Kategorienarchiv: Presse

30 Mai 2017

4. Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2017

Die nunmehr vierte Ausgabe des Alternativen Drogen- und Suchtbericht 2017 ist erschienen. Die Ausgabe befasst sich auch dieses Jahr mit dem Reformstau in vielen Bereichen von Drogenhilfe, -prävention und -recht, sowohl im Hinblick auf legale als auch auf illegale Drogen. Darüber hinaus werden Querschnittsthemen aufgegriffen, in denen die Folgen repressiver Drogenpolitik sichtbar werden, wie im Strafvollzug und in der Prostitution.

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18 Mai 2017

Angst vor geplantem Drogenkonsumraum

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09 Mai 2017

Artikel in der Bild-Zeitung

41 Opfer! Platz 4 in Deutschland
Warum hat Köln so viele Drogentote?

von: DIMITRI SOIBEL

Köln – Seit dem 17. Lebensjahr konsumierte Heinz B. (†52, Name geändert) harte Drogen. Zuletzt spritzte sich der Kölner Heroin. Während eines Gefängnisaufenthaltes steckte er sich außerdem mit Hepatitis C an. Trotz eines Entzugs machte sein Körper vor wenigen Wochen nicht mehr mit: Er starb an Multiorganversagen – der nächste Drogentote in Köln.

2016 Jahr starben laut dem jetzt veröffentlichten Bericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung 41 Menschen am Rauschgiftkonsum. Damit belegt Köln bundesweit den vierten Platz bei der Anzahl der Drogentoten.

„Es gibt viele Erklärungen für diese hohe Zahl“, sagt Marco Jesse (47), Geschäftsführer von Vision e.V. In seinem Verein werden die Abhängigen betreut. „In Köln wird seitens der Behörden zurzeit ein starker Druck auf die Drogenkonsumenten am Neumarkt oder Kalk ausgeübt. Diese Menschen weichen dann in die Seitenstraßen aus und versuchen dort, sich unter schlechten Bedingungen schnell eine Spritze zu setzen. Es kommt dadurch häufig zu Überdosierungen. Außerdem mangelt es an Hygiene.“

Nicht selten kam es außerdem in der Vergangenheit vor, dass Heroin von den Dealern durch Strychnin (Rattengift) gestreckt wurde.

„Den Abhängigen muss endlich ein Konsumraum angeboten werden“, so Jesse. „Sonst wird die Zahl der Toten auf dem gleichen hohen Niveau bleiben. In diesem Jahr starben bereits fünf von uns betreute Menschen.“

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04 Mai 2017

Linke lehnt Vorgehen der Polizei ab

Gefährliche Orte
Linke lehnt Vorgehen der Polizei ab

Womöglich diskutiert demnächst der Rechtsausschuss des Stadtrats über das Thema „gefährliche Orte“ in der Stadt. Nach der Berichterstattung im „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat die Linke eine entsprechende Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Drei Fragen will die Partei geklärt wissen: Nach welchen Kriterien entscheidet die Polizei, wann sie einen Ort als „gefährlich“ einstuft? Unter welchen Voraussetzungen darf auch ein einzelner Beamter eine Stelle zum „gefährlichen Ort“ erklären, und wie wird das kontrolliert? Und woran liegt es, dass die Polizei Köln gleich 13 solcher Orte definiert, andere Polizeibehörden in NRW dagegen deutlich weniger oder sogar gar keine?

Als „gefährliche Orte“ bezeichnet die Polizei nach dem Landespolizeigesetz Straßenzüge und Plätze in der Stadt, an denen die Kriminalität besonders hoch ist. Hier dürfen die Beamten Personen auch ohne Anlass kontrollieren – ausgenommen sind Menschen, die sich logischerweise dort aufhalten, also etwa Anwohner, Lieferanten oder KVB-Fahrgäste.

Linken-Fraktionssprecher Jörg Detjen lehnt diese Praxis ab: „Es gibt keine gefährlichen Orte in Köln“, sagt er. „Wir brauchen keine Stigmatisierung von Gebieten und ihren Bewohnern innerhalb der Kölner Stadtgesellschaft. Blanke Repression lehnen wir ab.“ Die Polizei, fordert Detjen, solle stattdessen „sozialräumliche und ordnungspolitische Konzepte“ für diese Gebiete vorschlagen.

Die nächste Sitzung des Rechtsausschusses ist am kommenden Montag. Ob die Antworten der Verwaltung bis dahin schon vorliegen, ist ungewiss. (ts)
– Quelle: http://www.ksta.de/26842178 ©2017

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27 Apr 2017

Mit Fahrräder helfen

Von den 150 Fahrrad-Spenden der Kölner Bank an Kölner gemeinnützige Organisationen hat VISION e.V. auch fünf erhalten und wir sagen vielen Dank!

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27 Apr 2017

Totale Freude und Ekstase gehören dazu

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05 Apr 2017

Politiker plädieren für Drogenkonsumraum

2017-04-05-Wochenspiegel-web

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28 Mrz 2017

Die Situation wird immer schwieriger

2017-03-28-Rundschau-Konsumraum-web

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28 Mrz 2017

Leserbriefe zu Artikel vom 20.3.2017 bzgl. Thiedoldsgasse

2017-03-28-KStA-Konsumraum-Leserbriefe-webDas Ende der Toleranz ist nun erreicht

Thiedoldgasse: Zu „Stadt will Drogenkonsumraum einrichten“ (Kölner Stadt-Anzeiger vom 20. 3. 2017)

Unerträglich

Das Maß ist voll! Als Mit-Eigentümerin von Immobilien sehe ich mit allergrößter Sorge den Verfall eines über Jahrzehnte gutbürgerlichen, gewachsenen und gesunden Viertels dieser Stadt. Immer hat es um den Neumarkt herum Trubel, Lärm, Autoverkehr und viele Menschen gegeben. Aber gut, das ist der zentralen Lage mitten in der Stadt und der Nähe einesVerkehrsknotenpunktes geschuldet. Nun gibt es aber schon lange ein erhebliches Drogenproblem am Neumarkt, das die Stadt durch Kontrollen, Razzien, Polizeipräsenz und Platzverweise zu bekämpfen versucht. Offenbar wenig erfolgreich. In diesem Winter hat die Stadt in der Thieboldsgasse auch noch eine Notschlafstelle ?ir Obdachlose eröffnet. Unrat, öffentliches Urinieren und das Erledigen des großen Geschäftes, gerne hausnah und in Vorgärten, Drogen- und Alkoholkonsum, handfest ausgetragene Dispute sind an der Tagesordnung. Selbst in unserem Treppenhaus sind wir vor unliebsamem Besuch nicht geschützt. Täglich räume ich mit Einmal-Handschuhen Dreck weg. Schon der Blick aus dem Fenster meiner Wohnung reicht: Offener Drogenhandel und sich einen Schuss setzende Junkies kann ich mir ansehen, ohne die Wohnung zu verlassen. Täglich! Weder Ordnungsamt noch Polizei zeigen eine sicherheitsvermittelnde Präsenz. Ich finde die gesamte Situation mittlerweile unerträglich. Das Ende der Toleranz ist erreicht. Ich halte es für eine völlig verfehlte Sozial-Politik, weitere Drogeneinrichtungen hier noch anzusiedeln. Wir bitten um zügige Handlung und Abhilfe.

BRIGITTE SCHALLENBERG, KÖLN

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24 Mrz 2017

Sommerblutfestival – Zwei Wochen lang im Rausch

2017-03-24-SommerblutfestivalZwei Wochen lang im Rausch

VERANSTALTUNG Beim Sommerblut-Festival geht es in diesem Jahr um Konsum jeglicher Art

VON LUKAS HANSEN

Rausch gehört zu unserem Leben.  Ob im Kaufhaus, in Liebesbeziehungen oder nach ein, zwei Bier zu viel. Rausch ist vielseitig und kann  positiv, aber auch negativ konnotiert sein.

Diese verschiedenen Facetten des Rausches sollen im Mai bei der 16. Auflage des Sommerblut-Festivals der Multipolarkultur in verschiedenen Formen dargestellt werden. Als Tanzaufführung, als Theaterperformance, als Musikstück oder als Lichtinstallation –  „Da gibt es keine Grenzen“, sagt Mechtild Tellmami, Pressesprecherin des Sommerbluts. Kreativität sei da besonders wichtig. Denn jedes Jahr setzt sich das Sommerblut einen thematischen Schwerpunkt, der dann für ein breites Publikum zugänglich sein soll.

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