Jahresarchiv: 2002

22 Jul 2002

Appell zu Gesprächen

Kundgebung des „Junkie Bund“ Köln

2002_07_22_rundschau_appell.jpg„Man redet viel über uns, aber nicht mit uns“ beschreibt Bernd Lemke, Geschäftsführer des Selbsthilfevereins „Junkie Bund Köln“, die bisherigen Erfahrungen seiner politischen Arbeit. Auf dem Rudolfplatz veranstaltete der Verein gestern eine Kundgebung mit Redebeiträgen und einem musikalischen Rahmenprogramm.

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22 Jul 2002

Gedenken an die Opfer von Drogen

2002_07_22_ksta_gedenken_an.jpg

In mehr als 30 deutschen Städten gedachten gestern Menschen der 1835 Drogentoten, die im Jahr 2001 an ihrer Sucht gestorben sind.

VON CLAAS MEYER-HEUER

Am Rudolfplatz versammelten sich circa 40 Menschen bei einer Mahnwache, die vom „Junkie Bund Köln e.V.“ und der Aidshilfe organisiert worden war. Ein schwarzer Sarg aus Pappe erinnerte die Anwesenden an 63 Menschen, die allein in Köln starben. Der „Junkie Bund Köln“ nutzte den Tag, um auf eine in seinen Augen verfehlte Drogenpolitik hinzuweisen.

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21 Jul 2002

Fotos vom Gedenktag

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21 Jul 2002

4. Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher

2002_07_21_flyer.jpgAm 21. Juli 2002 wird zum vierten mal der bundesweite Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher begangen unter Schirmherrschaft von Frau Dorethea Klieber, die für ihr drogenpolitisches Engagement im April 2002 das Bundesverdienstkreuz erhielt.

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26 Jun 2002

Süchtige sind nicht willkommen

Nachbarn verhindern Umzug – Angst vor Beschaffungskriminalität

Der „Junkie Bund Köln“ bekommt keinen Mietvertrag in den Marienarkaden. Kirchenvorstände und Anwohner setzen sich mit ihrem Protest durch.

VON REINER KRÄMER

2002_06_26_ksta_suechtige_s.jpgKalk – Der „Junkie Bund Köln“ wird nicht in die Marienarkaden ziehen. Ob wohl in den Gebäuden seit Jahren Räume leer stehen, verweigert der Hausverwalter Immobilien Schwarz dem Bund einen Mietvertrag. Die in den Arkaden lebenden Mieter haben sich nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ gegen den vermeintlichen neuen Nachbarn ausgesprochen.

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10 Jun 2002

Nachbarn sind gegen neue Mieter

„Junkie Bund“ bemüht sich um Räume in den leer stehenden Marienarkaden

Von Alexander Heitkamp

rundschau_nachbarn_sind_geg.jpgKalk. An der Kalker Hauptstraße drängelt sich der Einzelhandel trotz lebhafter Fluktuation in die bestehenden Ladengeschäfte, und es scheint, als sei nie ausreichend Platz für die Nachfrage an Verkaufsräumen vorhanden. Die Marienarkaden an der Haltestelle „Kalk Kapelle“ sind ein modernes Büro- und Geschäftszentrum, das genau diesem Mangel an Verkaufsflächen begegnen Wollte, doch haben sich hier bislang nur wenige Unternehmen, Ärzte und private Mieter niedergelassen.

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06 Jun 2002

Die Anfangseuphorie ist inzwischen verflogen

Hilfsorganisationen sollen Kalker Immobilie beleben

2002-06-06-ksta-die_anfangs.jpgKalk – „Zu vermieten“ steht auf riesigen weißen Schildern, die hinter verschmutzen Glasscheiben prangen. Doch die Botschaft kommt nicht an. Schon seit Jahren hat kaum noch ein Interessent für eines der leerstehenden Ladenlokale oder einen der Büroräume im Kreuzungsbereich von Kalker Hauptstraße und Kapellenstraße nachgefragt.
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06 Jun 2002

Proteste ohne Erfahrungswerte

In Kalk wächst der Widerstand gegen Umzug des „ Junkie Bundes“ in die Marienarkaden

2002-06-06-rundschau-protes.jpgKalk. Der Streit um die neuen Räume des .Junkie Bundes Köln“ in den Marienarkaden geht weiter. In einem gemeinsamen Briefsamt Unterschriftenliste an Bürgeramtsleiterin Lie Seiter, Bezirksvorsteher Winfried Dohm und die Fraktionen in der Bezirksvertretung forderten die Katholischen Kirchengemeinden St. Marien und St. Joseph sowie Vertreter von Schulen, Jugend- und Familien Einrichtungen die Verantwortlichen auf, „einen neuen Standort für das Büro des .Junkie Bundes‘ zu suchen und Kalk nicht noch eine schwere Last aufzubürden“.
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17 Mai 2002

Staatliche Anerkennung

Staatliche Anerkennung als Drogenberatungsstelle im Sinne von § 53 Abs. 1 Nr. 3 b der Stafprozessordnung und § 203 Abs. 1 Nr. 4 Strafgesetzbuch durch das Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen.

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31 Jan 2002

Freie Sicht für mehr Sicherheit

Bezirksvertretung diskutierte Gestaltung des Platzes vor der Kalker Post

Das Gebiet soll schon bald wieder attraktiv werden. Neben dem Umbau sind zahlreichen Sicherheitsmaßnahmen geplant.

VON REINER KRAMER

Kalk – „Früher war der Platz vor der Post attraktiv, und hatte einen hohen Aufenthaltswert. Heute geht jeder so schnell er kann an ihm vorüber.“ Martin Theisohn, SPD-Fraktionschef, beklagte in der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung, dass aus den Plänen, den Platz umzugestalten, bisher „nichts geworden ist“. Derzeit dient der Platz vor allem als Umschlagplatz für Drogen.

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