlegende Kritik an der Situation von Menschen die illegalisierte Substanzen konsumieren vernehmbar ist. Dies völlig unabhängig ob die Veranstaltungen von Drogengebraucher*innen selbst, von NGO´s oder von Mitgliedsorganisationen der Diakonie, Caritas oder der AWO organisiert und durchgeführt wurden.

Download Drogenkurier-127-Internet.pdf

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31 Aug 2021

Pressemitteilung

Pressemitteilung von JES Bundesverband und Landesverband JES NRW zum International Overdose Awareness Day am 31.08.21

Tag gegen Überdosierung – 1581 Todesfälle müssen für alle ein Alarmzeichen sein

Im Jahr 2020 sind mit 1581 Drogengebraucher*innen mehr Menschen an den Folgen von
Überdosierung und den Langzeitfolgen des Konsums von Schwarzmarktsubstanzen verstorben, als wir
es in den vergangenen 20 Jahren erleben mussten.

Mit dem „INTERNATIONAL OVERDOSE AWARENESS DAY“ am 31. August machen in Deutschland und in
ca. 100 weiteren Ländern Menschen auf diesen Missstand aufmerksam. Auch das JES Netzwerk ist
dabei.

„Diese erschreckend hohe Zahl ließe sich mit entsprechenden Maßnahmen reduzieren“, so Mathias
Häde vom JES Bundesvorstand. “Der Anstieg von Todesfällen in Verbindung mit dem Konsum von
Amphetamin und Metamphetamin erfordert eine Reaktion. Dass bis heute jegliche Bemühungen
scheiterten, Drug Checking Projekte (Beratung und Substanzanalyse) einzurichten, ist nicht
nachvollziehbar“, so Häde weiter. Erst durch aufgeweckte Toxikologen in Jena und dem DrogerieProjekt in Erfurt, gelang es nun, das erste Drug Checking Projekt ohne Erfordernis einer Zustimmung
des Bundes umzusetzen.

Fast 40% der Drogentodesfälle stehen in Verbindung mit dem Konsum von Opioiden. „Es gilt, massiv in
den Erhalt und Aufbau von Angeboten der Substitutionsbehandlung zu investieren, damit diese
gefährdete Gruppe ihre Opiate unter kontrollierten, medizinischen Bedingungen erhält,“ so Ralf
Runniger vom Vorstand JES NRW.

„Mit dem neuen Bundesmodellprojekt NALtrain, im Rahmen dessen in den nächsten 3 Jahren tausende
Opiatkonsument*innen in den Besitz eines Naloxon Nasensprays als Lebensretter bei
Überdosierungen gelangen sollen, wurde der richtige Weg eingeschlagen“, so Claudia Schieren vom JES
Bundesvorstand.

Das JES Netzwerk ist sich mit vielen anderen Experten (Mitarbeiter*innen in Einrichtungen der Aids- und
Drogenhilfe, Wissenschaftler*innen, Strafrechtler*innen, Mediziner*innen und Politiker*innen) einig, dass
diesen Hilfsangeboten im Schatten des Totalverbot von Erwerb und Besitz illegalisierter Substanzen
ihre Wirkung genommen wird. Die sich daraus ergebende Verfolgung und Kriminalisierung von
Millionen Drogengebraucher*innen ist für den Tod vieler tausend Menschen verantwortlich.

Die konsequente Entkriminalisierung von Erwerb und Besitz zum Eigenbedarf sowie der Ausbau
medizinischer Angebote kann, wie JES es sieht, hier der richtige Weg sein, um Menschenleben zu retten.

Letztlich werden wir so aber “das Drogenproblem” nicht wirklich lösen können. Nein, dazu bedarf es
einer umfassenden gesetzlichen Neubewertung derzeit illegalisierter Substanzen, also den
überwachten Handel in entsprechenden Geschäften mit qualifiziertem Personal. Nur so kann letztlich
Kontrolle und effektiver Jugendschutz stattfinden, nur so überlassen wir nicht Abertausende weiterhin
den gierigen Händen der Drogenmafia.

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16 Jul 2021

Schattenrisse

Schattenrisse– Eure persönliche Botschaft zum Gedenktag 2021

Viele Drogengebraucher*innen, Angehörige, Mitarbeiter*innen in Aids- und Drogenhilfen sowie Ärzt*innen haben in den zurückliegenden Jahren Menschen durch eine Überdosis oder eine Erkrankung verloren, mit denen sie eine ganz besonders lange oder intensive Zeit beruflich und/oder privat verbinden.

Die Schattenrisse

Wir möchten anlässlich des Gedenktages im Jahr 2021 eine Idee aus der Vor Ort Arbeit aufgreifen und mittels Schattenrissen eine Möglichkeit bieten, um Menschen die aufgrund von Konsumbedingungen, Schwarzmarktsubstanzen oder infolge von HIV und Hepatitis und anderen Erkrankungen verstarben, zu gedenken.

DIe Schattenrisse sollen  kein Ebenbild von tatsächlich Verstorbenen sein, sondern verschiedene Geschlechter  und Typen von Menschen darstellen.

Wie funktioniert die Nutzung?

Ihr könnt die Schattenrisse für Webseiten aber insbesondere für die Arbeit im Bereich Social Media benutzen, also für Facebook, Twitter, Instragram

1- Klickt auf das entsprechende Bild und klickt auf „speichern unter“ oder kopieren

2- Dann geht ihr auf euren Facebook oder Twitter oder Instragram Kanal und setzt das Foto ein und schreibt eine persönliche Botschaft dazu: hier ein paar Beispiele die uns schon erreicht haben

  • Stephanie verstorben 2010. Eine starke Frau, die mich sehr beeindruckt hat
  • Klaus, verstorben 2010. Du alter Rocker, dein Witz und deine Fröhlichkeit hat vieles etwas einfacher gemacht
  • Bernd, verstorben 2020 konnte die letzten Monate seines Lebens endlich in der eigenen Wohnung verbringen und ist dort, friedlich im Schlaf gestorben.
  • Dean, verstorben 1993. Du hast Recht behalten: Rente brauchst du keine.
  • Rene, verstorben 1988. Mit dir begann mein Abenteuer, das ich bis heute ohne dich lebe. Ich denke oft an dich, mein Freund

Wichtig ist, dass ihr alle Beiträge- egal wo- mit #DuFehlst kennzeichnet

Quelle: https://www.jes-bundesverband.de/2021/07/18593/

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  Jun 2021

Leitbild akzeptierende Drogenarbeit

thumbnail of LeitbildDrogenakzeptDAHDie Deutsche Aidshilfe und akzept e.V. erarbeiten mit Unterstützung des JES Netzwerks ihre Grundlagen für eine moderne und erfolgreiche Drogenarbeit neu.

Mit gemeinsam erarbeiteten Leitlinien hatten die Deutschen Aidshilfe (DAH) nd akzept e.V., der Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik, im März 1999 erstmals klare Arbeitsprinzipien formuliert, die Einrichtungen der Aids- und Drogenhilfe als Arbeitsinstrument dienten und ihnen zugleich Qualitätskriterien an die Hand gaben.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben sich jedoch nicht nur psychoaktive Substanzen und deren Applikationsformen verändert. Auch die Drogenpolitik sowie Präventionsarbeit und Angebote der Drogenhilfe haben sich weiterentwickelt. Viele der Grundsätze und Forderungen der akzeptierenden Arbeit sind heute allgemein anerkannt.
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04 Mrz 2021

Drogenkurier 125

Es ist mal wieder soweit, wir haben es geschafft die erste Ausgabe des neuen Jahres fertigzustellen. Wie immer haben wir versucht aktuelle Themen die euch als Drogengebraucher*innen, Mitarbeiter*innen in Aids- und Drogenhilfen und Sie als Ärzt*innen und als Wissenschaftler*innen interessieren, zusammenzufassen.

Unser Topthema setzt sich mit einem Modellprojekt zur niedrigschwelligen Substitution auseinander. Wir hoffen das das Hamburger Modell im „Drob inn“ als Blaupause für weitere Projekte solcher Art dienen kann.

Neben der Vorstellung des BfArM Berichts, der neuen Daten und Fakten zur Substitutionbehandlung zusammenfasst, haben wir Substituierte gefragt, ob sie uns ihre Erfahrungen der Umstellung auf ein neues Medikament vorstellen möchten. Diesesmal geht es um das erste Depotmedikament in der Substitution.

Auch das Thema Hepatitis C ist wieder „im Boot“, da es einfach sehr viel neue Entwicklungen gab, die wir euch und Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Zudem findet ihr wie immer Infos aus unserem Verband und unserem Netzwerk. Wir stellen zudem neue Medien und Initiativen wie „100000Substituierte bis 2022“ vor.

Hier könnt ihr die aktuelle Ausgabe herunterladen:

https://www.jes-bundesverband.de/wp-content/uploads/2021/03/Kurier-125-internet.pdf

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  Dez 2020

Drogenkurier 124

Wir freuen uns sehr euch die aktuelle Ausgabe des DROGENKURIER vorstellen zu können. Wie immer findet ihr hier einen reichhaltigen Strauß an verschiedenen Themen. Im Mittelpunkt steht das Thema Diamorphinbehandlung.

Beschreibung:

  • Gleichstellung der Substitutionsbehandlung mit Diamorphin?
  • Schützen statt strafen: Die Drogenpolitik von morgen muss heute beginnen
  • Deutsche Aidshilfe, akzept und JES starten eine neue Kampagne
  • Safer Crack Pack des JES-Bundesverbands soll zur Schadensminderung beitragen
  • JES zeichnet selbsthilfefreundliche Einrichtungen aus

Hier könnt ihr die aktuelle Ausgabe herunterladen:

https://www.jes-bundesverband.de/medien/drogenkurier-124/

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  Aug 2020

Drogenkurier 123

Es ist geschafft, der aktuelle Kurier ist nun online.

Mit 60 Seiten, die umfangreichste Ausgabe, die wir je hergestellt haben. Dies liegt allein daran, dass es in diesem Jahr 79 Veranstaltungen in 72 Städten, allein in Deutschland gab. Das ist wirklich wahnsinn, wie wichtig und groß der Gedenk- und Aktionstag geworden ist. Wenn wir die Zahl der beteiligten überschlagen, kommen wir auf etwa 300 Einrichtungen und Organisationen, die sich in diesem Jahr beteiligt haben.

Ein starkes Signal für unsere verstorbenen Freund*innen!
Ein unübersehbares Zeichen für eine veränderte Drogenpolitik!

Hier könnt ihr die aktuelle Ausgabe herunterladen:

https://www.jes-bundesverband.de/wp-content/uploads/2020/09/Drogenkurier_JES_123_Internet.pdf

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  Mai 2020

Drogenkurier Nr. 122

thumbnail of Kurier-122-InternetSeit vielen Wochen hat uns Covid-19 fest im Griff. Das Virus bestimmt mittlerweile unser ganzes Leben, unsere Arbeit, unsere Freizeit und unser Verhalten. Das Hilfesystem für Menschen die Drogen gebrauchen sowie Drogengebraucher_innen selbst sind in besonderer Weise von den aktuellen Einschränkungen und Veränderungen betroffen. Mehrheitlich ist es uns gelungen in kurzer Zeit einen angemessenen Umgang mit den aktuellen Herausforderungen zu finden. Auch wenn der Titel dieser Ausgabe etwas anderes suggeriert, haben wir uns ganz bewusst dafür entschieden, in dieser Ausgabe des DROGENKURIER mehrheitlich Themen zu betrachten, die nichts mit Covid-19 zu tun haben.

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