JES Bundesverband e.V.

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Name: JES Bundesverband e.V.
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Letzte Beiträge

  1. Pressemitteilung von JES Bundesverband — 31. März 2020
  2. Drogenkurier 119 — 6. September 2019
  3. Drogenkurier 117 — 6. Februar 2019
  4. Drogenkurier 116 — 1. Dezember 2018
  5. Eine moderne Drogenpolitik nützt allen — 2. November 2018

Die meisten Kommentare

  1. JES startet Fragebogenaktion zur Substituion — 4 Kommentare
  2. Buprenorphin-Generika — 3 Kommentare
  3. Drogenkurier Nr. 89 — 3 Kommentare
  4. Kritik an hysterische Reaktionen — 3 Kommentare
  5. Drogenkurier Nr. 76 — 2 Kommentare

Liste der Autorenbeiträge

  Jun 2011

JES startet Fragebogenaktion zur Substituion

Der JES Bundesverband wird sich mal wieder einmischen und mit einem Fragebogen, der ausschließlich von aktuell Substituieren Frauen und Männern ausgefüllt werden kann, die Beziehung zwischen Arzt und Patient sowie die Rahmenbedingungen der Substituion untersuchen.

Eure Unterstützung lohnt sich, bereits mit unserer ersten Aktion im Jahr 2009 zum Thema „HIV und HEP in der Substitution“ konnten wir dazu beitragen Ärzte und Patienten zu sensibilisieren und dieses Thema in Fachdiskussionen z.B bei Kongressen zu platzieren.

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16 Mai 2011

Kritik an hysterische Reaktionen

JES Bundesverband kritisiert hysterische Reaktionen auf Drogennachweis bei Kindern substituierter Eltern

Die folgenden Pressemitteilungen beziehen sich auf die politische Diskussion bzgl. Substituierter Mütter und Väter in Bremen:

Zur Debatte über die Situation von Kindern substituierter Eltern in Bremen erklärt der JES Bundesverband:

Hysterie und Gleichmacherei helfen nicht

Ohne wenn und aber, Kindern Betäubungsmittel und Rauschdrogen zu verabreichen ist verantwortungslos, lebensgefährlich und unentschuldbar. Zudem gehören solche

Substanzen nicht in Kinderhände.

Auch der JES Bundesverband, als Interessenvertretung von aktuell und ehemaligen

Drogenkonsumenten sowie Substituierten vertritt die Auffassung, dass sich Kindeserziehung und exzessiver Konsum von illegalisierten Substanzen in den meisten Fällen ausschließen.

„Allerdings verwehren wir uns dagegen, wenn, wie derzeit in Bremen praktiziert, Eltern, die sich in einer ärztlich kontrollierten Substitutionsbehandlung befinden, im großen Stil unterstellt wird, ihre Kinder bewusst unter Drogen gesetzt zu haben“, so Mathias Häde vom JES Bundesvorstand. „Diese Art der Diskussion trägt für uns Züge einer modernen Hexenjagd.“ so Häde weiter.

„Wie der Bremer Gesundheits-Staatsrat Hermann Schulte-Sasse betont, hat sich die Interpretation des Bremer Labors, dass diese Drogen im Körper der Kinder verstoffwechselt wurden, als nicht haltbar erwiesen“, erläutert Marco Jesse, Vorstand des JES Bundesverbands.

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01 Mrz 2011

Drogenkurier Nr. 85

Titelthema

  • 40 Jahre Synanon und nichts gelernt?

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Drogenkurier Nr. 85 (PDF – 2,4 MB)

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23 Feb 2011

Buprenorphin-Generika

Buprenorphin-Generika mit den Namen CRAS® und Buprenorphin Dura®

Neben Subutex® stehen jetzt Generika, also Kopien des ursprünglichen Medikaments, zur Substitution zur Verfügung. Diese Generika tragen den Namen Buprenorphin-Dura® bzw. Cras®. Diese Generika enthalten Buprenorphin in gleicher Dosis wie beim Originalpräparat Subutex®. Die identische Wirksamkeit scheint ebenfalls überprüft und garantiert.

Im Gegensatz zu Subutex® enthalten diese Buprenorphin-Tabletten aber zusätzlich Talkum. Talkum ist ein puderähnlicher Stoff, mit dessen Beimischung Wirkstoffe zu Tabletten gepresst werden.

Achtung: Bei missbräuchlicher Verwendung von talkumhaltigen Buprenorphin- Tabletten (spritzen, sniefen) gelangt dieses Talkum in den Körper und kann sich etwa an den Herzklappen oder in der Lunge ablagern und zu schweren Krankheiten führen.

Für den Fall, dass diese Buprenorphin-Präparate auf dem Schwarzmarkt auftauchen, möchten wir aufklären und warnen, dass ein Spritzen und Sniefen dieser Tabletten mit erheblichen gesundheitlichen Gefahren verbunden ist.

Daher gilt: Nicht auflösen und spritzen ! Nicht sniefen!

Bitte gebt diese Information an andere Substituierte und Drogenkonsumenten weiter!

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01 Dez 2010

Drogenkurier Nr. 84

Titelthema

  • Kokainflut über Europa?
  • JES in Köln – vom Junkie Bund zu VISION

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Drogenkurier Nr. 84 (PDF – 2,7 MB)

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01 Aug 2010

Drogenkurier Nr. 83

Titelthema

  • Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige 2010

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Drogenkurier Nr. 83 (PDF – 4 MB)

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30 Jun 2010

Drogenkurier Nr. 82

Titelthema

  • Drogentod in Deutschland
  • Interview mit der Drogenbeauftragten
  • Richtlinien des G-BA treten in Kraft

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Drogenkurier Nr. 82 (PDF – 2,7 MB)

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11 Mai 2010

GBA-Richtlinien zur Diamorphin-Abgabe ernten Widerspruch

Statt sie zu fördern werde eine Ausweitung der diamorphingestützten Behandlung Schwerstabhängiger durch die neuen Richtlinien der gesetzlichen Krankenkassen erschwert oder gar verhindert. Diese Befürchtung äußert der JES-Bundesverband gegenüber der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans. Dyckmans selbst hatte sich kritisch zu den Richtlinien des Gemeinsame Bundesausschusses (GBA) geäußert.

JES – das Kürzel steht für „Junkies und ehemalige Substituierende“ – versteht sich als Interessenvertretung drogengebrauchender Menschen. Matthias Häde vom JES-Vorstand bemängelt die Ansprüche, die der GBA formuliert habe: „Eine permanente Anwesenheit eines Arztes während der 12-stündigen Öffnungszeit sowie drei ärztliche Vollzeitstellen zur Bedingung für die Behandlung mit Diamorphin zu machen, ist fachlich schlicht nicht nachvollziehbar und wird viele kleine Einrichtungen vor Probleme stellen.“ Der GBA ist zuständig für die Richtlinien, nach denen die Krankenkassen medizinische Regelleistungen übernehmen.
Die GBA-Leitlinien seien restriktiver als die Gesetzesvorschriften, die der Bundestag im Mai des vorigen Jahres verabschiedet habe, kritisiert mit Marco Jesse ein weiteres JES-Vorstandsmitglied. Gleiches habe es vor einigen Jahren bereits bei den Richtlinien für die Methadon-Substitution gegeben. Die damalige Drogenbeauftragte habe diese Regelungen sogar außer Kraft setzen lassen. Weiterlesen »

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27 Mrz 2010

Drogenkurier Nr. 81

Titelthema

  • Treibjagd auf substituierende Ärzte
  • Strafvollzug: Ein Gesetzt wie Knüppel auf’m Kopp
  • akzept e.V.: IMPROVE-Studie zeigt Schwachstellen der Substitution

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Drogenkurier Nr. 81 (PDF – 2,0 MB)

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18 Jan 2010

Eine Erhebung der Deutschen AIDS-Hilfe und JES zeigt alarmierende Daten

Die Substitutionsbehandlung bietet aufgrund des engen und kontinuierlichen Kontaktes zwischen Behandler und Patient hervorragende Voraussetzungen, um über eine Hepatitis-A- und Hepatitis-B-Impfung präventiv zu wirken. Darüber hinaus kann mit einer Erhebung des HIV- und HCV-Serostatus ein frühzeitiger Behandlungsbeginn initiiert werden.

Aufgrund der Tatsache, dass wir sowohl von PatientInnen als auch aus dem Hilfesystem immer wieder Informationen erhielten, dass den Themen Testung und Impfung zu wenig Bedeutung beigemessen wird, galt es für uns hierzu einige Daten zu erheben und auszuwerten.

Im Zeitraum Oktober bis Dezember 2008 führte das bundesweite JES-Netzwerk in Kooperation mit der Deutschen AIDS-Hilfe eine Befragung von Substituierten durch.
Ziel war es, Informationen zur Durchführung von HIV- und HCV-Tests bei Drogenkonsumenten im Rahmen der Substitutionsbehandlung zu erlangen.
Neben der Kenntnis des aktuellen HIV- und HCV-Infektionsstatus, wurde die Frequenz von regelmäßigen HIV- und HCV-Tests bei substituierten Patienten mit negativem Infektionsstatus erfragt. Schließlich galt es, Informationen zum aktuellen HAV- und HBV-Impfstatus zu erhalten. Weiterlesen »

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